HAW.International Fact Finding Mission

Gruppenbild der Teilnehmenden

 

 

 

  • Spannende Einblicke für deutsche HAW

    Vom 20. bis 25. Oktober 2024 reisten 13 Vertreterinnen und Vertreter deutscher Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) im Rahmen des DAAD-Programms HAW.International nach Kanada und in die USA. Die Teilnehmenden erhielten wertvolle Einblicke in die nordamerikanischen Hochschulsysteme und knüpften Kontakte zu potenziellen Kooperationspartnern aus Hochschule und Praxis.

    Nordamerika: Attraktive Partnerregion für HAW
    Nordamerika zählt traditionell zu den wichtigsten Zielregionen für Kooperationen deutscher HAW. Hochschulen in Kanada und den USA teilen mit den deutschen HAW den Fokus auf praxisnahe Ausbildung und die Beschäftigungsfähigkeit von Absolventinnen und Absolventen – eine ideale Grundlage für gemeinsame Projekte. Darüber hinaus eröffnen die ausgeprägte Innovationslandschaft und erstklassige Forschungszentren in Nordamerika zahlreiche Chancen für Kooperationen in zukunftsweisenden Feldern.

    Vielfältige Stationen der Reise

    • Toronto: Besuche an der Toronto Metropolitan University und am Humber College boten Einblicke in verschiedene Hochschuleinrichtungen, Labore und die Möglichkeit, konkrete Ansätze für zukünftige Kooperationen zu diskutieren. Ein Netzwerkempfang mit weiteren Hochschulen aus der Region rundete das Programm ab.
       
    • Detroit: Im Fokus standen die Wayne State University, unter anderem mit einem Besuch im College of Engineering, und das Innovations- und Gründerzentrum TechTown. Diese Station verdeutlichte, wie gut die anwendungsorientierte Ausrichtung deutscher HAW mit nordamerikanischen Ansätzen harmoniert. Auch in Detroit kamen am Abend Vertreterinnen und Vertreter weiterer Institutionen zum Austausch mit den deutschen Gästen hinzu.
       
    • New York City: Bei einem Besuch am Campus New York Tech der City University of New York (CUNY) wurden konkrete Möglichkeiten für gemeinsame Forschungs- und Lehrprojekte identifiziert, beispielsweise mit der School of Technology and Design. Ein vom Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) organisierter Empfang bot neben vielseitigen Impulsvorträgen Raum für weiterführende Gespräche mit zahlreichen Institutionen aus der Region.

    Erfolgreiche Impulse für die Internationalisierung
    Die Reise stärkte nicht nur die internationalen Netzwerke der deutschen HAW, sondern präsentierte sie als attraktive Partner in der internationalen Hochschulzusammenarbeit. Gleichzeitig förderte sie den Austausch zwischen den deutschen HAW und legte den Grundstein für zukünftige Kooperationen.

  • Neue Perspektiven für die europäische Hochschulzusammenarbeit

    Im Rahmen des Programms HAW.International fand vom 18. bis 23. März 2024 eine Fact Finding Mission nach Griechenland statt. Ziel der Reise war, deutsche Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) dabei zu unterstützen, ihre Internationalisierung strukturell zu verbessern. Die teilnehmenden Vertreterinnen und Vertreter von 14 HAW hatten die Möglichkeit, das griechische Hochschulsystem sowie potenzielle Kooperationspartner sowohl aus der Wissenschaft als auch aus der Praxis kennenzulernen.

    Griechenland und Deutschland teilen eine lange Bildungstradition und gute akademische Beziehungen. Griechische Studierende bilden eine große Gruppe unter den internationalen Studierenden an deutschen Hochschulen. Für Aufenthalte deutscher Studierender ist Griechenland ebenso ein attraktives Ziel wie für Kooperationsvorhaben in Forschung und Lehre. Hinzu kommt, dass der griechische Staat in den letzten Jahren einen besonderen Wert auf den systematischen Ausbau der Internationalisierung seiner Hochschulen legt, um aktuelle Herausforderungen wie den demographischen Wandel und die Abwanderung von Fachkräften im akademischen Bereich zu bekämpfen. Dies bietet eine sehr gute Grundlage für den Ausbau von Kooperationen mit deutschen HAW.

    Unter den deutschen HAW ist ein Trend zu Kooperationen im EU-Ausland schon länger zu beobachten. Diese können auch mit Erasmusmitteln nachhaltig etabliert werden und bieten Chancen für niedrigschwellige Mobilitäten wie Blended Learning Kurse oder Summer Schools, die auch die Studierenden ansprechen, für die längerfristige Auslandsaufenthalte keine Option sind.

    Start in der Hauptstadt: Athen als Zentrum von Bildung und Wirtschaft
    Die Reise führte zunächst in die griechische Hauptstadt Athen. Der Großraum Athen-Attika ist mit fast 5 Millionen Einwohner der größte Ballungsraum des Landes. Athen ist das wirtschaftliche Zentrum, der Sitz der meisten Stakeholder und Firmen sowie der größten Hochschulen Griechenlands. Neben Besuchen an verschiedenen Hochschulen, bei der AHK und bei der Firma Boehringer Ingelheim fand ein zentrales Matchmaking statt, um Vertreterinnen und Vertreter möglichst vieler griechischer Hochschulen persönlich kennenzulernen. 

    Ein Höhepunkt der Reise war der Netzwerkabend, der mit der Feier zum 20. Jubiläum des DAAD Information Center Athen verbunden war. Unter den zahlreichen Gästen waren auch der Deutsche Botschafter in Griechenland Andreas Kindl, der stellvertretende DAAD-Generalsekretär Dr. Michael Harms, der Generalsekretär für Hochschulbildung des Griechischen Bildungsministeriums, Em. Prof. Odysseas Ioannis Zoras und der Direktor von Study in Greece, Prof. Christos Michalakelis. Sie betonten die langjährige und vertrauensvolle Kooperation und das zukünftige Potenzial der deutsch- griechischen Zusammenarbeit in der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.  

    Kreta: auch akademisch immer eine Reise wert
    Das zweite Reiseziel war Kreta, die größte griechische Insel. In Chania und Heraklion wurden verschiedene Hochschulen besucht und sich direkt mit Lehrenden über die Herausforderungen und Chancen der Internationalisierung in Griechenland ausgetauscht werden. Im Wissenschafts- und Technologiepark STEP-C wurden zudem Einblicke in die Forschungs- und Startup-Landschaft der Insel gewonnen.  

    Neben dem fachlichen Austausch bot die Reise auch die Gelegenheit, die griechische Kultur und Lebensart kennenzulernen. Die Teilnehmenden waren von der Gastfreundlichkeit und Offenheit der Menschen beeindruckt.

    Die Reise war ein großer Erfolg und ermöglichte vielfältige Einblicke in das griechische Bildungssystem. Die Teilnehmenden bewerteten es besonders positiv, dass konkrete Kooperationsmöglichkeiten mit griechischen Partnern identifiziert werden konnten. Erste Gespräche über gemeinsame Projekte in den Bereichen Lehre, Forschung und Studierendenaustausch wurden bereits geführt. Die Fact Finding Mission hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu stärken und die internationale Sichtbarkeit der deutschen HAW zu erhöhen.

     

    Das Programm der Fact Finding Mission finden Sie hier.

    Weitere Informationen können Sie der Webseite des DAAD-Griechenland entnehmen.