Das Wirkungsorientierte Monitoring (WoM) des DAAD

Der DAAD ist eine unabhängige Mittlerorganisation, die als Verein von den deutschen Hochschulen und Studierendenschaften getragen wird und in dieser Funktion Programme unterschiedlicher Geldgeber umsetzt. Daher verantwortet der DAAD die wirkungsorientierte Planung und das Monitoring seiner Programme. Gleichzeitig gibt er in den Programmausschreibungen den Rahmen für die Projektplanung der Hochschulen und/oder die Vergabe von Stipendien vor. In der Projektförderung erfolgt die Konzeption und Durchführung der Projekte durch die Hochschulen. Als Mittlerorganisation ist es dem DAAD wichtig, die Eigenständigkeit der Hochschulen zu respektieren und ihnen die erforderlichen Handlungsspielräume sowie die nötige Flexibilität bei der Konzeption ihrer Vorhaben zu lassen. Vor diesem Hintergrund ist die Mitarbeit der Hochschulen im Rahmen der Projektdurchführung besonders wichtig, um das Wirkungsorientierte Monitoring (WoM) erfolgreich umzusetzen.

Um umfassend zum WoM zu informieren, hat der DAAD eine Videoreihe erstellt.

Grundlagen des WoM

Im ersten Video erfahren Sie mehr über die Grundlagen von WoM sowie über den Mehrwert für die Hochschulen.

Antragstellung mit WoM

Im zweiten Video der Reihe erfahren Sie, welche Schritte Hochschulen bei einer Antragstellung mit WoM beachten müssen:

Datenerhebung

Für WoM werden Daten aus verschiedenen Informationsquellen analysiert. Im Bereich der Individualförderung werden Stipendiatinnen und Stipendiaten, insbesondere die bei längerfristigen Förderungen in drei Wellen (zum Start, zum Abschluss sowie drei Jahre nach Ende der Förderung) befragt. Im Bereich der Projektförderung sind die jährlichen Sachberichte der Hochschulen die zentrale Datenquelle. Die Sachberichtslegung der Hochschulen erfolgt über das DAAD Monitoring-Tool. Der Zugang zum Monitoring-Tool, in welchem eine strukturierte Vorlage für den Sachbericht bereit liegt, findet sich im DAAD-Portal. Hier geben die Hochschulen ein jährliches Update zum Fortschritt ihres Projektes – gemessen an den von ihnen festgelegten projektspezifischen Zielen und Indikatoren – ein. Ebenso machen sie quantitative Angaben zu den Programmindikatoren, die vorab im Indikatorenkatalog festgelegt wurden und Teil der Ausschreibungsunterlagen waren. Darüber hinaus sind weiterführende qualitative Beschreibungen, z.B. zu Herausforderungen und Lernerfahrungen, sehr wertvoll für den DAAD und die weitere Programmgestaltung.