DAAD-Perspektiven

Hochschulpolitische Stellungnahmen, Expertisen zur Internationalisierung oder Konzeptpapiere werden in der Reihe „DAAD-Perspektiven“ veröffentlicht.

Indien als strategischer Partner
Das vorliegende DAAD-Perspektivenpapier beleuchtet die Potenziale der Wissenschaftskooperation mit der aufstrebenden Wissens- und Innovationsnation Indien und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für deutsche Hochschulen. Die dynamische Entwicklung des indischen Hochschul- und Forschungssystems schafft vielfältige Chancen für die bilaterale Kooperationen – von der Förderung der Studierendenmobilität und der Gewinnung qualifizierter Fachkräfte bis hin zu gemeinsamen Forschungs- und Innovationsprojekten.
Die Wissenschaftskooperation mit China realistisch gestalten
Der DAAD hat in einem Empfehlungspapier Leitlinien für die akademische Zusammenarbeit mit China veröffentlicht. Er setzt dabei auf einen realpolitischen Ansatz, der auch die Grundlage der China-Strategie der Bundesregierung darstellt.
Internationale Studierende als Fachkräfte von morgen
In dem vorliegenden Positionspapier identifiziert der DAAD drei zentrale Stellschrauben – Studierendengewinnung, Studienerfolg und Integration in den Arbeitsmarkt -, die bearbeitet werden müssen, um internationale Absolventinnen und Absolventen noch systematischer als Talente für den Arbeitsmarkt zu gewinnen. Er legt dazu zehn Empfehlungen für ein gemeinsames Handeln von Politik, Hochschulen und Wirtschaft vor.
Außenwissenschaftspolitik für eine multipolare Welt
Es bedarf klarer Grundsätze, an denen sich die Ausgestaltung einer AWP in der neuen Zeit orientieren kann und die der DAAD auf der Basis seiner weltweiten Expertise in einem Perspektivpapier zur Außenwissenschaftspolitik in den 2020er Jahren vorschlägt.
Mehr Verantwortung wagen in einer global vernetzten Welt
Der DAAD hat mit Blick auf seine Verantwortung als Akteur der Außenwissenschaftspolitik ein Positionspapier mit Impulsen zum Thema vorgestellt. In zehn Punkten plädiert er für eine Außenwissenschafts-Realpolitik in einer globalen Verantwortungsgemeinschaft, um den weltweiten Herausforderungen in den 2020er Jahren begegnen zu können.
Positionspapier des DAAD zur 20. Legislaturperiode
Vor der Bundestagswahl 2021 legt der DAAD seine Anregungen für die kommende Legislaturperiode vor. Im Fokus stehen die Stärkung der weltweiten Wissenschaftsnetzwerke und der Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Europa und weltweit trotz steigender Herausforderungen.
Nachhaltige Mobilität
Wie gestalten wir den wissenschaftlichen Austausch klimagerecht? Internationale Forschung und Wissenschaftskooperation spielen für die Bewältigung des Klimawandels eine Schlüsselrolle. Doch auch der weltweite wissenschaftliche Austausch verursacht CO2-Emissionen. Der DAAD zeigt daher Wege zu einer nachhaltigen akademischen Mobilität auf.
Nachhaltigkeit im DAAD. Dimensionen, Handlungsfelder und strategische Ziele
Nachhaltigkeit gewinnt als Orientierungsrahmen auch für Hochschulen und Geldgeber an Bedeutung. Der DAAD sieht es als seine Aufgabe, auf diese Entwicklungen mit konkreten Angeboten und Lösungsansätzen zu reagieren, und hat daher sein Verständnis von Nachhaltigkeit weiter konkretisiert und strategische Ziele und Maßnahmen definiert.
Die Umsetzung der Agenda 2030 im DAAD
Der DAAD unterstützt die Agenda 2030 der UN aktiv und setzt sich dafür ein, besonders innovative und nachhaltige Programme auch in Zukunft zu fördern und konsequent auszubauen. Die Umsetzung der Agenda 2030 erfordert gegenseitiges Lernen und gemeinsames Forschen von Industrie- und Entwicklungsländern von Beginn an. Der DAAD legt daher Vorschläge zur stärkeren Integration von Forschung und Lehre in Kooperationsprojekten, zur fachlichen Vernetzung über institutionelle Grenzen hinweg und zur Einführung „transformationspolitischer Bildungsarbeit“ vor.
Akademische Mobilität und Fachkräfte-Migration
Viele Hochqualifizierte wählen ihren Studien- oder Arbeitsort auch nach der Attraktivität eines akademischen und gesellschaftlichen Umfelds. Der DAAD möchte an der Gestaltung von positiven Rahmenbedingungen in Deutschland und weltweit mitwirken. Er tritt für ein weltoffenes und gastfreundliches Deutschland ein, das qualifizierte Zuwanderer ebenso willkommen heißt wie internationale Studierende und Wissenschaftler, die in ihre Heimat zurückkehren wollen.
Qualifizierte internationale Bewerber gewinnen und Studienerfolg sichern
Die Aufnahme eines grundständigen Studiums an einer deutschen Hochschule ist für viele internationale Bewerber mit hohen Hürden verbunden. Wenn Deutschland im globalen Wettbewerb um die besten Studierenden nicht zurückfallen soll, benötigt es eine grundlegende Reform des Hochschulzugangs für Ausländer.
Partner in der Entwicklungszusammenarbeit
Mit einer Erklärung seines Vorstandes unterstreicht der DAAD die Bereitschaft und Fähigkeit der deutschen Hochschulen, zur Lösung der großen Entwicklungsfragen beizutragen. Unterstützt durch Bundesmittel übernehmen die Mitgliedshochschulen des DAAD durch internationale Vernetzung für bessere Lehre und Forschung Verantwortung. Sie bringen eigene Kapazitäten in die Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern ein und ermöglichen damit langfristige Entwicklungserfolge. Der DAAD wirbt dafür, solche partnerschaftlichen Ansätze im Hochschul- und Wissenschaftsbereich weiter zu stärken.
Deutschförderung des DAAD
Die Nachfrage nach Deutsch und Deutschlern-Angeboten im Ausland befindet sich im Wandel. Der DAAD skizziert in seinem Positionspapier zur Deutschförderung, wie er darauf mit flexiblen, bedarfsorientierten und auf Partnerschaftlichkeit ausgerichteten Angeboten reagiert. Diese zielen auf die verstärkte Integration anwendungsbezogener Themen in germanistische Studiengänge und auf die Ausbildung qualifizierter Lehrer und Dozenten für das Fach Deutsch.
Förderung des Deutschen als Wissenschaftssprache
Der DAAD stärkt aktiv die Rolle des Deutschen als Wissenschaftssprache im Kontext akademischer Mehrsprachigkeit. Aufgrund der Überzeugung, dass Internationalisierung, exzellente Wissenschaft und Mehrsprachigkeit einander nicht ausschließen, fördert der DAAD sprachliche Vorbereitung und fachliche Kooperationen bewusst mit Blick auf die Präsenz der deutschen Sprache in der Wissenschaft, aber auch mit Blick auf die Möglichkeit, wissenschaftliche Mehrsprachigkeit in die Praxis umzusetzen.
Transnationale Bildung in Deutschland
Bei der Transnationalen Bildung setzen deutsche Hochschulen auf partnerschaftliche Modelle, die einen Interessenausgleich ermöglichen. Aufbauend auf bereits bewährten Hochschulpartnerschaften sind gemeinsame Studienprogramme, Fakultäten und binationale Hochschulgründungen entstanden, die von den Partnern kooperativ geplant und durchgeführt werden. Für den DAAD steht beim Transfer deutscher Studienangebote und -modelle ins Ausland die akademische Verantwortung für Bildungsinhalte im Vordergrund.
Kodex für deutsche Hochschulprojekte im Ausland
Deutsche Hochschulprojekte im Ausland sind ein wichtiges Profilelement im Rahmen der Internationalisierung der deutschen Hochschulen. Der Erfolg dieser Projekte hängt entscheidend von der Beteiligung der relevanten Akteure ab. Der Kodex, entstanden aus einer gemeinsamen Initiative von HRK und DAAD, formuliert in Form einer freiwilligen Selbstverpflichtung qualitative „Mindestanforderungen“ für deutsche Hochschulprojekte im Ausland, die sowohl von den deutschen Hochschulen als auch von ihren ausländischen Partnern eingehalten werden sollen.
Transfer praxisorientierter und dualer Studienangebote ins Ausland
Das Interesse an deutschen Modellen der praxisnahen und dualen Hochschulbildung im Ausland ist groß und wird von ausländischen Regierungen und Hochschulvertretern stark nachgefragt. Gegenstand des Positionspapiers sind die Machbarkeit und Bedingungen für einen erfolgreichen Transfer dualer, aber auch anderer praxisorientierter Studiengänge.
Diversitätsagenda
Die Förderung von Diversität durch Austausch gehört schon seit seiner Gründung zu den Grundsätzen der Arbeit des DAAD. Noch mehr wollen wir uns der Chancengerechtigkeit, dem gegenseitigen Verständnis und der Inklusion in Zukunft widmen. Die 2022 veröffentlichte Diversitätsagenda des DAAD beschreibt den Weg zur geplanten Diversitätsorientierung.