Hochschuldialog mit der islamischen Welt

Vier Frauen unterhalten sich.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes das Programm „Hochschuldialog mit der islamischen Welt“.

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Nach dem Konzept "Dialog durch Kooperation" steht bei diesen Hochschulpartnerschaftsprojekten der Kulturdialog mit der islamisch geprägten Welt im Zentrum. Dabei soll der Dialog durch fachliche Zusammenarbeit auf der Grundlage eines gemeinsamen wissenschaftlichen Interesses angeregt und nachhaltig gestärkt werden.

Hintergrund

Seit 2006 werden im Hochschuldialogprogramm Kooperationsprojekte deutscher Hochschulen mit Partnerinstitutionen in der islamischen Welt gefördert – ausgehend von der Erfahrung, dass partnerschaftliche Zusammenarbeit, die von gemeinsamen fachlichen Interessen getragen wird, eine beständige Basis für den kulturellen Dialog darstellt. Jahrzehntelange Erfahrungen des DAAD mit Austausch- und Kooperationsprogrammen belegen, dass kulturelle Sensibilisierung und Verständigung – sozusagen als "Nebenwirkung" der fachlichen Zusammenarbeit – von den Akteuren als prägend erlebt wird. In diesem Programm ist die kulturelle Nebenwirkung ein Hauptziel der DAAD-Förderung, ohne dass dabei die fachlichen Ziele, die sich mit den bewährten Qualitätskriterien von Lehre und Forschung messen lassen, in den Hintergrund träten. Das Programm, vormals "Deutsch-Arabisch/Iranischer Hochschuldialog", wurde 2012 auf Kooperationen mit allen außereuropäischen Mitgliedsländern der Organisation für Islamische Zusammenarbeit erweitert.

Programmziele

  • Es findet durch fachliche Kooperation ein Kulturdialog mit der islamisch geprägten Welt statt und deutsche und ausländische Projektteilnehmer*innen haben gleichermaßen interkulturelle Kompetenzen erworben.
  • Die Partnerhochschulen haben die Lehre nachhaltig modernisiert (z.B. durch neue Curricula, Verfahren der Qualitätssicherung) und verbinden Lehre und Forschung.
  • Qualifizierte Nachwuchswissenschaftler und insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen der Zielregionen haben Erfahrungen in internationalen Hochschulprojekten gesammelt.
  • Regionale Lehr- und Forschungsnetzwerke mit mehreren Hochschulen aus einem oder mehreren Partnerländern sind etabliert.
  • Eine Vernetzung mit außeruniversitären Strukturen in den Partnerländern findet statt.

 

Gefördert durch

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