Globale Gesundheit

Pandemien, Antibiotikaresistenzen, ungleicher Zugang zu medizinischer Versorgung – die Herausforderungen im Bereich globaler Gesundheit betreffen Menschen über alle Ländergrenzen hinweg. Lösungen erfordern internationale Zusammenarbeit auf höchstem wissenschaftlichem Niveau. Gleichzeitig eröffnet der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin völlig neue Möglichkeiten für Diagnostik, Prävention und Therapie. Die Förderung globaler Gesundheitsforschung ist daher ein strategisches Zukunftsfeld, in dem Deutschland und der DAAD eine Schlüsselrolle einnehmen. Vor diesem Hintergrund widmet das DAAD Journal 2026 dem Thema „Globale Gesundheit“ einen eigenen Schwerpunkt. Anknüpfend an das Leitthema „Medizin der Zukunft“ des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt ausgerichteten Wissenschaftsjahrs 2026 sollen dabei folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Globale Gesundheitszentren und Netzwerke: Wie internationale  Forschungskooperationen den Kampf gegen weltweite Gesundheitsbedrohungen vorantreiben.
  • KI in der Medizin: Wie Zukunftstechnologien Diagnose und Behandlung revolutionieren – und welche ethischen Fragen sich daraus ergeben.
  • Erfahrungsberichte ehemaliger und aktueller Geförderter: Welchen Beitrag DAAD-Geförderte zur globalen Gesundheitsforschung leisten.
  • Nord-Süd-Partnerschaften: Wie Wissenstransfer und Kapazitätsaufbau in Ländern mit begrenzten Ressourcen gelingen können.
„Forschung ist für mich innere Flamme, Neugier und Verantwortung“
Die Molekularbiologin Prof. Dr. Ayşe Nazlı Başak gehört zu den Pionierinnen in der Erforschung von neurodegenerativen Erkrankungen.
Türen öffnen zur Medizin von morgen
Professor Simon Elsässer, Biochemiker und DAAD Alumnus, hat eine der renommierten Humboldt-Professuren erhalten.