Verleihung des deutsch-spanischen Wissenschaftspreises Julián Sanz del Río

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DAAD ehrt in diesem Jahr zwei spanische Nachwuchsforscher

Madrid, 4.3.2015. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das spanische Bildungsministerium vergeben in diesem Jahr erneut den Julian Sanz del Río-Preis für herausragende Nachwuchswissenschaftler. Der Preis wird am 16. März von der DAAD-Generalsekretärin, Dr. Dorothea Rüland, und dem spanischen Staatssekretär für Universitäten, Juan María Vázquez Rojas, an die Ingenieurwissenschaftlerin Pilar Beatriz García Allende und den Ingenieurwissenschaftler Ander Ramos-Murguialday überreicht

„Beide Preisträger setzen die lange Tradition des deutsch-spanischen Wissenschaftsaustauschs fort. Wir freuen uns, mit dieser Auszeichnung in diesem Jahr zwei Ingenieurwissenschaftler zu würdigen, die sich durch ihre interdisziplinäre und auch im geografischen Sinne grenzüberschreitende Forschung um die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern verdient gemacht haben“, erklärt DAAD-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel. Der mit 5.000 € dotierte Julián Sanz del Río-Preis wird in jährlich wechselnden Wissensgebieten ausgeschrieben und abwechselnd in Deutschland und Spanien verliehen. „Der Preis gibt ihnen so die Möglichkeit, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue wissenschaftliche Kooperationen aufzubauen“, so DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland anlässlich der Preisverleihung.

Die ehemalige Marie-Curie-Stipendiatin, Pilar Beatriz García Allende, arbeitet am Helmholtz-Zentrum in München an der Entwicklung verbesserter Fluoreszenz-Bildgebungs- und Tomographiemethoden, nachdem sie für ihre Doktorarbeit über spektroskopische Bildgebung von ihrer Alma Mater, der Universität von Kantabrien, Santander, mit dem Preis für die beste Doktorarbeit in Ingenieurwissenschaften ausgezeichnet wurde.

Der Industrieingenieur und Neurowissenschaftler Ander Ramos-Murguialday forscht und arbeitet heute an der Universität Tübingen daran, Hirn-Computer-Schnittstellen für medizinische Zwecke zu entwickeln. In seiner Doktorarbeit konnte er zum ersten Mal zeigen, dass dank dieser technischen Innovation gelähmte Patienten ihre Hände wieder benutzen konnten.

Hintergrund

Der Preis ist nach dem spanischen Juristen und Philosophen des 19. Jahrhunderts benannt. Während seines zweijährigen Studienaufenthalts in Heidelberg entdeckte Sanz del Rio unter anderem das hohe Reformpotenzial des Humboldtschen Universitätsmodells für die spanischen Hochschulen. Auf seine Ideen geht ein intensiver Wissenschaftleraustausch zwischen Deutschland und Spanien zu Beginn des 20. Jahrhunderts zurück.

Die Preisverleihung findet am 16. März 2015 um 20 Uhr in Anwesenheit einer Delegation deutscher Hochschulvertreter in der Residenz des deutschen Botschafters in Madrid statt. Auch die Staatssekretärin für Forschung, Entwicklung und Innovation, Frau Carmen Vela Olmo nimmt an der Verleihung teil.

Journalisten sind zur Veranstaltung herzlich eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt:

Marc Reznicek, DAAD, Informationszentrum Madrid
Tel.: +34 692 95 20 96
E-Mail: reznicek@daad.es

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Bjoern Wilck
Leiter Pressestelle
Tel: +49 228 882-644, Fax: +49 228 882-659
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