Ost-West-Dialog

Menschen stehen vor einer Schranke

Die Ukraine, die Republik Moldau sowie die Länder des Südkaukasus und Zentralasiens (Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan) stehen vor vielfältigen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine weiter verschärft wurden. Dadurch gewinnen akademischer Austausch und wissenschaftliche Zusammenarbeit für die Förderung des Dialogs und die Stärkung der Zivilgesellschaft in der gesamten Region zusätzlich an Bedeutung.

 

Dialog fördern, Verständnis stärken – Zusammenarbeit im Hochschulbereich

Ziel dieses Programms ist es, gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Hochschulbereich der Region Formen des Dialogs zu etablieren, gegenseitiges Verständnis zu vertiefen und konstruktive Lösungsansätze für bestehende Konflikte und Spannungen zu erarbeiten.

Der Fokus auf Hochschulen ergibt sich aus ihrer zentralen Bedeutung für die Zukunft: Die heutigen Studierenden sind Vertreterinnen und Vertreter der jungen Generation, aus der künftige Entscheidungsträger und Multiplikatoren hervorgehen – potenzielle Ansprechpartner für die deutsche Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Durch den Austausch auf Augenhöhe möchten wir langfristige Perspektiven für Verständigung und Zusammenarbeit schaffen.

Programmziele

Das Ziel des Programms ist die Förderung von Dialog und Verständigung, der Konfliktforschung und Entwicklung von Konzepten und Instrumenten zur Konfliktbewältigung und Konfliktprävention in den Zielländern. Des Weiteren stehen die Förderung von Demokratisierungsprozessen, Rechtsstaatlichkeit, gute Regierungsführung, Minderheitenschutz und zivilgesellschaftliche Entwicklung im Fokus des Programms.

Gefördert durch:

Auswärtiges Amt