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Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit – exceed

Ein Gruppenfoto. Menschen stehen auf einer Treppe vor einem Gebäude.

Der DAAD fördert mit dem Programm „Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit – exceed“ den Aufbau von internationalen Kompetenzzentren, bestehend aus deutschen Hochschulen und ihren Partnern in den Entwicklungsländern. Gemeinsam sollen sie einen wichtigen Beitrag zur Lösung der großen Entwicklungsherausforderungen leisten.

Hintergrund

exceed - excellence centers for exchange and development

Die deutschen Hochschulen und ihre Partner in den Entwicklungsländern leisten Beträchtliches zur Erreichung entwicklungspolitischer Zielsetzungen. Um dieses große Engagement zu bündeln und öffentlich sichtbarer zu machen, startete der DAAD 2009 das Programm „Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit – exceed“.

Ziel der Initiative ist es, die Hochschulen in den Bereichen Lehre, Forschung und Dienstleistung zu stärken, um gemeinsam wirkungsvolle und innovative Beiträge zur Verwirklichung der Entwicklungsziele der Vereinten Nationen zu leisten.

In den folgenden fünf Jahren entstanden mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fünf weltweit kooperierende Netzwerke zu den folgenden thematischen Schwerpunkten:

  • Wasser- und Ressourcenmanagement
  • Menschenwürdige Arbeit
  • Ernährungssicherung
  • Medizin

Nach einer erfolgreichen Evaluierung starteten die bestehenden exceed-Netzwerke in eine zweite Förderphase von 2015 bis 2019. Den thematischen Rahmen der zweiten Programmphase setzen die Sustainable Development Goals (SDG) der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

Programmziele

Das Programm bietet nicht nur die Möglichkeit des Austauschs zwischen den deutschen und den südlichen Partnern, sondern fördert auch Hochschulkooperationen der Süd-Akteure in den Entwicklungsländern. Dies führt zum Auf- und Ausbau weltweiter Netzwerke gleichberechtigter Partner, deren Expertise in Politik und Zivilgesellschaft gefragt ist.

In der zweiten Förderphase sollen die beteiligten Institutionen ihr fachliches Profil in Lehre und Forschung im Sinne der Agenda 2030 schärfen und die entstandenen Netzwerke operativ wie finanziell nachhaltig konsolidieren. Langfristig werden Absolventen durch ihr Studium in praxisorientierten und dem Stand der Wissenschaft entsprechenden Studiengängen für die Übernahme verantwortungsvoller Positionen qualifiziert.

Geförderte Projekte und beteiligte Partner

Im Rahmen von exceed werden folgende Projekte gefördert:

International Network on Sustainable Water Management in Developing Countries - SWINDON

: Technische Universität Braunschweig und Partner

 

ICDD - International Center for Development and Decent Work

: Universität Kassel und Partner

 

CNRD - Centers for Natural Resources and Development

: Technische Hochschule Köln und Partner

 

CIH - Center for International Health

: Ludwig-Maximilians-Universität München und Partner

 

FSC - Food Security Center

: Universität Hohenheim und Partner

 

Wirkungen

In der ersten Programmphase führte der Austausch von internationalen Wissenschaftlern und Gastdozenten zu vielfältigen Forschungskooperationen und der Internationalisierung der Lehre an den beteiligten Institutionen. Neue oder optimierte Curricula und Module auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und mit Fokus auf den regionalen Bedarf verbesserten die Qualität in der Lehre nachhaltig.

Sehr erfolgreich etablierten die exceed-Netzwerke neue und innovative Promotionsprogramme, die international nachgefragt werden und künftige Fach- und Führungskräfte in Entwicklungsländern ausbilden.

Veranstaltungen, angefangen mit Workshops bis hin zu internationalen Konferenzen, haben in den letzten Jahren den wissenschaftlichen Austausch bereichert und den Bekanntheitsgrad der exceed-Netzwerke kontinuierlich gesteigert.

Darüber hinaus dokumentieren zahlreiche Publikationen den außerordentlichen Erfolg der Projekte.

Unabhängige Fachgutachter bescheinigen dem Programm „Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit – exceed“ in einer 2013 abgeschlossenen Evaluierung innovative Ansätze und hohe entwicklungspolitische Relevanz.

Um die angestrebten Programmziele noch besser erreichen zu können, richtet der DAAD seine Förderinstrumente gezielt auf die Bedarfe von Entwicklungs- und Schwellenländern aus und untersucht die Wirkung seiner Förderprogramme. Die seit 2014 erfolgte Einführung eines übergreifendenden trägt dazu bei, die Qualität und Transparenz unserer Arbeit weiter zu verbessern.

Gefördert von:

Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung