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Germanistische Institutspartnerschaften (GIP)

Eine Bibliotheksszene. Im Vordergrund sind Bücher deutscher Schriftsteller zu sehen.

Mit dem Programm Germanistische Institutspartnerschaften (GIP) werden aus Mitteln des Auswärtigen Amtes Kooperationen zwischen Instituten, die das Fach Germanistik und/oder Deutsch als Fremdsprache an einer deutschen Hochschule anbieten, und ihren Partnerinstituten im Ausland gefördert.

Hintergrund

Der DAAD fördert seit 1993 Germanistische Institutspartnerschaften (GIP) deutscher Hochschulen mit Hochschulen im Ausland. Die GIP haben sich als Instrument zur Förderung der deutschen Sprache im Ausland bewährt: Neben dem wissenschaftlichen Austausch und der Internationalisierung der Hochschulen trägt das Programm wesentlich zum Erhalt und zur Stärkung des Stellenwerts der deutschen Sprache und Kultur im Ausland bei.

Seinen Anfang nahm das Programm mit Partnerschaften in Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas sowie in den Nachfolgestaaten der UdSSR. Seit 2008 steht das Programm auch für Vorhaben in Ländern Asiens, Lateinamerikas, Afrikas und ab 2017 auch für Israel und die Palästinensischen Gebiete zur Verfügung.

Das Fördervolumen pro GIP beträgt in der Regel zwischen 20.000 und 40.000 Euro pro Jahr je nach Umfang, regionaler Verortung und Anzahl der Projektpartner im Ausland.

Mittlerweile gibt es GIP-Projekte mit ausländischen Hochschulen in knapp 40 Ländern.

Programmziele

Mit dem Programm GIP verfolgt der DAAD das Ziel, gemeinsam mit anderen Maßnahmen die Position der deutschen Sprache und Kultur im Ausland nachhaltig zu stärken. Die Germanistik im Ausland soll in Lehre und Forschung unterstützt und in ihrem spezifischen Potential gefördert werden.

Dabei ist neben der zentral im Vordergrund stehenden Förderung der Deutschlehrer- und Dozentenausbildung und der Curriculumsentwicklung an ausländischen Hochschulen auch die Steigerung der Attraktivität des Faches Germanistik bzw. Deutsch als Fremdsprache im Ausland Ziel. Hierbei spielen die Kooperation und der Austausch mit deutschen Hochschulen, Studierenden und Wissenschaftlern eine wichtige Rolle.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Zukünftige Hochschullehrende sollen in die Lage versetzt werden, ihr Fach selbständig in Lehre und Forschung zu vertreten und sich inhaltlich und methodisch am wissenschaftlichen Diskurs zu beteiligen.

Eine im In- und Ausland institutsübergreifende Ausstrahlung der jeweiligen GIP auf benachbarte Fächer ist angestrebt. Zugleich soll die GIP auf die Lehre und Forschung am deutschen Partnerinstitut zurückwirken, indem die beteiligten Studierenden und Lehrkräfte über die internationale Kooperation eine neue Perspektive auf ihren Gegenstand entwickeln.

Gefördert durch

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