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A New Passage to India

Madras High Court, Indien. Altes Gebäude in Indien.

Die Initiative „A New Passage to India“ (ANPtI) verfolgt das Ziel, die Indienkompetenz deutscher Nachwuchswissenschaftler zu erhöhen, deutsche und indische Studierende, Graduierte und Promovierende mit der jeweils anderen Arbeits- und Forschungswelt in Kontakt zu bringen und die gegenseitige Wahrnehmung als Forschungsnation zu stärken.

Das Programm beinhaltet aktuell vier Förderkomponenten:

  • Das Hochschulkooperationsprogramm Deutsch-Indische Partnerschaften
  • Das Hochschulkooperationsprogramm Deutsch-Indische Hochschulkooperationen
  • Das Individualstipendienprogramm Working Internships in Science and Technology (WISE)
  • Das Indo-German Center for Sustainability (IGCS) in Chennai als Kooperationsprojekt der RWTH Aachen und des IIT Madras

Hintergrund

Deutschland und Indien haben ihre Wissenschaftsbeziehungen in den letzten Jahren durch aktives staatliches Handeln erfolgreich intensiviert. Daran hat das BMBF-finanzierte Programm „A New Passage to India“ einen erheblichen Anteil, das seit 2009 den deutsch-indischen Austausch mit großem Erfolg fördert und stärkt. Im Rahmen der fachlichen Kooperations- und Austauschmaßnahmen konnte das wechselseitige Interesse ebenso gesteigert werden wie länderbezogene Kenntnisse und interkulturelle Kompetenzen. Das Programm hat eine kontinuierliche Weiterentwicklung inhaltlicher und konzeptioneller Art durchlaufen und damit die Interessen der sich wandelnden Hochschulsysteme in beiden Ländern aufgegriffen. Ein Ergebnis dieses Adaptionsprozesses sind die kofinanzierten Kooperationen des 2016 gestarteten Programms Deutsch-Indische Partnerschaften.

Programmziele

Das Programm „A New Passage to India“ verfolgt folgende Ziele:

  • Ausbau der deutsch-indischen Wissenschaftskooperation auf breiter Basis
  • Aus- und Fortbildung deutscher und indischer Nachwuchswissenschaftler, die an internationalen Standards orientiert und fachlich breit gefächert ist.

Deutsch-Indische Partnerschaften

Das Programm „Deutsch-Indische Partnerschaften“ soll durch die Intensivierung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf institutioneller Ebene und der Entwicklung und Implementierung innovativer Lehr- und Forschungsprofile für die Master- und PhD- Ausbildung dazu beitragen, die Internationalisierung deutscher und indischer Hochschulen voranzutreiben. Das Programm wird zu gleichen Teilen von der deutschen und der indischen Seite finanziert.

Deutsch-Indische Hochschulkooperationen

Ziel des rein DAAD-finanzierten Programms ist es, die Indienkompetenz deutscher Nachwuchswissenschaftler im Rahmen einer Hochschulkooperation zu erhöhen sowie gemeinsame anwendungsbezogene Forschung und Lehre in Deutschland und Indien im Rahmen der Kooperation durchzuführen. Zudem sollen innovative und nachhaltige Formen der Kooperation entwickelt werden, wie z.B. gemeinsame Graduierten- oder Doktorandenausbildung oder gemeinsame Forschungsprojekte aus Mitteln der Forschungsförderer.

Working Internships in Science and Technology (WISE)

Herausragende Studierende (Undergraduates) von ausgewählten indischen Hochschulen werden zu einem frühen Zeitpunkt an den Studien- und Forschungsstandort Deutschland herangeführt, indem sie Doktoranden und Hochschullehrer bei ihrer Arbeit unterstützen. Die Stipendiaten absolvieren zwei- bis dreimonatige Laborpraktika in Deutschland im Bereich der Natur- und Ingenieurwissenschaften.

Indo-German Center for Sustainability (IGCS) in Chennai

Die Einrichtung eines Exzellenzzentrums für Nachhaltigkeit in Chennai (Indo-German Center for Sustainability – IGCS) als Kooperationsprojekt der RWTH Aachen mit dem IIT Madras gibt deutschen und indischen Forschern Gelegenheit, gemeinsam interdisziplinäre Lehre und Forschung in den Bereichen Energie, Wasser, Landnutzung und Abfallwirtschaft durchzuführen und ein deutsch-indisches Netzwerk in diesem Bereich aufzubauen.

 

Gefördert durch

Das Logo des Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

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