Bonn/Berlin, 05.07.2017. Drei Initiativen von Studierenden für Flüchtlinge sind heute erstmals mit dem Preis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für herausragende studentische Initiativen im Programm „Welcome – Studierende engagieren sich für Flüchtlinge“ ausgezeichnet worden. Seit 2016 fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des BMBF ehrenamtliche Studierendeninitiativen im Rahmen des Welcome-Programms. Ziel des Programms ist es, Geflüchteten, die sich für ein Studium an einer deutschen Hochschule interessieren, die Integration in die Hochschulwelt zu erleichtern und sie somit beim Einstieg in ein Studium zu unterstützen.

Das gemeinsam mit dem DAAD konzipierte Programm „NRWege ins Studium“ unterstützt seit Januar 2017 die dreißig in Nordrhein-Westfalen teilnehmenden Hochschulen beim Auf- und Ausbau vorbereitender und begleitender Studienangebote und stärkt die benötigten Beratungsstrukturen für die fachliche und sprachliche Begleitung von studieninteres-sierten Flüchtlingen.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat am Freitag (25. November) gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Stiftungswesen 41 jungen syrischen Flüchtlingen ihre Urkunde zur Aufnahme in das baden-württembergische Stipendienprogramm übergeben. Mithilfe des Stipendiums sollen sie ein Studium an einer Hochschule im Land beginnen oder fortsetzen können.

Bonn, 11.11.2016. Im Wintersemester 2015/16 haben 221 syrische Stipendiatinnen und Stipendiaten im DAAD-Programm „Führungskräfte für Syrien“, aus Mitteln des Auswärtigen Amtes und der Landes NRW ihr Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen. Fester Bestandteil für die Masterstudierenden und Doktoranden ist die Teilnahme an einem Begleitprogramm, um gesellschaftliche, politische, wissenschaftliche und ökonomische Strukturen freiheitlich demokratischer Rechtssysteme kennenzulernen. Das studienbegleitende Blended-Learning-Programm, das die Universität Konstanz im Auftrag des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für dessen Stipendiaten durchführt, vermittelt unabhängig vom eigentlichen Studienfach über einen Zeitraum von 2 Semestern eigene Handlungskompetenzen für einen zukünftigen Wiederaufbau des Landes.

Bonn, 24.10.2016. Syrische Flüchtlinge in der Türkei und dem Mittleren Osten können künftig leichter ein Studium in der Region aufnehmen oder fortsetzen. Dies ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), dem EU Treuhand Fonds 'Madad' für Syrien und dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR). Hierzu bündeln die Organisationen die Ressourcen zweier Projekte: dem HOPES-Projekt des DAAD mit seinen Konsortialpartnern und dem DAFI-Stipendienprogramm des UNHCR.