Von der Grundsteinlegung zum Lehrbetrieb

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Fortschritte bei der ''Türkisch-Deutschen Universität''

Bonn, 13.3.2013. Die Mitgliederversammlung des Konsortiums der Türkisch-Deutschen Universität (K-TDU) wählte Frau Prof. Rita Süssmuth für weitere drei Jahre zur Präsidentin. Mit der Aufnahme der TU Cottbus, der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und der SRH Hochschule Berlin umfasst das deutsche Konsortium nun 30 Mitglieder.

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Akademischen Austauschdienst und des Konsortiums Türkisch-Deutsche Universität e.V.

Ende Februar fand beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Bonn die Mitgliederversammlung des Konsortiums Türkisch-Deutsche Universität (TDU) unter Beteiligung der 24 Mitgliedshochschulen, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Auswärtigen Amtes (AA) statt. Die amtierende Präsidentin des Konsortiums, Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Rita Süssmuth, wurde für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. ''Mit den innovativen und fächerübergreifenden Studiengängen wollen wir Spitzenleistungen in Forschung und Lehre erbringen'', erläuterte die Präsidentin, Prof. Süssmuth, und betonte die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Akkanat, dem kommissarischen Rektor der TDU. 

Die Mitgliederversammlung wählte Dr. Rainhardt Freiherr von Leoprechting, den Präsidenten der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer und den ehemaligen Siemens-Vorstand, Prof. Dr. Claus Weyrich, als neue Mitglieder in den Beirat der TDU.

Die TDU ist als eine staatliche Forschungsuniversität in einer Größenordnung von mittelfristig 5.000 Studierenden geplant. Ab dem Wintersemester 2013/14 werden Studiengänge in Ingenieurwissenschaften, Jura, Betriebs- und Kulturwissenschaften sowie Naturwissenschaften in Beykoz/Istanbul ihren Lehrbetrieb aufnehmen. Der erste Schritt ist die Einrichtung des Sprachenzentrums, in dem Studierende auf das deutschsprachige Studium vorbereitet werden. Deutschland wird substantielle Beiträge zum akademischen Betrieb, zur Lehre und Forschung sowie zur Vermittlung der deutschen Sprache leisten. Diese Kooperationsleistung wird vom BMBF finanziert. 

Der DAAD ist von BMBF und AA mit der Projektentwicklung beauftragt und arbeitet mit dem TDU-Konsortium, dem türkischen Hochschulrat YÖK und den türkischen Projektverantwortlichen die Einzelheiten der akademischen Ausgestaltung aus. ''Die TDU ist ein akademisches Leuchtturmprojekt mit Brückenwirkung zwischen Deutschland und der Türkei'', so Margret Wintermantel, Präsidentin des DAAD. ''Sie knüpft an die traditionell enge Bildungszusammenarbeit zwischen Deutschland und der Türkei an und zielt auf den wachsenden Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften in beiden Ländern.'' 

Für die Errichtung der geplanten Fakultäten der TDU hat jeweils eine federführende deutsche Hochschule (TU Berlin, U Potsdam, FU Berlin, U Heidelberg, U Köln, U Bielefeld) die Koordinierung auf deutscher Seite übernommen. 

Kontakt:

Dr. Meltem Göben, DAAD, Referat 344, Türkei Projekte und Geschäftsstelle des Konsortiums K-TDU
Tel.: 0228 / 882-653 , E-Mail: goeben@daad.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Anke Sobieraj
Leiterin Pressestelle
DAAD – Deutscher Akademischer Austauschdienst
+49 228 882-644
presse@daad.de