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Kombinierte Studien- und Praxisaufenthalte für Ingenieure aus Entwicklungsländern (KOSPIE)

Ein Mann und eine Frau stehen in einem Projektraum und lächeln in die Kamera

Mit speziellen Stipendienprogrammen unterstützt der DAAD den akademischen Nachwuchs in fortgeschrittenen Entwicklungsländern Lateinamerikas, Südasiens und Nordafrikas. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Ingenieur- und Naturwissenschaften.

Hintergrund

Eine wachsende Zahl von Entwicklungsländern investiert im Rahmen ihrer eigenen Entwicklungsagenda erhebliche Mittel in den Ausbau ihrer Hochschulen und die Aus- und Fortbildung zukünftiger Führungskräfte im Ausland. Insbesondere Schwellenländer sind bereit und in der Lage, einen Teil der Kosten für solche Austauschprogramme selbst zu tragen. Mit einem speziellen Stipendienprogramm unterstützt der DAAD daher den akademischen Nachwuchs in fortgeschrittenen Entwicklungsländern Lateinamerikas, Südasiens und Nordafrikas. Der Schwerpunkt liegt auf den Ingenieur- und Naturwissenschaften.

Gerade in diesen Bereichen fehlt es in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern weiterhin an modernen und praxisbezogenen Ausbildungsangeboten sowie an der nötigen internationalen Vernetzung, die den Anschluss an die globale Wissensgesellschaft ermöglicht. Technologische Neuerungen, die für eine nachhaltige Entwicklung gerade auch in den weiter fortgeschrittenen Entwicklungs- und Schwellenländern von zentraler Bedeutung sind, erreichen diese Hochschulen zu spät und können aufgrund fehlender Experten nicht an den Ingenieurnachwuchs weitergegeben werden.

Programmziele

Im Mittelpunkt des Programms steht die Ausbildung von Fach- und Führungskräften in den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Von der Förderung profitieren Studierende sowie mittelbar auch die Hochschulen und die Arbeitswelt (Wirtschaft und öffentliche Verwaltungen) in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Geförderte Projekte/Maßnahmen

Der DAAD fördert den Studien- und Praktikumsaufenthalt junger Studierender insbesondere der Ingenieur- und Naturwissenschaften in Deutschland. Das Programm umfasst regionale Förderlinien in Argentinien, Kolumbien, Mexiko, Tunesien und Indien. Kolumbien, Mexiko, Indien und Tunesien sind Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, Argentinien ist ein relevantes Schwellenland.

Je nach Herkunftsland kann der Aufenthalt in Deutschland verschiedene Komponenten enthalten. Im Jungingenieurprogramm mit Mexiko, Kolumbien und Argentinien ist die Kombination aus einem einsemestrigem Aufenthalt und teilweise mehrmonatigem Unternehmenspraktikum vorgesehen. Die Stipendiaten aus Indien und Tunesien fertigen während ihres (max.) sechsmonatigen Aufenthalts ihre Abschlussarbeit an.

Ergebnisse

Für alle Länder und Fachbereiche lässt sich konstatieren, dass der Studien- und Praktikumsaufenthalt in Deutschland die Relevanz und den Praxisbezug der Ausbildung für die Studierenden verbessert und die Einsatzmöglichkeiten im Beruf stärkt; dies kommt der Industrie und Verwaltung in den Heimatländern zugute. Langfristig trägt der praxisnahe Ausbildungsabschnitt für die jungen Ingenieurstudierenden aus Lateinamerika dazu bei, dass hochqualifizierte Experten die Entwicklung der Herkunftsländer in Schlüsselbereichen wie z.B. Erneuerbare Energien, Abfallbehandlung und -vermeidung vorantreiben.

Mit finanzieller Unterstützung des ​.

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