Stipendienprogramm unterstützt russische Fachkräfte aus dem Verkehrswesen

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Bonn, 28.03.2017. Hochqualifizierte Fachkräfte von russischen Verkehrshochschulen können sich künftig an deutschen Technischen Hochschulen und Universitäten auf den modernsten Forschungsstandard bringen. Die Generalsekretärin des DAAD,
Dr. Dorothea Rüland, und der Präsident der russischen „Assoziation der Transporthochschulen“, Prof. Boris A. Levin, haben nun ein entsprechendes gemeinsames Stipendienprogramm unterzeichnet. Ab dem Studienjahr 2018/19 können jährlich 30 Stipendien vergeben werden.

„Wir bauen im akademischen Austausch zwischen Deutschland und Russland auf eine lange gewachsene Tradition. Ich freue mich, dass wir diese durch das neue Programm weiter vertiefen“, sagt DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel.

„Deutsche Technologie wird in Russland sehr hoch geschätzt. Unternehmen aus den Bereichen Logistik und Verkehrstechnik tragen seit mehr als zwanzig Jahren dazu dabei, das Land zu erschließen“, sagt DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland. 

Ein Ziel des Programms ist es, hochqualifizierte Fachkräfte, die an den Verkehrshochschulen der Russischen Föderation tätig sind, mit dem aktuellen Forschungsstand an deutschen Technischen Hochschulen und Universitäten vertraut zu machen. Sie sollen später im Bereich des russischen Verkehrswesens eingesetzt werden. Benannt wurde das Programm nach dem Ingenieur und ersten russischen Minister für Verkehrswesen, Pawel Petrowitsch Melnikow.           

Ein weiteres Ziel des Programms ist die Weiterbildung von Multiplikatoren, jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Hochschullehrenden, die ihrerseits Studierende und künftige Fachkräfte des Verkehrswesens auf höchstem Niveau ausbilden. Damit soll die Modernisierung des russischen Verkehrswesens als eine der Grundvoraussetzungen für eine effiziente russische Wirtschaft gewährleistet werden. 

Darüber hinaus dient das Programm der Intensivierung des wissenschaftlichen Austausches zwischen den Hochschulen der Assoziation einerseits und den deutschen Hochschulen andererseits.

Im Rahmen des Programms können an deutschen Universitäten gefördert werden:

  • Promovenden für die Dauer von sechs Monaten,
  • junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Promotion nicht länger als zehn Jahre zurückliegt, sowie Dozentinnen und Dozenten für dreimonatige Forschungsaufenthalte.

Insgesamt sind ab dem Studienjahr 2018/19 bis zu 30 Stipendien pro Jahr und Durchgang vorgesehen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Bjoern Wilck
Leiter Pressestelle
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