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DAAD Programme zur Entwicklungszusammenarbeit

DAAD Programme der Entwicklungszusammenarbeit

 

 
 

 

Auf vielfältige Weise und mit einem differenzierten Angebot an Stipendien und Beratungsprogrammen engagiert sich der DAAD als ein anerkannter Akteur in der Entwicklungszusammenarbeit. Als Partner werden die Entwicklungsländer für die Lösung der globalen Zukunftsfragen immer wichtiger. So steigt auch der Stellenwert der Hochschulbildung in diesen Ländern.

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Application for students scholarships at the PAN AFRICAN UNIVERSITY

The detailed description and requirements are be found online on the PAU Website

The deadline for applications is May 31st, 2017.

Individualförderung (Stipendien) zur Ausbildung von Fach- und Führungskräften

Studierende, Lehrende und Forschende können nachhaltige politische, wirtschaftliche und soziale Veränderungsprozesse anstoßen und zu innovativen Lösungen für lokale und globale Probleme beitragen. Um solche „Change Agents“ auszubilden, hat der DAAD seine Austauschprogramme gemeinsam mit Partnern so entwickelt, dass sie bestmöglich zu den Rahmenbedingungen der Entwicklungsländer passen.

Entwicklungsbezogene Postgraduiertenstudiengänge (EPOS)


Im Rahmen von EPOS erhalten Teilnehmer aus Entwicklungs- und Schwellenländern Individualstipendien für entwicklungsbezogene Postgraduiertenstudiengänge an deutschen Hochschulen. Der DAAD fördert die Qualifizierung von Fach- und Führungskräften aus Entwicklungsländern durch die Vergabe von Stipendien für Studiengänge an deutschen Universitäten, die für Entwicklungsfragen und die Lösung globaler Probleme besonders relevant sind. 

Die aktuell geförderten Master- und PhD-Studiengänge finden Sie in der EPOS-Broschüre:

https://www.daad.de/medien/deutschland/stipendien/formulare/epos_programmbroschuere_2017-18.pdf

 

Helmut-Schmidt-Programm (Public Policy and Good Governance)


Der DAAD fördert mit dem Helmut-Schmidt-Programm (PPGG) zukünftige Führungskräfte aus Afrika, Lateinamerika, Südasien, Südostasien sowie den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens, die für Demokratie und soziale Gerechtigkeit eintreten möchten.

Im Rahmen des Programms werden Stipendien für Masterstudien an deutschen Hochschulen vergeben. Außerdem werden Auslandsaufenthalte und Praktika sowie die Teilnahme an Vernetzungsveranstaltungen gefördert. Zusätzlich werden den Hochschulen Mittel für intensive Betreuungsmaßnahmen der Stipendiaten zur Verfügung gestellt.

Am Programm sind folgende Hochschulen und Studiengänge beteiligt:

Informationen zu den Studiengängen des Helmut-Schmidt-Programms "Master´s Scholarships for Public Policy and Good Governance"

DAAD-Stipendiendatenbank: Helmut-Schmidt-Programm (Public Policy and Good Governance, PPGG)

Hochschulzusammenarbeit: Aufbau leistungsfähiger Hochschulsysteme

 
 

 

Durch die Förderung von Hochschulprojekten und Partnerschaften leistet der DAAD einen Beitrag zur Stärkung von Hochschulen und Wissenschaftssystemen in Entwicklungsländern. Das Portfolio reicht von der Entwicklung moderner und praxisorientierter Studiengänge bis zum Aufbau global vernetzter wissenschaftlicher Kompetenzzentren für die Umsetzung der neuen Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Kooperationsprojekte werden auf Augenhöhe von Hochschulen in Deutschland und in Entwicklungsländern umgesetzt.

 

Hochschulmanagement (DIES)


Dialogue on Innovative Higher Education Strategies (DIES) unterstützt Hochschulen in Entwicklungs- und Schwellenländern dabei, institutionelle Managementprozesse zu professionalisieren und die Qualität von Studienprogrammen zu verbessern. Das Programm bietet mit Trainingskursen, Dialogveranstaltungen, Projekten und Partnerschaften ein Bündel von Maßnahmen an, mit dem Hochschulen in Entwicklungsländern ihre Ausbildungsgänge nach internationalen Qualitätsstandards ausrichten, ihre Forschungskapazitäten ausbauen und ihre Organisationsstrukturen konkurrenzfähig entwickeln können. DIES wird gemeinsam vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) koordiniert und mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche   Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.

Programm-Flyer:  https://www.daad.de/medien/downloads/flyer_dies_eng.pdf

DIES-Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern

Das Programm hat die Verbesserung des Managements universitärer Strukturen und Ressourcen zur Stärkung der Internationalisierung und die Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zum Ziel.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Kooperation zwischen Hochschulen in Deutschland und in Schwellen- und Entwicklungsländern im Bereich Hochschulmanagement in einem max. vierjährigen Projekt.

Bewerbung:

Antragsberechtigt sind Entwicklungsländer gemäß DAC-Liste der OECD (DAC-Liste der OECD)

04.04.2017: Ausschreibungstermin

30.06.2017: Antragsschluss

Förderzeitraum: 2018 – 2021

 

Das aktuelle Merkblatt einschließlich aller Anlagen finden Sie unter:

www.daad.de/dies-partnerschaften

 

DIES ALUMNI ARE INVITED TO APPLY FOR THE DIES NMT PROGRAMME

In order to support HEIs in developing countries to develop their staff and institutional capacity, the joint programme Dialogue on Innovative Higher Education Strategies (DIES) of the German Academic Exchange Service (DAAD) and German Rectors’ Conference (HRK) is offering dialogues activities, trainings and conferences to higher education managers in developing countries since 2005.

Currently DIES has more than 8000 alumni of its different training programmes. With the aim to support DIES alumni as multipliers to be engaged in higher education management and to promote the sustainability of the DIES trainings, the two-year National Multiplication Trainings (NMT) Programme is initiated with funding from the German Federal Ministry for Economic Development and Cooperation (BMZ).

Under the NMT programme, DIES alumni will be supported to organise and implement national or regional training activities for higher education managers and academics who have not yet taken part in DIES training courses.

The DIES NMT programme is coordinated and implemented by the Centre for Quality Development of the University of Potsdam. Any questions related to the call and the programme can be addressed to nmt@uni-potsdam.de.

The online application must be handed in until 25 August 2017 at 12:00 PM CET.

Call for Proposals

More information...

Fachbezogene Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern


 

Angestrebt wird die Verbesserung und Erweiterung der Lehre in den Partnerländern sowie Strukturbildung und Kapazitätsentwicklung an der Partnerhochschule.

Was wird gefördert?

Hochschulkooperationen zur Curricula- oder Modulentwicklung, Einrichtung internationaler Studiengänge sowie gegenseitiger Anerkennung von Hochschulabschlüssen werden gefördert.

Bewerbung:

Antragsberechtigt sind Entwicklungsländer gemäß DAC-Liste der OECD (DAC-Liste der OECD)

 

04.04.2017: Ausschreibungstermin

30.06.2017: Antragsschluss

Förderzeitraum: 2018 - 2021

 

Das aktuelle Merkblatt einschließlich aller Anlagen finden Sie unter:

daad.de/fachbezogene-hochschulpartnerschaften

Pan African University, Institute of Water and Energy Sciences (Climate Change)


 

Der DAAD unterstützt den Aufbau des Pan African University Institute of Water and Energy Sciences (incl. Climate Change) (PAUWES) an der Abou Bekr Belkaïd Universität in Tlemcen, Algerien. Die Themenschwerpunkte von PAUWES sind Wasser, Energie und Klimawandel.

Die Förderung von Hochschulbildung und Wissenschaft auf dem afrikanischen Kontinent hat in der internationalen Zusammenarbeit in den letzten Jahren stetig an Bedeutung gewonnen. Noch mangelt es allerdings häufig an hoch qualifizierten Wissenschaftlern und wissenschaftlichem Nachwuchs sowie an Kapazitäten für qualitätsorientiertes Hochschulmanagement. Die Ausbildung an vielen afrikanischen Hochschulen ist nicht anwendungsorientiert genug und schließt nicht an internationale Standards an.

Vor diesem Hintergrund initiierte die African Union Commission (AUC) im Jahr 2008 die Panafrikanische Universität (PAU). Ziel ist es, Hochschulbildung, Wissenschaft und Technologie auf dem afrikanischen Kontinent auf hohem Niveau auszubauen. Der Fokus liegt auf der Ausbildung von Graduierten und Doktoranden sowie der angewandten Forschung.

Die PAU-Institute werden an bestehenden Hochschulen in ganz Afrika aufgebaut. Die Standorte sind jeweils fachspezifisch ausgerichtet. Die Themenschwerpunkte von PAUWES an der Abou Bekr Belkaïd Universität in Tlemcen, Algerien sind:  Wasser, Energie und Klimawandel.

Die PAU-Institute und LTPs im Überblick:

  • Algerien, PAUWES: Water and Energy Sciences (incl. Climate Change), Abou Bekr Belkaïd University of Tlemcen; LTP: Deutschland
  • Kenia, PAUISTI: Basic Sciences, Technology and Innovation, Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology; LTP: Japan
  • Nigeria, PAULESI: Life and Earth Sciences, including Health and Agriculture, University of Ibadan; LTP: Indien
  • Kamerun, PAU-GHSS: Governance, Humanities and Social Sciences, University of Yaoundé II; LTP: Schweden
  • Südafrika: Space Sciences (Standort und LTP müssen noch benannt werden)

PAUWES hat im November 2014 den Betrieb mit zwei Masterstudiengängen im Bereich Wasser und Energie aufgenommen. In beiden Masterprogrammen können die Studenten zwischen einer Spezialisierung im technischen oder Policy-Bereich wählen. Das internationale Lehrpersonal wurde mit Unterstützung des DAAD erfolgreich rekrutiert. Die beiden Studiengänge sind mittlerweile gut etabliert: In den ersten beiden Intakes haben sich an der PAUWES insgesamt 74 Studierende aus 17 afrikanischen Ländern eingeschrieben, davon sind 31 Prozent weiblich.

Im Rahmen der DAAD-geförderten Hochschulkooperation wurden gemeinsame internationale Fachveranstaltungen im Bereich Wasser und Energie durchgeführt, zudem wurde eine gemeinsame E-Learning-Plattform erstellt. Der Austausch von Studierenden erfolgte im Rahmen von Summer Schools.