Deutschlandjahr in Brasilien: Wissenschaft ein zentrales Thema

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DAAD-Präsidentin eröffnet Wissenschaftsprogramm des Deutschlandjahres mit Bundespräsident Gauck

Bonn, 15.5.2013. Der DAAD blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte der Zusammenarbeit mit Brasilien zurück. Mit einem Alumni-Seminar anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der DAAD-Außenstelle in Rio de Janeiro, der Karrieremesse ''Trained in Germany'' und zahlreichen Beiträgen gestaltet der DAAD das wissenschaftliche Programm des Deutschlandjahres unter dem Titel ''Deutschland + Brasilien 2013-2014 – Wo Ideen sich verbinden''. ''Die Dynamik und das Engagement unserer deutschen und brasilianischen Hochschulen und Partnerorganisationen bestätigen, dass noch viel Potential für den Wissenschaftsaustausch besteht'', so DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel, die heute mit Bundespräsident Joachim Gauck das Wissenschaftsprogramm eröffnet.

Das Netzwerk des DAAD in Brasilien ist eng geknüpft: Die Außenstelle in Rio de Janeiro besteht seit 40 Jahren, seit 2001 unterhält der DAAD ein Informationszentrum in São Paulo, zehn Lektoren und ein Gastlehrstuhl stellen Verbindungen zu den wichtigsten Hochschulen her.

Das Deutschlandjahr bietet eine ideale Plattform zum Ausbau der zahlreichen Kooperationen in Wissenschaft und Forschung. Im Rahmen des Alumni-Seminars ''Europa in der Krise? Brasilien auf dem Sprung?'' diskutieren ehemalige Geförderte des DAAD, der Alexander von Humboldt-Stiftung sowie Vertreter von Wissenschaftseinrichtungen aus beiden Ländern, welche Modelle der Mobilität und Kooperation sich bewährt haben, und welche Impulse sich daraus für die künftige Arbeit gewinnen lassen. 

An der Veranstaltung nehmen auch Alumni des brasilianischen Regierungsstipendienprogramms ''Wissenschaft ohne Grenzen'' teil, das der DAAD in Zusammenarbeit mit seinen brasilianischen Partnerorganisationen für Deutschland koordiniert. Über 100 deutsche Hochschulen sind beteiligt, schon im ersten Jahr sind über 1.200 brasilianische Studierende und Doktoranden nach Deutschland vermittelt worden.

Neben den Seminaren mit ehemaligen Geförderten plant der DAAD eine Germanistik-Fachtagung im September 2013, eine Informationstour mit Vertretern deutscher Hochschulen durch Brasilien im Oktober 2013, Seminare zur Weiterentwicklung des bestehenden Mobilitätsprogramms PROBRAL für deutsche und brasilianische Forschergruppen und des Doppelabschlussstudienprogramms UNIBRAL im ersten Quartal 2014. Zum Aufbau eines deutsch-brasilianischen Forschungsnetzwerks für Rechts-, Sozial- und Globalisierungswissenschaften unterzeichnet der DAAD ein Abkommen mit seiner brasilianischen Partnerorganisation CAPES. Ziel des Programms ist es, gemeinsame Forschungsprojekte und die Mobilität von deutschen und brasilianischen Dozenten und Studierenden zu fördern. 

Der DAAD hat darüber hinaus eine führende Rolle im Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) São Paulo inne. Das DWIH wurde beauftragt, die Koordination des Wissenschaftsprogramms im Deutschlandjahr zu übernehmen. Daher begleitet der DAAD auch weitere Projekte des Deutschlandjahrs aktiv: etwa den ''Science Tunnel'' der Max-Planck-Gesellschaft, Auftritte deutscher Hochschulen auf großen Kongressen wie der Brasilianischen Gesellschaft zum Fortschritt der Wissenschaften (SBPC) und dem World Science Forum.

Kontakt:

Michael Eschweiler, DAAD, Referatsleiter Brasilien, Chile, Paraguay, Uruguay;
Tel.: 0228 / 882-202 , E-Mail: eschweiler@daad.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Anke Sobieraj
Leiterin Pressestelle
DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst
Tel.: +49 (0)228 882-644
presse@daad.de