Klima- und Umweltmanagement
Klimaschutz und grüne Transformation aktiv fördern und dabei gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck des eigenen Handelns weiter reduzieren – zu diesen Zielen bekennt sich der DAAD.
Internationale Wissenschaftskooperation ist ein starker Hebel für die Bewältigung der Klimakrise. Mit seinen Förderprogrammen unterstützt der DAAD die Ausbildung von Fach- und Führungskräften, klimarelevante Lehre und Forschung sowie den Aufbau internationaler Partnerschaften. Er setzt damit Akzente in strategischen Handlungsfeldern, die für eine grüne und sozial gerechte Transformation erfolgskritisch sind. Zugleich hat sich der DAAD verpflichtet, seinen ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren.
Klima- und Umweltpolitik des DAAD
Die Nachhaltigkeitsagenda des DAAD orientiert sich an der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung und der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. In seiner Klima- und Umweltpolitik bekennt sich der DAAD dazu, sein Handeln konsequent an den Grundprinzipien der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes auszurichten und negative Umweltauswirkungen auf ein Minimum zu reduzieren. Sein Ziel ist es, bis 2030 Klimaneutralität im Geschäftsbetrieb zu erreichen. Er folgt dabei dem Prinzip Vermeiden vor Reduzieren vor Kompensieren. Zur Verbesserung seiner Klima- und Umweltbilanz setzt der DAAD auf einen partizipativen Ansatz des Klima- und Umweltmanagements und den kontinuierlichen Dialog und Lernprozess mit Hochschulen, Geförderten, Geldgebern und weiteren Partnern.
Klima- und Umweltmanagement im DAAD
Der DAAD stärkt sein institutionelles Klima- und Umweltmanagement mit breiter Beteiligung der Belegschaft. Im Fokus stehen der Ausbau des Klima- und Umweltmanagements, die kontinuierliche Verbesserung der Klima- und Umweltbilanz sowie die ISO 14001-Zertifizierung. Die strategische Begleitung, Koordination und Steuerung des internen Klima- und Umweltmanagements ist im Referat Nachhaltigkeit und Diversität verortet.
Um Veränderungen in den Umweltauswirkungen zu dokumentieren und eine zuverlässige Datengrundlage für die Definition von Klima- und Umweltzielen zu schaffen, hat der DAAD 2022 erstmals eine Klima- und Umweltbilanz nach den Standards des Greenhouse Gas Protocol erstellt, die sukzessive fortgschrieben wird. Die aktuelle Bilanz umfasst die Jahre 2019 bis 2024 und konzentriert sich auf den Geschäftsbetrieb und die DAAD-Standorte Bonn und Berlin. Sie berücksichtigt darüber hinaus Aktivitäten des Förderhandelns, soweit diese direkt vom DAAD verantwortet und durchgeführt werden.
Auf Basis der Ergebnisse der Klima- und Umweltbilanz hat der DAAD in einem breiten internen Beteiligungsprozess ein umfassendes Klima- und Umweltprogramm erarbeitet. Darin werden zentrale Handlungsfelder und Emissionsquellen sowie kurz- und mittelfristige Ziele und Maßnahmen definiert, die den Weg zur Klimaneutralität vorbereiten.
Die aktualisierten Ergebnisse für die Bilanzjahre 2019 bis 2024 finden sich im Klima- und Umweltbericht 2024 (Stand: Dezember 2025). Er informiert zudem über den Beitrag der DAAD-Förderungen zu Klimaschutz und grüner Transformation sowie über bereits umgesetzte Maßnahmen des Klima- und Umweltprogramms.
Der DAAD auf dem Weg zur Klimaneutralität
Zur Reduzierung seines ökologischen Fußabdruckes hat der DAAD seit 2021 zahlreiche Maßnahmen erfolgreich umgesetzt.
Im Bereich Mobilität haben Mitarbeitende einen „Dienstreise-Navigator“ entwickelt, der bei einer klimagerechten Reiseplanung unterstützt. Der DAAD spart zudem Treibhausgasemissionen durch die Ausweitung der mobilen Arbeit, den Umstieg auf E-Autos als Dienstwagen oder den Ausbau der Dienstradflotte. In der Broschüre „Klimaverträglich unterwegs“ sind Tipps und Anregungen zum Thema nachhaltige Mobilität für Stipendiatinnen und Stipendiaten zusammengestellt.
Schlaglichter: Wie wir unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren
- Bei Publikationen verbessert der DAAD seine Klima- und Umweltbilanz durch die Verringerung von Printprodukten und die Nutzung von Recyclingpapier.
- In seinen Liegenschaften spart der DAAD Treibhausgasemissionen unter anderem durch die Modernisierung der eigenen Heizungsanlagen, den Umstieg auf Ökostrom, die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Außenstelle Mexiko, die Umrüstung auf LED-Beleuchtungssysteme und die Sensibilisierung der Mitarbeitenden, etwa zum Thema Energiesparen.
- Bei Veranstaltungen setzt der DAAD – wo möglich und zielführend – auf virtuelle und hybride Formate, nutzt eine eigene Veranstaltungsapp unter anderem zur Reduzierung gedruckter Tagungsunterlagen und bewirtet vermehrt mit vegetarischem und regionalem Catering. Ein praxisorientierter Leitfaden unterstützt ein klima- und ressourcenschonendes Veranstaltungsmanagement.
Einen Überblick über bereits umgesetzte Maßnahmen im DAAD finden Sie hier.