Zentren für interdisziplinäre Ukrainestudien

KIU

Die Zentren für interdisziplinäre Ukrainestudien schaffen einen sichtbaren Forschungs- und Kommunikationsraum, der durch internationale Kooperationen Fachkenntnisse generiert, ein breitgefächertes Lehrangebot bereitstellt und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vernetzt, globale Netzwerke zur Ukraineforschung ausbaut und stärkt. 

 

Breitenwirkung von Fachwissen

Der Krieg in der Ukraine hat verdeutlicht, dass in Deutschland mehr Expertise zum osteuropäischen Raum und speziell zur Ukraine benötigt wird. Diese wird in der nötigen Breite und Vertiefung an den beiden Zentren für interdisziplinäre Ukrainestudien verstärkt aufgebaut. Ein Wiederaufbau des Landes und eine Heranführung der Ukraine an die EU setzt auch in Deutschland unter anderem umfassendes Wissen zu Geschichte, Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft der Ukraine voraus.

Programmziele

Ziele des Programms sind die Stärkung eines fächerübergreifenden Lehrangebots und der Forschung zu ukrainebezogenen Themen unter Einbeziehung der europäischen Bezüge und globalen Verflechtungen. Dabei sollen aktuelle Forschungsergebnisse einer Fach- sowie breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Außerdem sollen regionale und überregionale fachliche Netzwerke zu ukrainebezogenen Themen zwischen Akteuren aus Wissenschaft und Bildung, Politik, Wirtschaft, Medien und Zivilgesellschaft aufgebaut oder erweitert werden.

Geförderte Zentren und Partner

Zwei Zentren für interdisziplinäre Ukrainestudien werden von 2024 bis 2028 gefördert: Zum einen das Zentrum „Denkraum Ukraine“ der Universität Regensburg, zum anderen der „Kompetenzverbund Interdisziplinäre Ukrainestudien Frankfurt (Oder) – Berlin (KIU)“ der Europa-Universität Viadrina im Verbund mit Berliner Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen. Insgesamt stehen den Zentren bis 2028 knapp fünf Millionen Euro zur Verfügung.

 

Gefördert durch:

Logo AA