Die Europäische Kommission hat am gestrigen Mittwoch bekannt gegeben, welche Hochschuleinrichtungen Teil der ersten ‚Europäischen Hochschulen‘ sein werden. Sie werden die Qualität und Attraktivität der europäischen Hochschulbildung erhöhen und die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen sowie die Mobilität ihrer Studierenden und ihres Personals fördern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) plant zwei zusätzliche Förderlinien über den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Form eines nationalen Ergänzungs-, Vorbereitungs- und Begleitprogramms zum Pilotprogramm der EU.

Zum Auftakt des Förderprogramms für Klima-, Energie- und Erdsystemforschung versammelt das erste Treffen aller ausgewählten internationalen Forscherinnen und Forscher und der deutschen Partner am 11. und 12. Oktober in Königswinter Expertise auf Weltniveau. Sie werden für die nächsten vier Jahre an renommierten deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Rahmen des deutsch-französischen Programms „Make Our Planet Great Again – German Research Initiative“, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird, forschen.

Die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst hat ihren Jahresbericht 2017 vorgestellt. Mit mehr als 45.000 deutschen Erasmus-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern, die es im Hochschuljahr 2015/16 ins Ausland zog, nimmt das Interesse am Programm weiterhin zu. Am häufigsten zieht es deutsche Erasmus-Studierende nach Spanien, Frankreich und Großbritannien.