DAAD-Kurzanalysen. Angewandte Wissenschaften

Deutsche Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und Fachhochschulen (FH) sind vor allem wegen ihrer Praxisorientierung in Deutschland und in der Welt hoch angesehen. Viele dieser Hochschulen wollen sich international noch besser aufstellen. Bestehende Curricula wollen internationalisiert, gemeinsame Kooperationen und niederschwellige Austauschprogramme umgesetzt werden. Um die Ausbildungs-, Forschungs- und Innovationskraft der HAW/FH in enger Kooperation mit Wirtschaft und Industrie zu steigern, müssen die HAW /FH tragfähige Verbindungen zu ausländischen Partnern in Wissenschaft und Wirtschaft etablieren.


In den allermeisten Ländern gibt es jedoch keinen Hochschultyp, der sich automatisch als potenzieller Partner für deutsche HAW/FH anbietet. Um bei der Partnergewinnung und in der Umsetzung gemeinsamer Kooperationen erfolgreich zu sein, ist es wichtig, über die Grundvoraussetzungen in möglichen Partnerländern informiert zu sein:

  • Wie hoch ist die Nachfrage nach anwendungsorientierter Lehre und Forschung überhaupt?
  • Wie sieht die bestehende Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis aus? Welche Hochschultypen gibt es, die dem Modell einer deutschen HAW/FH nahekommen? Wie ist es um die Möglichkeit von Praktika in Unternehmen bestellt? Gibt es praxisorientierte Curricula?
  • Wie ist das Potenzial für die Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis? Gibt es thematische Zukunftsfelder? Welche Akteure sind relevant und sollten eingebunden werden? Welche Art der Kooperation bietet sich an?

Zu diesen Fragen erstellt der DAAD – teils in Zusammenarbeit mit den deutschen Außenhandelskammern (AHK) – Kurzanalysen im PDF-Format, die an dieser Stelle sukzessive veröffentlicht werden: