Rechtliche Rahmenbedingungen internationaler Wissenschaftskooperationen

Waagschale

Eine besondere Herausforderung in internationalen Wissenschaftskooperationen stellen unterschiedliche rechtskulturelle Hintergründe und rechtliche Rahmenbedingungen der Kooperationspartner dar. Unklarheiten auf diesen Gebieten können die Zusammenarbeit mit Partnern behindern oder hemmen. Ein informiertes und sensibles Vorgehen bei der Aushandlung und Formulierung von Rechten und Pflichten kann wesentlich zum Gelingen der Zusammenarbeit beitragen.

Um eine erfolgreiche Kooperation in allen Phasen zu gewährleisten, sollten Internationalisierungsakteure an Hochschulen über die unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen in Partnerländern im Bilde und gut informiert sein. Dies gilt für die Praktikerinnen und Praktiker der Hochschulkooperation ebenso wie für das Unterstützungspersonal im Wissenschaftsmanagement, das an verschiedenen Schnittstellen der Hochschule (International Office, Justiziare, Drittmittelverwaltungen etc.) Services bereitstellt, insbesondere dann, wenn es darum geht, Kooperationsverträge zu vereinbaren. 
 

Orientierung in jeder Phase einer Kooperation

Rechtliche Themen spielen in allen Phasen der Wissenschaftskooperation eine wichtige Rolle. Sie sollten gerade zu Beginn einer Partnerschaft mit ausländischen Hochschulen reflektiert und gemeinsam mit den Partnern besprochen werden. Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen, sind: Wie kann ich mich als Hochschule einem konkreten rechtskulturellen Raum nähern, welche Informationsquellen stehen dabei zur Verfügung? Wie trete ich gegenüber Partnern sensibel auf, berücksichtige ggf. abweichende Wertvorstellungen und Rechtstraditionen und wahre zugleich meine eigenen Interessen?

 

Mit unserer Arbeit möchten wir Sie so dabei unterstützen, dass Ihre Qualitätsansprüche in den unterschiedlichen Phasen von Wissenschaftskooperationen zur Geltung kommen und entsprechende vertragliche Vereinbarungen unter Wahrung beidseitiger Interessen getroffen werden können. Hierbei stützen wir uns neben unserer eigenen Expertise insbesondere auf das praktische Erfahrungswissen der Hochschulen, greifen gelungene Praxisbeispiele der internationalen Wissenschaftskooperationen auf und machen Lernerfahrungen und Empfehlungen für die Hochschullandschaft zugänglich. In Kombination mit der breit gefächerten Regionalexpertise des DAAD ermöglichen wir Ihnen zudem, die Interessen Ihrer Kooperationspartner im Ausland von Beginn an mitzudenken. 

Hinweis: Wir geben keine verbindlichen, individuellen Rechtsauskünfte. Der DAAD stellt allgemeine Informationen zur Verfügung und bündelt das Erfahrungswissen der Hochschulen. 

 

Die drei Säulen des Themenfelds "Rechtliche Rahmenbedingungen" 

Das Themenfeld "Rechtliche Rahmenbedingungen" haben wir für unsere Informations- und Unterstützungsarbeit in drei Säulen untergliedert: 

  • Rechtliche Rahmenbedingungen des Kooperationslandes
  • Interessen und Werte in Kooperationen
  • Sensibilisierung und Erfahrungsaustausch

 

Angebote von KIWi

KIWi hat verschiedene Formate für den Dialog und die Wissensvermittlung entwickelt:

  • (telefonisch sowie schriftlich)
  • Dialog- und Vernetzungsveranstaltungen zum Peer-to-Peer-Erfahrungsaustausch
  • Publikationen und Handreichungen für Vertreterinnen und Vertreter deutscher Hochschulen

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit besteht darin, den Austausch zwischen den Hochschulen zu verschiedenen Rechtsdimensionen der internationalen Wissenschaftskooperation zu ermöglichen. Wir bieten Ihnen damit den Rahmen, Ihre Erfahrungen zu teilen, miteinander und mit dem DAAD in den Dialog zu treten und Ihre Wissenschaftskooperationen in einem gemeinsamen Lernprozess zu stärken.

 

Ihr Ansprechpartner im DAAD-Kompetenzzentrum 

Sebastian Rück, Referent 

Als Referent für rechtliche Rahmenbedingungen internationaler Wissenschaftskooperationen stehe ich Ihnen für Ihre Kontaktaufnahme zur Verfügung. Der Fokus liegt dabei darauf, Erfahrungswissen zu vernetzen und Ihnen zugänglich zu machen, sodass Sie möglichst gut informiert Entscheidungen für Ihre Wissenschaftskooperation treffen können.

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