Wichtige Informationen zum Coronavirus – Update 15.10.2021

Der DAAD verfolgt weiterhin kontinuierlich die Entwicklungen zum Coronavirus und passt seine Aktivitäten flexibel an sich verändernde Situationen an.

Inhalt

Informationen für



 

Um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, passt der DAAD sein Fördergeschäft der dynamischen Pandemiesituation kontinuierlich an. Der Schutz von Geförderten, Partnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht dabei im Vordergrund.
Bitte beachten auch Sie die kontinuierlich aktualisierten Informationen der Behörden, insbesondere des  sowie die detaillierten , denen Sie alle aktuellen Warnungen entnehmen können.

 

Informationen für DAAD-Stipendiatinnen und -Stipendiaten sowie Bewerberinnen und Bewerber aus Deutschland (Stand: 15.10.2021)

Ausreise ins Gastland

Wenn Sie sich um ein DAAD-Stipendium bewerben oder vielleicht bereits eine Stipendienzusage erhalten haben, stellen Sie sich sicherlich die Frage, wie ein Stipendienbeginn in der Corona-bedingten Pandemiesituation möglich ist.

Sollte pandemiebedingt keine Einreise in Ihr Gastland möglich sein oder Ihr Gastland ein Virusvariantengebiet oder ein Hochrisikogebiet sein, möchte der DAAD Sie auch in dieser Situation unterstützen und bietet Ihnen in fast allen Programmen flexible Lösungen an:

  • Sie können Ihr Stipendium von Deutschland aus online antreten, wenn Ihre ausgewählte Gasthochschule digital gestützte Studien- oder Forschungsformate anbietet,
  • Sie können nach Rücksprache mit uns das Stipendium in ein anderes Zielland verlegen.

Sollten Sie sich zu einer Ausreise in ein Corona-Risikogebiet (Virusvariantengebiet oder ein Hochrisikogebiet) entschließen, geschieht dies auf Ihre eigene Verantwortung. Wir raten Ihnen in diesem Fall dringend, sich vor der Ausreise impfen zu lassen.

Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Entscheidung ausführlich über alle Konsequenzen einer Ausreise in ein Corona-Risikogebiet, insbesondere über die jeweils gültigen Regeln bei Aus- und Rückreise, zu Quarantäne- und Testpflichten, zu Hygieneregeln und weiteren Verhaltensvorschriften. Bitte beziehen Sie bei Ihrer Entscheidung auch die allgemeine Lage des Gesundheitssystems in Ihrem Gastland ein. Zudem weisen wir darauf hin, dass das Auswärtige Amt Corona-bedingte Rückholaktionen deutscher Staatsbürger ausgeschlossen hat.

Ihr Stipendienreferat steht Ihnen für Nachfragen gerne zur Verfügung. Bitte lesen Sie vorab die  zusammengestellten Informationen.

Wir bitten unsere Geförderten, sich zu versichern, dass sie sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes eingetragen haben, egal in welchem Land sie sich befinden. Es wird empfohlen, sich ebenfalls die Notfall-Nummer, die auf der Website der jeweiligen deutschen Auslandsvertretung zu finden ist, zu notieren und sich zusätzlich über die Internetseite der jeweiligen Botschaft über weitere Kontaktmöglichkeiten zu informieren.

Rückreise nach Deutschland

Bei Wiedereinreise aus einem Hochrisikogebiet benötigen Sie entweder ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis. Wird ein Genesenen- oder Impfnachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich.

Bei Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet (Aufenthalt in den letzten 10 Tagen) gilt, dass Sie verpflichtet sind, bei Einreise einen Test nachzuweisen und sich in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben.

Geförderte, die sich zwischenzeitlich wieder in Deutschland befinden, möchten wir bitten, sich aus der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes vorübergehend wieder auszutragen.

Aktuelles zu geplanten Auswahlen

Bewerbungen auf laufende Ausschreibungen werden entgegengenommen und bearbeitet, Kommissionssitzungen und Bewerberinterviews werden teilweise per Videokonferenz durchgeführt oder aber es wird auf Grundlage der schriftlichen Unterlagen entschieden.

Informationen für internationale Incomings (inkl. Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Bewerberinnen und Bewerber)

Einreise nach Deutschland (Stand: 15. Oktober 2021)

Wenn Sie sich um ein DAAD-Stipendium bewerben, bereits eine Stipendienzusage erhalten haben oder ohne Stipendium für Studien- oder Forschungszwecke nach Deutschland reisen möchten, stellen Sie sich sicherlich die Frage, ob, wann und wie Sie Ihr Vorhaben in der Corona-bedingten Pandemiesituation beginnen können. Gleiches gilt für Personen, die zwischenzeitlich in ihr Heimatland zurückgekehrt sind und nun wieder nach Deutschland einreisen möchten.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über die Einreiseoptionen nach Deutschland verschaffen. Bitte beachten Sie auch die kontinuierlich aktualisierten Informationen der deutschen Behörden, insbesondere des I) und des (BMG).

Reisende müssen unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat, grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen. Flugreisende müssen dem Beförderer den Nachweis schon vor Abreise vorlegen.

Wenn Sie sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem „Hochrisikogebiet“ oder einem „Virusvariantengebiet“ aufgehalten haben, müssen Sie sich vor Ihrer Ankunft in Deutschland auf anmelden.

Bei Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet müssen Sie für 10 Tage in Quarantäne. Wird ein Genesenen- oder Impfnachweis bereits vor Einreise übermittelt, ist jedoch keine Quarantäne erforderlich.

Bei Voraufenthalten in Virusvariantengebieten muss immer ein negativer Testnachweis vorgelegt werden (ein Impf- oder Genesenennachweis reicht nicht aus!). Sie sind zudem verpflichtet, sich in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben.

Wenn Sie eine Einreise nach Deutschland planen, kümmern Sie sich bitte erforderlichenfalls so frühzeitig wie möglich um ein Einreisevisum, da die deutschen Auslandsvertretungen pandemiebedingt weniger Termine als üblich anbieten und sich das Verfahren somit verzögern kann.

Lesen Sie zur Einreise aus Risikogebieten bitte auch die Informationen auf der  oder die Hinweise auf der  sowie des .

Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die Risikoeinstufung Ihres Heimatlandes.

Hinweise für Geförderte des DAAD:

Für den Fall, dass eine Einreise aus Ihrem Herkunftsland zu dem vorgesehenen Zeitpunkt pandemiebedingt nicht möglich sein sollte, hat der DAAD alternative Möglichkeiten für den Stipendienbeginn geschaffen. Ob diese Optionen für Ihr Programm und Ihr Herkunftsland bestehen, erfahren Sie von Ihrem Programmreferat.

Informationen zu diesen Möglichkeiten sowie weitere Fragen und Antworten rund um das Thema „DAAD-Stipendien in der Corona-Krise“ finden Sie .

Informationen für ERASMUS-Geförderte

Für Erasmus-Studierende hat die EU-Kommission mitgeteilt, dass bei Änderungen der
Reisepläne (Rückkehr, Absage) die Kosten bis zur Höhe des vorher vereinbarten
Gesamtstipendiums erstattet werden können. Da die meisten Hochschulen im Erasmus-Raum geschlossen haben, bitten wir alle Erasmus-Geförderten Kontakt mit ihrer Heimathochschule aufzunehmen.

Die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit hat zwei Listen von für Studierende und Hochschulen zum Coronavirus und Erasmus+ zusammengestellt.

Informationen für Hochschulen (Stand: 30.06.2021)

Der DAAD bittet seine Mitgliedshochschulen und Projektverantwortlichen darum, die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes (AA) zu beachten.  Es ist davon auszugehen, dass die Gesamtsituation hinsichtlich internationaler Reisemöglichkeiten und -einschränkungen auf absehbare Zeit unübersichtlich bleiben wird. Reisehinweise des Auswärtigen Amtes oder Einreisebestimmungen für einzelne Länder (Reisewarnungen, aktuelle Risikogebiete, Erteilung von Einreisevisa, Quarantänebestimmungen) können sich jederzeit kurzfristig ändern.

Reisen von Deutschen ins Ausland

Der DAAD rät seinen Direktgeförderten (Individualstipendiatinnen und -stipendiaten) aus Deutschland, deren Auslandsförderung demnächst beginnt oder die ihre Förderung wegen Corona unter-/abgebrochen haben, generell nur in Länder auszureisen, für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht und die nicht auf der Liste der Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts stehen. Im Falle der Projektförderung sollten die Projektverantwortlichen deshalb über Ausreisen ihrer Projektgeförderten in Länder mit bestehender Reisewarnung erst nach sorgfältiger Prüfung und Abwägung der verfügbaren Reiseinformationen entscheiden und dies auch dokumentieren. Eine aktuelle dazu bietet die Seite des Auswärtigen Amtes.

Reisen von Ausländern nach Deutschland

Die gleichen Grundsätze wie für die DAAD-Direktgeförderten aus dem Ausland gelten auch für Projektgeförderte des DAAD aus dem Ausland,

  • deren Deutschlandaufenthalt demnächst beginnt oder
  • die ihre Förderung wegen der COVID-19-Pandemie unter-/abgebrochen haben und aus Deutschland ausgereist sind und die nun nach Deutschland zurückkehren möchten.

Allen Projektgeförderten wird darüber hinaus in jedem Fall geraten, sich vor der Einreise nach Deutschland genau über und mögliche des Gastbundeslandes zu informieren. Die wird vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert.

Vorhabenplanung im Rahmen der Projektförderung (30.06.2021)

Wir empfehlen unseren Mitgliedshochschulen und Projektverantwortlichen, bei der Maßnahmenplanung ihrer Vorhaben flexible Alternativen zur physischen Mobilität vorzusehen, um ihre Vorhaben bei Bedarf an die weitere Entwicklung der COVID-19-Pandemie anpassen zu können. Für die Veranstaltungsplanung im Jahr 2021 wird geraten, weiterhin und unter Beachtung der oben genannten Reisehinweise zu eruieren, ob Vorhaben oder Aufenthalte verschoben, gegebenenfalls auch durch virtuelle Formate ersetzt oder auf eine andere Art und Weise fort- bzw. durchgeführt werden können. Innerhalb der DAAD-Projektförderung ist unter bestimmten Bedingungen auch ein Online-Beginn von Mobilitätsmaßnahmen mit späterem Übergang in einen physischen Aufenthalt im Gastland möglich. Aktuelle Informationen dazu finden Sie .

Grundsätzliches

Nachfolgende Informationsquellen empfehlen wir Ihnen:

  • NEU
    Mit der Corona-Pandemie ändern sich die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der deutschen Hochschulen mit Partnern weltweit in besonders rasantem Tempo. Austausch und Kooperation sind nur möglich, wenn alle beteiligten Seiten um die Situation in ihren Partnerländern wissen. Um sich zu informieren, zu welchen Folgen die Corona-Krise in den Wissenschaftssystemen weltweit führt, führt der "Pressespiegel Internationale Hochschulwelt – Corona-Update" relevante Meldungen für Sie im wöchentlichen Rhythmus zusammen.
  • NEU
    Welche Effekte wird die Corona-Krise auf die Internationalisierung des Hochschulbereichs haben? Mit diesem Angebot will der DAAD einen möglichst umfassenden Überblick – der laufend aktualisiert wird - zum aktuellen Stand der „Corona-Forschung“ geben.
  • Aufgrund der pandemischen Ausbreitung von COVID-19 ist weltweit von einem Infektionsrisiko auszugehen. Wegen unterschiedlicher Surveillancesysteme und Teststrategien sowie zeitlichem Verzug zwischen Infektionszeitpunkt und Meldung lässt sich das tatsächliche Infektionsrisiko oft nicht aus den vorliegenden Meldedaten ablesen. Daher sollte generell erhöhte Vorsicht gelten. Einreisenden aus allen Ländern ist empfohlen, sich nach Einreise in eine 14-tägige Quarantäne begeben.
  • des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes
  • Information of the International Air Transport Association (IATA) on (nur in Englisch)
  • Coronavirus by Johns Hopkins CSSE (nur in Englisch)

Situation von Studierenden an deutschen Hochschulen

Die durch das Coronavirus verursachte Pandemie wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Auch unsere Hochschulen sind massiv betroffen: Der Start der Vorlesungen ist ausgesetzt oder verschoben, Bibliotheken und Mensen sind geschlossen, die Campus sind – wie fast alle Plätze des öffentlichen Lebens – extrem ausgedünnt.  Viele Studentinnen und Studenten sind mehrfach betroffen: zum einen ist noch ungewiss, wie sich der Fortgang der Lehre entwickeln wird, zum anderen brechen für viele Studierende wichtige Einnahmequellen weg, weil ihr Nebenjob der Krise zum Opfer gefallen ist. Andererseits gibt es Branchen und Bereiche, die händeringend vorübergehende (auch studentische) Verstärkung suchen (wie Landwirtschaft oder Einzelhandel). Gleichzeitig wächst ebenfalls der Bedarf an ehrenamtlicher Hilfe z. B. bei der Organisation von Tafeln rasant, die auch in diesen Zeiten ihre Mitmenschen versorgen wollen.

Der DAAD möchte einen kleinen Beitrag leisten, diese je unterschiedlichen Gruppen zusammenzubringen. Er empfiehlt Studierenden, die sich engagieren möchten oder die dringend auf der Suche nach einem Nebenjob sind, die folgenden Angebote:

Sehr zu empfehlen ist ebenfalls die Seite des Deutschen Studentenwerks, die Rat für Studierende mit finanziellen Nöten bereithält:

Allgemeine Infos finden sich hier