Deutsch verbessern

Fünf Studierende auf dem Campus

Ob bei Gesprächen im Café, beim Austausch in einem Sprachtandem oder daheim am Computer: Es gibt viele Gelegenheiten, die eigenen Sprachkenntnisse in Deutschland zu verbessern. Die Optionen im Überblick.

Wer in einem anderen Land lebt, lernt die Sprache fast von alleine. Gerade im Alltag lassen sich Ihre Deutschkenntnisse unkompliziert verbessern.

Das WG-Zimmer

Die beste Gelegenheit zum Sprachenlernen bietet die Wohnsituation. Beim gemeinsamen Kochen oder Ausgehen mit der Nachbarschaft aus dem Studierendenwohnheim oder der Wohngemeinschaft lernen Sie die deutsche Sprache ganz nebenbei von Ihren Mitstudierenden.

Die Medien

Im Alltag lohnt es sich, Radio zu hören, fernzusehen oder Zeitungen zu lesen, um das eigene Deutsch zu verbessern. So prägen sich neue Wörter und Wendungen schneller ein. Wer offen ist und neugierig bleibt, macht schnell große Fortschritte.

Der Sprachkurs

Viele Studierende entscheiden sich für einen Sprachkurs an der Universität, an einer Sprachschule oder dem . Dort wird systematisch an den Deutschkenntnissen gearbeitet, aber solche Kurse können etwas kosten. Die Sprachenzentren der deutschen Hochschulen bieten neben Kursen während des Semesters auch Intensivkurse in den Semesterferien an.

TIPP: Eine gute Adresse für die Suche nach Sprachkurs-Angeboten ist die . Dort können Sie nach Bundesländern und Städten sortiert unter vielen Angeboten auswählen.

Das Selbststudium

Natürlich kann man auch alleine weiterlernen: mit Lehrbüchern, an den Sprachenzentren der Hochschulen oder im Internet. Die hat ein Online-Portal mit Hör- und Lesetexten eingerichtet. Auf der Seite des Goethe-Instituts gibt es ein Sprachlern-Tool mit interaktiven Lernspielen, Experten-Chats und einer Lernpartner-Suche. Andere Angeboten sind kostenpflichtig, wie das der .

Der Tandempartner

Wer nicht nur seine Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch neue Leute kennenlernen möchte, sollte an einem Sprachtandem-Programm teilnehmen. Das bedeutet: Zwei Personen mit unterschiedlichen Muttersprachen treffen sich regelmäßig, um zusammen zu lernen. Sie unterhalten sich abwechselnd in beiden Sprachen, damit beide etwas davon haben. Oder sie gehen spazieren und lernen im Gespräch mehr über die Kultur und die Denkweisen in beiden Ländern. Und all das kostet nichts.

TIPP: Zu den Organisationen, die Tandempartner vermitteln, zählen die , die und die Sprachenzentren der Hochschulen. Viele Sprachtandems finden sich auch online, etwa auf der Facebook-Seite der Hochschule.

 

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