Der DAAD auf dem Weg zur Nachhaltigkeit

Holzwürfel, die die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) darstellen

Unser Beitrag in den Bereichen Nachhaltige Entwicklung im Sinne der Agenda 2030, soziale und ökologische Nachhaltigkeit

Der DAAD bekennt sich nachdrücklich zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und den 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen, die auf die ökologische, soziale und ökonomische Dimension von Nachhaltigkeit eingehen.

Handlungsleitend  für die Steigerung der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes im DAAD sind die folgenden vier strategischen Ziele der Nachhaltigkeitsagenda des DAAD, die sich an der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung und der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie orientiert (siehe Grafik).

 

Handlungsfelder DAAD

 

Beitrag der DAAD-Programme zur Agenda 2030:

Mit bedarfsorientierten Förderangeboten ermöglicht der DAAD die Entwicklung nachhaltiger Lösungen in zentralen Bereichen wie Ernährungssicherung, Bildung, Gesundheit oder Klimaschutz. Das Portfolio reicht von der Ausbildung hochqualifizierter Fach- und Führungskräfte über den Aufbau von Studienangeboten und Kompetenzzentren bis hin zur Förderung von angewandter Forschung in international vernetzten Teams. Durch die Zusammenarbeit mit Hochschulen und außeruniversitären Partnern weltweit unterstützt der DAAD den Aufbau tragfähiger „Partnerschaften für die Ziele“ (SDG 17), die weit über die Förderdauer hinaus Bestand haben.

Darüber hinaus erhielt der DAAD im Rahmen der internationalen Klimakonferenz COP 29 in Baku 2024 offiziell den Status eines „Beobachters". Mit dem Sprung in den Kreis der UNFCCC-Beobachter verbindet der DAAD seine Klimaprogramme unmittelbar mit den Verhandlungsforen der Weltpolitik – und schafft konkrete Mehrwerte für Geförderte, Alumni und Projektpartner.

Mehr zu Hochschulen Schlüssel für nachhaltige Entwicklung & Die Agenda 2030 und die SDGs - DAAD 

 

Institutionelles Nachhaltigkeitsmanagement:

Der DAAD richtet sich im eigenen Organisationshandeln (u.a. nachhaltige Beschaffung, Mobilität, Gebäudemanagement) stärker an den Grundprinzipien der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes aus. In seiner Klima- und Umweltpolitik hat er sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 Treibhausgasneutralität im Geschäftsbetrieb zu erreichen. Er folgt dabei dem Prinzip Vermeiden vor Reduzieren vor Kompensieren, erstellt eine jährliche Treibhausgasbilanz seines Geschäftsbetriebs und unterstützt seine Mitarbeitenden bei der Umsetzung von Klima- und Umweltschutz im eigenen Arbeitsumfeld, mit Fact Sheets und Leitfäden.
    
Seit Ende 2024 ist das Klima- und Umweltmanagementsystem des DAAD nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert.

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Nachhaltigkeit des Förderhandelns:    

Der DAAD trägt durch seine Förderprogramme zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele bei. Für internationale Zusammenarbeit spielt physische Mobilität eine zentrale Rolle. Der DAAD ist sich den dadurch entstehenden Umweltauswirkungen bewusst und stellt sich der Herausforderung, die Mobilität möglichst klima- und umweltschonend zu organisieren sowie digitale Austauschformarte zu nutzen.


Darüber hinaus setzt sich der DAAD dafür ein, die nachhaltige Wirkung seines Förderhandelns sicherzustellen. Er legt großen Wert auf die langfristige Sicherung der erzielten Ergebnisse sowie deren Transfer in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Ökologische und soziale Nachhaltigkeit im Förderhandeln umfasst partnerschaftliche Ansätze, wirkungsorientiertes Monitoring und eine umfassende Nachbetreuung, um dauerhafte Effekte zu gewährleisten. Die Wirkungen seiner Programme und seinen Beitrag zur Nachhaltigen Entwicklung präsentiert der DAAD in themenbezogenen, programm- und geldgeberspezifischen Fact Sheets und Übersichten. Darüber hinaus verweist das Infosheet Unser positiver ökologischer Handabdruck auf Programmbeispiele, die zur Stärkung ökologischer Nachhaltigkeit weltweit beitragen.

 

Wissen für Nachhaltige Entwicklung:    

Als Wissensorganisation baut der DAAD seine Expertise im Bereich ökologische und soziale Nachhaltigkeit sowie Nachhaltige Entwicklung kontinuierlich weiter aus. Hiervon profitieren weltweit Partner und Entscheidungsträger in Form von fachlichen Beiträgen, Datenbanken, Austauschformaten und Beratungsleistungen. Gleichzeitig beteiligt sich der DAAD am Diskurs zur Rolle von Hochschulbildung und Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung. Wirkungsorientierung und Monitoring unterstützen die Weiterentwicklung des Portfolios und das institutionelle Lernen.

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Diversität:

Darüber hinaus berücksichtigt die Agenda 2030 der Vereinten Nationen Vielfalt und Inklusion in unterschiedlichen Bereichen. Sie hebt hervor, dass Ungleichheiten reduziert werden müssen und niemand zurückgelassen werden darf („leave no one behind“), um eine gerechtere und nachhaltigere Welt zu schaffen.

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Handreichungen und Praxisleitfäden
Austausch nachhaltig gestalten: Handreichungen und Praxisleitfäden für Hochschulen
Beispiele aus der Praxis
Der Überblick zeigt die Beiträge von DAAD und Hochschulen zu den einzelnen SDGs.