Seit dem Start von Erasmus im Jahr 1987 haben mehr als 3,6 Millionen Studierende Europa kennengelernt. Ziel des ältesten europäischen Austauschprogramms ist es, nationale Grenzen zu überwinden, Netzwerke zu schaffen, kulturell zusammenzuwachsen und eine Europäische Identität auszubilden. Doch müsste die „Generation Erasmus“ nicht in schwierigen Zeiten aufstehen und für Europa kämpfen? Was tun Erasmus-Absolventen, um Europaskeptiker für Europa zu gewinnen? Wie geht es nach dem Brexit weiter mit dem Austausch mit Großbritannien?

Bonn, 15.03.2017. Deutschlands wichtigster Forschungsförderpreis, der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, geht 2017 unter anderen an drei ehemalige DAAD-Stipendiaten: Prof. Lutz Ackermann hat einen Lehrstuhl für „Organische Molekülchemie“ an der Georg-August-Universität Göttingen. Prof. Karl-Peter Hopfner lehrt und forscht im Bereich Strukturbiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Afrikanistin Professor Storch lehrt und forscht an der Universität zu Köln. Sie erhalten mit weiteren sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am 15. März 2017 in Berlin den Leibniz-Preis.

Nairobi/Bonn, 09.02.2017. Am Rande des German-African Business Summit in Nairobi haben heute die deutsche Botschafterin in Nairobi, Jutta Frasch, und der kenianische Bildungsminister Dr. Fred Matiang’i eine gemeinsame Absichtserklärung zur Einrichtung einer „Eastern African-German University of Applied Sciences“ unterzeichnet, die nach dem deutschen Modell der Hochschulen für angewandte Wissenschaften aufgebaut werden soll. Das langfristig angelegte Kooperationsprojekt soll in Kenia implementiert werden und Studiengänge anbieten, die dem Ausbildungsbedarf des Landes und der Region entsprechen.