Die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst hat ihren Jahresbericht 2017 vorgestellt. Mit mehr als 45.000 deutschen Erasmus-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern, die es im Hochschuljahr 2015/16 ins Ausland zog, nimmt das Interesse am Programm weiterhin zu. Am häufigsten zieht es deutsche Erasmus-Studierende nach Spanien, Frankreich und Großbritannien.

Das Chinesisch-Deutsche Hochschulkolleg wurde 1998 gegründet und ist heute eines der erfolgreichsten deutschen transnationalen Hochschulprojekte im Ausland. Seit seinem Bestehen hat das Kolleg über 1.500 Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht. In Berlin wird nun das 20. Jubiläum des Chinesisch-Deutschen Hochschulkollegs gefeiert. Zur Festveranstaltung reisen auch hochrangige Gäste aus China an.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) lädt zum Stipendiatentreffen nach Osnabrück. 306 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus 79 Ländern diskutieren vom 4. bis zum 6. Mai 2018 an der Universität Osnabrück über „Migration – Gesellschaften im Wandel“. Eröffnet wird das Treffen vom stellvertretenden DAAD-Generalsekretär Ulrich Grothus, Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Universität Osnabrück, und Bundestagsmitglied Rainer Spiering (SPD).

Wer im Ausland studiert, kann durchschnittlich drei Viertel der dort erbrachten Leistungen für das Studium in Deutschland anerkennen lassen. Die Mehrheit der Studierenden ist mit der Anerkennungspraxis bei Auslandsaufenthalten zufrieden. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD), der hierzu rund 7.000 Studierende im Anschluss an ihren Auslandsaufenthalt befragt hat.