Bonn, 4. Februar 2019

Grundsteinlegung der German International University – GIU: Praxisorientierte Hochschulbildung ‚Made in Germany‘ nun auch in Ägypten

« Zurück zur Ergebnisliste

In Anwesenheit des ägyptischen Hochschulministers Prof. Khaled Abdel Ghaffar und des Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier wurde am 3. Februar 2019 der Grundstein für die German International University / Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Ägypten gelegt. An den Feierlichkeiten nahm auch Christian Müller, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), teil.

GIU – Das Architekturmodell zeigt die geplante Hochschule

HWR Berlin/Sylke Schumann

Das Architekturmodell zeigt die geplante Hochschule

Die Initiative zur Gründung der German International University (GIU) ging aus von Prof. Dr. Ashraf Mansour, der 2001 mit der German University Cairo (GUC) bereits eine der erfolgreichsten binationalen Universitäten mit deutscher Beteiligung weltweit ins Leben gerufen hat. Die GIU wird auf deutscher Seite von einem Konsortium deutscher Hochschulen für Angewandte Wissenschaften getragen, das aus der HWR Berlin, der HTW Berlin, der HS Ulm sowie den UAS7 (einem Zusammenschluss von sieben forschungsorientierten deutschen Fachhochschulen mit starker internationaler Ausrichtung) besteht. Partner auf ägyptischer Seite ist die GUC. Schon in wenigen Jahren sollen an der GIU in Ägyptens neuer Hauptstadt die Abschlüsse dieser Hochschulen an die ersten Absolventen von Studiengängen u.a. in den Fachgebieten Ingenieurwissenschaften und Wirtschaft vergeben werden.

Die transnationalen Präsenzen deutscher Hochschulen beteiligen sich am Diskurs zur Lösung gesamtgesellschaftlicher Probleme und bieten sich als Partner für die deutsche Wirtschaft im Ausland ebenso an wie für einheimische Unternehmen vor Ort“, sagt DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel. „Der DAAD stimmt der Empfehlung des Wissenschaftsrats zu, das Potential der transnationalen Bildung besonders für die Internationalisierung von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zu nutzen, weshalb wir die Initiative zur Gründung der GIU ausdrücklich begrüßen.

Das deutsche Modell der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften ist weltweit sehr attraktiv“, sagt der stellvertretende DAAD-Generalsekretär Christian Müller. „Wegen der Praxisorientierung und der engen Verbindungen zu Unternehmen in ihrer Region gelten sie als vorbildlich bei der Beschäftigungsfähigkeit ihrer Absolventen und der Bewältigung des Fachkräftemangels.“

Transnationale Bildungsangebote – TNB

Der DAAD fördert seit 2001 weltweit deutsche Studienangebote im Ausland. Deutsche Hochschulen engagieren sich in transnationalen Bildungsangeboten weltweit in 35 Ländern in Afrika, Asien, Osteuropa und Lateinamerika. An aktuell rund 80 TNB-Projekten, die in einer Anfangsphase eine DAAD-Förderung erhielten oder aktuell erhalten, werden insgesamt 276 Studiengänge angeboten. Diese Projekte tragen maßgeblich zur Sichtbarkeit deutscher Hochschulen auf dem internationalen Bildungsmarkt bei.

Der DAAD

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die Organisation der deutschen Hochschulen und ihrer Studierenden zur Internationalisierung des Wissenschaftssystems. Er schafft Zugänge zu den besten Studien- und Forschungsmöglichkeiten für Studierende, Forschende und Lehrende durch die Vergabe von Stipendien. Er fördert transnationale Kooperationen und Partnerschaften zwischen Hochschulen und ist die Nationale Agentur für die europäische Hochschulzusammenarbeit.

Der DAAD unterstützt damit die Ziele der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, der nationalen Wissenschaftspolitik und der Entwicklungszusammenarbeit. Er unterhält dafür ein Netzwerk mit über 70 Auslandsbüros und rund 450 Lektorate weltweit sowie die internationale DAAD-Akademie (iDA).

Im Jahr 2017 hat der DAAD inklusive der EU-Programme knapp 140.000 Deutsche und Ausländer rund um den Globus gefördert. Das Budget stammt überwiegend aus Bundesmitteln verschiedener Ministerien, der Europäischen Union sowie von Unternehmen, Organisationen und ausländischen Regierungen.

Der DAAD ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

Fotos

www.giu-uni.de/giu-laying-the-foundation-stone-ceremony.aspx

Kontakt:

Dr. Alexandra Gerstner
Referatsleiterin Deutsche Studienangebote in Nahost, Afrika und Lateinamerika – P22
DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst
+49 228 882-8717
gerstner@daad.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Bjoern Wilck
Leiter der Pressestelle, Pressesprecher – SB03
DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst
+49 228 882-644
presse@daad.de