Sie sind aus Frankreich oder Polen und interessieren sich für das Programm? Hier gibt es mehr Informationen.
Programmhintergrund
Das "Weimarer Dreieck" wurde 1991 von Deutschland, Frankreich und Polen gegründet, um die europäische Zusammenarbeit zu stärken.
Das Programm Zukunftsnetzwerk Weimarer Dreieck: Wissenschaft für Europa, gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, vernetzt Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus allen drei Ländern.
Gemeinsam entwickeln sie Lösungen für aktuelle Herausforderungen und treiben die trilaterale Forschung durch Austausch und Zusammenarbeit voran.
Wer kann sich bewerben?
Bewerben können sich Doktorandinnen und Doktoranden sowie überdurchschnittlich qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in Frankreich, Polen oder Deutschland angehören, sich aktiv im Zukunftsnetzwerk Weimarer Dreieck einbringen und Forschung zu einem der unten aufgeführten Zukunftsthemen betreiben.
- Technologien für klimaneutrale Energie-Erzeugung und Mobilität sowie Klimaschutz (z. B. Fusions-Technologien, Dekarbonisierung der Wirtschaft und Ausbau erneuerbarer Energien, Energiespeicherung und grenzüberschreitender Infrastruktur)
- Künstliche Intelligenz und Digitalisierung sowie Mikroelektronik (z. B. Stärkung der digitalen Souveränität Europas, Forschung zu KI-Anwendungen, ethischen Standards und Cybersicherheit, Forschung zu innovativen, KI-fähigen Chipanwendungen)
- Sicherheit in Europa und Resilienz des Wissenschaftssystems (z. B. Wissenssicherheit, Sicherheit von Forschungsdaten; Forschung zur Abwehr hybrider Bedrohungen, Risikomanagement; Sicherheit strategischer Schlüsseltechnologien und kritischer Rohstoffe; Wissenschaftskommunikation)
- Biotechnologie und Medizin der Zukunft (z. B. Resiliente Agrar- und Ernährungssysteme, Innovative Diagnostik und Therapien, Bioökonomie, Medizintechnik und nachhaltige Gesundheitsforschung)
- Herausforderungen bzw. Auswirkungen und Nutzen neuer Technologien auf und für die Gesellschaft (sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung z. B. zu Mensch-Maschine-Interaktion und Herausforderungen neuer Technologien auf Staat und Gesellschaft in Europa).