Für Vielfalt und Toleranz

DAAD verurteilt rechtsextremistische Umtriebe

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) verurteilt in aller Schärfe die aktuellen rechtsextremistischen Umtriebe, die Gegenstand einer breit angelegten Fernseh- und Presseberichterstattung geworden sind.

Flaggen vor dem DAAD-Hauptgebäude in Bonn

Der DAAD unterstützt mit Nachdruck die diesbezügliche Stellungnahme der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vom 23. Januar, in der die fundamentale Bedeutung der freiheitlichen Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit für das Gemeinwesen in Deutschland im Allgemeinen und die Wissenschaftsfreiheit im Besonderen hervorgehoben wird.

„Die derzeitigen rechtsextremistischen Umtriebe legen die Axt an das, wofür die Bundesrepublik Deutschland seit 75 Jahren steht: die Achtung der Menschenwürde, eine freiheitlich-demokratische Grundordnung, Pluralität, Vielfalt und Diversität. Die großen Demonstrationen der vergangenen Tage im ganzen Land zeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land nicht bereit sind, antidemokratische Bestrebungen oder rassistische Zukunftspläne hinzunehmen“, betonte DAAD-Präsident Joybrato Mukherjee.

Der DAAD ist die weltweit größte Förderorganisation für internationalen akademischen Austausch. „Der Erfolg unserer Arbeit für die deutschen Hochschulen und die deutsche Gesellschaft basiert darauf, dass wir ein vielfältiges, weltoffenes, buntes Deutschland repräsentieren. Völkisches Denken darf in Deutschland keinen Platz haben“, stellte Mukherjee fest.

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