EU-finanziertes Förderprogramm SAFE für gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Logo des Förderprojekts SAFE

Gemeinsam für die Wissenschaftsfreiheit: Zusammen mit seinen europäischen Partnern Campus France, UNIMED und dem PAUSE-Programm des Collège de France führt der DAAD das Projekt SAFE – Supporting at risk researchers with fellowships in Europe durch.

Programmziel

Im September 2024 geht das SAFE-Projekt an den Start. Ziel ist es, bis zu 60 gefährdete Forschende aus aller Welt mit einer Förderung an europäische Hochschulen zu vermitteln. Eine Förderung kann dabei bis zu 24 Monate betragen. Die europäische Exekutivagentur für die Forschung (REA) stellt dafür 12 Mio. EUR bereit.

Bewerbung

Europäische Hochschulen können für das Programm Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Ländern außerhalb der EU nominieren. Individuelle Bewerbungen von Forschenden beim DAAD sind nicht möglich. Auch Nicht-EU-Bürgerinnen und Bürger, die bereits in der EU als Flüchtlinge anerkannt sind, können über eine Hochschule in der EU für das Programm vorgeschlagen werden.

Hintergrund

Wir sehen weltweit, dass die Wissenschaftsfreiheit zunehmend unter Druck gerät. Daher wird die Bedeutung von Schutzprogrammen für bedrohte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler innerhalb der EU beständig größer. DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee

"Mit dem Hilde Domin-Programm haben wir in Deutschland bereits ein erfolgreiches Programm für bedrohte Studierende und Promovierende etabliert. Es ist nun sehr erfreulich, wenn wir gemeinsam mit Partnerorganisationen aus Frankreich und Italien diese wichtige europäische Säule von Schutzprogrammen für bedrohte oder verfolgte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausbauen können", erklärte DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee.

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