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September 2017

DAAD Tunis informiert zu Förderprogrammen der deutsch-maghrebinischen Hochschulzusammenarbeit 

@ Es kamen Interessierte an Kooperationen aus Tunesien und Libyen um am Informationsseminar am 18/09/2017 in Tunis teilzunehmen.

Der DAAD als weltweit größte akademische Förderorganisation bietet individuelle Stipendien an und unterstützt Austausch und Zusammenarbeit durch Hochschulkooperationsprogramme.

Seit 2011 fördert und begleitet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) die politischen Umbrüche in der arabischen Region mit dem Programm Deutsch-Arabische Transformationspartnerschaft. 

Deutsch-Arabische Kurzmaßnahmen mit Partnerhochschulen in Tunesien, Marokko, Libyen, Jordanien, Jemen, Libanon und Irak können ab sofort für 2018 beantragt werden. Der DAAD Tunis hatte interessierte Kooperationspartner am 18.09.2017 ins Hotel Golden Tulip El Mechtel eingeladen, um über Hochschulpartnerschaften und Fördermöglichkeiten zu informieren.  Projektkoordinatoren aus Tunesien und Libyen berichteten über ihre Erfahrung und Aktivitäten mit deutschen Partnerhochschulen. Fragen nach der Art der Maßnahme, wie man einen deutschen Partner findet und welche Fachbereiche, Zielgruppen und Aktivitäten förderfähig sind, wurden diskutiert. 

In der Zusammenarbeit zwischen deutschen und arabischen Hochschulen steht besonders die Modernisierung der Lehre, der Strukturausbau in Forschung und Management sowie die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen an den arabischen Partnerhochschulen im Mittelpunkt der Kooperationsprojekte.

@ Projektpartner und an Kooperationen Interessierte tauschen sich über Ihre Projekterfahrungen aus

Auch wenn tunesische und libysche Partner nicht selbst einen Antrag auf Förderung von Kurzmaßnahmen beim DAAD stellen können, sind sie doch häufig Impulsgeber und Initiator von Partnerschaft und Kooperationsprojekten. Veranstaltungen, Fachkurse, Sommerschulen, Anbahnungsreisen, Workshops, Seminare oder Tagungen sowie Mobilität zu Forschungs-/ Lehr- und Studienaufenthalten von Studierenden, Wissenschaftlern und Hochschulangehörigen können in Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen durchgeführt werden. Die Fördersumme pro Maßnahme beträgt max. 40.000 EUR.  Das Programm ist kompetitiv. Da aber nur wenige Länder beteiligt sind – Tunesien, Marokko, Libyen, Jordanien, Jemen, Libanon und Irak – ist die Chance auf Bewilligung des Antrags hoch.

In den Transformationspartnerschaften wurden seit Programmbeginn mit Tunesien 21 Hochschulpartnerschaften (Partenariats universitaires), 12 Forschungspartnerschaften (Partenariats pour la recherche – Al Tawasul) und  114 Kurzmaßnahmen gefördert. DAAD Tunis hat deutsch-maghrebinische Projekte in einen Reader zusammengestellt.

Für 2018 können neue Anträge für Kurzmaßnahmen wie gestellt werden:

 Ausschreibung

Weitere Informationen

Texte: Beate Schindler-Kovats (Leiterien des DAAD Büro Tunis)

Photos: Anis Bouattour

Alle Rechte beim DAAD Tunis

Mai 2017

 An Libyens Hochschulen fehlt es am Nötigsten –  
und dennoch engagieren sich libysche Wissenschaftler für Bildung und Internationalisierung

 

Beim dritten DAAD Seminar für Führungskräfte und Multiplikatoren libyscher Hochschulen vom 5.-6. Mai 2017 in Hammamet/Tunesien kamen aktuelle Probleme, aber auch Perspektiven für die internationale Zusammenarbeit zur Sprache. 


@ Teilnehmer aus Libyen beim 3. DAAD Seminar vom 5.-6.5.2017 in Hammamet/Tunesien 


Offen diskutierten 11 libyscher Hochschulvertreter, größtenteils Leiter der Internationalen Büros, aus Zawia, Misurata, Tripoli, Sabrata, Sabha und erstmals aus den Neugründungen Al-Jabel Al Garby, Gharyan und Al-Mergib University sowie ein Vertreter des libyschen Hochschulministeriums über die aktuelle hochschulpolitische Situation in Libyen, über Desiderate und Herausforderungen, aber auch über Hoffnungen und Perspektiven für die künftige internationale Zusammenarbeit.

Der Staat ist wegen des langjährigen Bürgerkriegs und  der Korruption pleite, es gibt so gut wie keine staatliche finanzielle Unterstützung für den Bildungsbereich. Sachmittel fehlen, Gehälter werden nicht bezahlt, und dennoch arbeiten Dozenten und Administration daran, eine neue Generation für den Aufbau des Landes auszubilden und zu qualifizieren.

 

 
 

DAAD Tunis hat zum dritten Mal seit 2016 libysche Multiplikatoren nach Tunesien eingeladen. DAAD Programme – individuelle Stipendien für Doktoranden und Post-Docs und Hochschulkooperationsprogramme - existieren, leider gibt es seit Jahren kaum Bewerber. Möglichkeiten und Förderung zu „Studieren und Forschen in Deutschland“ sind in Libyen zu wenig bekannt, die Chancen internationaler Programme mit Englisch als Lehrsprache noch nicht entdeckt. 

 

Ein Ziel des Seminars bestand darin, Multiplikatoren mit Programmen und Förderungen in Deutschland vertraut zu machen. Und umgekehrt: Informationslücken in Deutschland über libysche Hochschulen zu schließen. Zehn libysche Hochschulen stellten sich und ihre Hochschulen vor. Dabei kam Überraschendes und Beachtliches zu Tage: die Universität Tripolis hat über 70.000 Studierende, viele Neugründungen im ganzen Land wachsen schnell, dabei stellt sich die Frage nach der Qualität der Studienprogrammen, der Lehrenden und der Abschlüsse. Viele Hochschulen bauen internationale Partnerschaften auf und nehmen an ERASMUS + Austausch und Forschungsprojekten teil.

„Wir bemühen uns, junge Leute aus den Milizverbänden zu lösen und sie an die Hochschulen zurückzuholen, um ihnen eine friedliche, konstruktive Zukunft zu weisen. Soziale Integration ist sehr wichtig, Milizsoldaten wieder an ein „normales“ Leben zu gewöhnen, auch mit soziopsychologischer und therapeutischer Hilfe, um Traumata zu überwinden“, so der Berater des Bildungsministeriums, der dies als eine wichtige Aufgabe der Hochschulen versteht.

 

Austausch, Diskussion und Verstehen untereinander war genauso wichtig wie das Netzwerken mit Partnern aus Tunesien und Algerien. Dazu gab es ausreichend Gelegenheit: bei den Trainingsmodulen der DAAD Kairo Akademie mischten sich die Gruppen und bildeten sich in  „Internationales Networking“ oder „Leading in times of change“ fort. “I would like to thank you very much for a very successful two days training that was everything and more than I expected.”, so das feedback eines Teilnehmers.

 

 
 

  @ Hochschulpartner aus Libyen, Tunesien und Algerien tauschen sich aus                                                

Libyen ist Partnerland im Programm der Deutsch-Arabischen Transformationspartnerschaften – wie auch Tunesien. Mit DAAD-Förderung können Austausch, Hochschulprojekte sowie kurzfristige Maßnahmen in bi- und multilateralen Kooperationen mit deutschen Partnern unterstützt werden.

Bericht: Beate Schindler-Kovats

Bildnachweis: Beate Schindler-Kovats und Syrine Mahjoubi

Anstoß der ersten Kooperation zur Ausbildung von Lehrpersonal zwischen deutschen und libyschen Universitäten 

Seit Beginn der Revolution und dem andauernden Bürgerkrieg, hat Libyen radikale Veränderungen durchlaufen, die auch für das Hochschulwesen weitreichende Konsequenzen haben. In Anbetracht der schwierigen Lage, werden Universitäten eine erhebliche Rolle spielen, um den Wiederaufbau und die Entwicklung des Landes in den Nachkriegszeiten zu unterstützen. Effektive Hochschulbildung und gut qualifiziertes Lehrpersonal werden für den Transformationsprozess gebraucht. Der Kapazitätsaufbau von Lehrkräften an Universitäten kann daher als vorrangiges Ziel gesehen werden, um die Hochschulbildung, insbesondere an der Sabratha Universität, zu verbessern, ebenso aber die Anhebung der Bildungs- und Ausbildungsniveaus an Universitäten landesweit.

Die nur limitiert bestehenden und erreichbaren Informationen über die aktuelle Lage in Libyen erfordern einen Workshop zur Tatsachenfeststellung um die Sabratha Universität effektiv bei der Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte zu unterstützen. Aus diesem Grund haben die humanwissenschaftliche Fakultät Köln und die Sabratha Universität einen Workshop in Tunis/Tunesien vom 04.-08- Dezember 2016 durchgeführt.  15 Universitätslehrkräfte der Sabratha Universität, mit verschiedenen akademischen Graden und weitreichenden Disziplinen, diskutieren zusammen mit Experten aus Deutschland Möglichkeiten für ein effektives Training des Lehrpersonals der Sabratha Universität und Libyens. Die Situationsanalyse lieferte wichtige Erkenntnisse über die Hauptherausforderungen für effektive Ausbildungsmöglichkeiten auf der universitären, systematischen und individuellen Ebene. Diese Ergebnisse wurden in ein Design für Prioritätsprojekte übertragen, als Basis für die Entwicklung einer übergreifenden Zukunftsstrategie und die Kooperation zwischen zwei Universitäten.

Bericht: Capacity Building Partnership

Netzwerk maghrebinischer Hochschulen

Libyens Hochschulen üben sich im Konfliktmanagement

Projekte aufbauen – Partner begegnen – Kooperationen stärken

Das DAAD Büro Tunis mit regionalen Aufgaben für Algerien und Libyen veranstaltet am ersten Dezemberwochenende ein Netzwerktreffen für algerische, tunesische und libysche Partner.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr lädt der DAAD libysche Hochschulvertreter vom 3.-4.12.2016 zu Austausch und Fortbildung nach Tunesien ein. Sie treffen dabei auf Partner aus Algerien und Tunesien.

Die Lage in Libyen hat sich in der letzten Woche wieder zugespitzt. Es gab Kämpfe und gewaltsame Auseinandersetzungen am Donnerstag und Freitag mit Toten und Verletzten in Tripolis. Nichtsdestotrotz folgten neun von zehn eingeladenen Repräsentanten von Hochschulen aus Benghazi, Zawia, Misurata, Tripoli, Sirte, Sabrata und Sabha der Einladung des DAAD zum Netzwerktreffen mit Fortbildungsseminar am 3.-4.12.2016 in Tunis.

 

 @ Teilnehmer aus Libyen beim Netzwerktreffen in Tunis

„Wir sind froh, dass wir hier teilnehmen können und freuen uns, die Kollegen aus anderen Universitäten in Libyen hier zu treffen,“ war im feedback der Teilnehmer zu lesen, „und es ist eine wunderbare Gelegenheit, Partner aus der Region kennenzulernen.“

Kontakte zu knüpfen, gemeinsame Themen und Projekte zu identifizieren – dies gelang erfolgreich beim Speed-Dating. Die Teilnehmer lobten das Format für einen Erstkontakt und für den lebendigen Austausch waren aktiv und engagiert bei der Sache. 

 

@ Hochschulpartner und Alumni aus Libyen, Tunesien und Algerien vernetzen sich beim Speed-Dating

Das Treffen libyscher Hochschulvertreter in Tunesien ist das zweite in 2016. Im April fand in Sousse ein Kick-off Seminar mit Kennenlernen und Informationsaustausch statt. Damals wurde der Wunsch nach Fortbildungen geäußert. Speziell wurde ein Training in Konfliktmanagement angeregt.

Diesem Wunsch konnte nun mit dem Modul „Managing Conflicts using Constructive Negotiation Techniques” entsprochen werden.

DAAD Tunis in Kooperation mit der DAAD Kairo Akademie hatte die erfahrene Trainerin Dr. Claudia Groß nach Tunis eingeladen. Interaktiv und praxisorientiert wurden Situationen und Konfliktfälle diskutiert und Handlungsweisen simuliert und ausprobiert.

  

@ Trainingsmodul Managing Conflicts using Constructive Negotiation Techniques”

 Am Ende des Seminars stand die Hoffnung, dass es bald an libyschen Hochschulen Deutschunterricht und einen Info-Point für die Informationen zu Studieren und Forschen in Deutschland geben wird. 

Libyen ist Partnerland im Programm der Deutsch-Arabischen Transformationspartnerschaft – wie auch Tunesien. Mit DAAD-Förderung können Austausch, Hochschulprojekte sowie kurzfristige Maßnahmen in bi- und multilateralen Kooperationen mit deutschen Partnern unterstützt werden.


Bericht: Beate Schindler-Kovats

Bildnachweis: Beate Schindler-Kovats, Anis Bouattour

Libyens Hochschulen suchen den Anschluss an die internationale Gemeinschaft

Koinzidenz mit Signalwirkung - DAAD Tunis lädt libysche Hochschulen zu einem Informations- und Netzwerkseminar nach Sousse/Tunesien ein

Während der Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier am Samstag, den 16.4.2016, zu einem überraschenden Kurzbesuch in der libyschen Hauptstadt Tripolis weilte, fand zeitgleich in Sousse/Tunesien ein Seminar, organisiert vom DAAD Tunis, für libysche Hochschulen statt. Der DAAD hatte Leiter der internationalen Büros und Vertreter der größten Universitäten Tripolis, Benghasi, Misurata, Sabrata, Sabha und Zawia zu einem Netzwerk- und Informationsseminar eingeladen. 



Ein solches Treffen ist derzeit in Libyen nicht möglich, deshalb treffen sich acht libysche Hochschulvertreter im benachbarten „Ausland“, um gemeinsam mit dem DAAD über Kooperation, Austausch und Fördermöglichkeiten zu diskutieren. Sie nehmen lange und gefährliche Wege in Kauf, um ihre Hochschulen zu präsentieren, Wünsche und Bedürfnisse zu äußern. Nicht nur der Kontakt zum DAAD, sondern auch das Treffen libyscher Hochschulpartner untereinander auf neutralem „Boden“ wurde positiv erwähnt. Am Ende des Seminars konnten konkrete Vorschläge zu Follow-up Maßnahmen gefasst werden. 

Hochschulen spielen eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau des Landes

Das nordafrikanische Libyen ist gespalten und fragmentiert, das Land befindet sich seit Jahren im Bürgerkrieg, in dem rivalisierende Milizen und auch Kräfte des sogenannten IS herrschen. Terror, Anschläge und Entführungen sind an der Tagesordnung - und dennoch laufen Alltag, Schulen und Hochschulbetrieb weiter. Libysche Hochschulvertreter richteten einen Appell an den DAAD und internationale Organisationen: „Vergesst uns nicht, wir brauchen den Anschluss an die internationale Gemeinschaft und die Qualifizierung unserer Jugend, um das Land wiederaufzubauen.“ 



Hochschulen spielen eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau des Landes, davon sind alle überzeugt. Über alle politischen Hindernisse und Meinungsverschiedenheiten hinaus sind sich die Hochschulen von Ost bis West einig, dass sie gemeinsam in die Ausbildung der jungen Generation investieren wollen und für den bildungspolitischen Auftrag die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft brauchen. Offenheit und Diskursfreudigkeit der libyschen Partner überraschen und machen Hoffnung. 

Deutsch-Arabische Transformationspartnerschaft mit Libyen

Das DAAD Seminar kommt genau zum rechten Zeitpunkt: Libyen ist Partnerland im Programm der Deutsch-Arabischen Transformationspartnerschaft – wie auch Tunesien. Mit DAAD-Förderung können Austausch, Hochschulprojekte sowie kurzfristige Maßnahmen in bi- und multilateralen Kooperationen mit deutschen Partnern unterstützt werden.



 

So ist es kein Zufall, dass das jährliche Netzwerktreffen tunesischer Projektkoordinatoren deutsch-arabischer Transformationspartnerschaften parallel an dem Wochenende in Sousse stattfand. Anhand von Posterpräsentationen der Hochschul- und Forschungspartnerschaften (Linie 1 und 4) kamen tunesische und libysche Partner ins Gespräch. In Netzwerke bestehender deutsch-tunesischer Kooperationen sollen künftig libysche Partner und Studierende integriert werden. Beide Seiten stellten erstaunt fest, dass es viele Gemeinsamkeiten, Probleme und regionale Herausforderungen im Hochschulbereich gibt und verabredeten eine engere Zusammenarbeit.


  

Das Seminar bot für alle Seiten eine win-win-Erfahrung: der DAAD erhält Einblick und Verständnis in die Situation libyscher Hochschulen sowie persönliche Kontakte und Partner in einem schwierigen Land. Die libyschen Partner gehen als Multiplikatoren mit Informationen zu „Studieren und Forschen in Deutschland“ und Best-practice Beispielen zu den Transformationsprogrammen im Gepäck an ihre Heimathochschulen zurück. Und die tunesischen Partner bringen neue Impulse und Partner in ihre regionalen Netzwerke ein. “I would like to express my sincere thanks for your invitation to DAAD meeting in Sousse which opened our eyes to new class of cooperation that we do not know anything about it before”, so der Direktor  des International Cooperation Office (ICO) der Universität Tripolis - und ein tunesischer Projektverantwortlicher bat unmittelbar nach dem Seminar um ein Beratungsgespräch mit seinem deutschen Counterpart zur Einbeziehung libyscher Partner.


Bericht: Beate Schindler-Kovats

Bildnachweis: Beate Schindler-Kovats, Anis Bouattour

Hochschulzusammenarbeit mit Libyen

DAAD Tunis will libysche Hochschulen in Kooperationsnetzwerke einbinden und lädt libysche Hochschulvertreter zu einem Informationsseminar zu Hochschulzusammenarbeit in Sousse ein

Trotz der schwierigen politischen Lage setzt die Bundesregierung ihr Engagement in Libyen fort. Das 2011 im Auswärtigen Amt geschaffene Programm der Transformationspartnerschaft bietet auch für Libyen ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Projektfinanzierung in vielen Bereichen, u.a.  Demokratieförderung, Förderung der Zivilgesellschaft, Menschenrechte, Berufsbildung und Jugendbeschäftigung, Vorhaben im Kultur- und Medienbereich sowie Stipendien und Forschungszusammenarbeit.

 

Dr. Dia Abuhadra, GIZ Koordinator für Libyen, beim Besuch im DAAD Büro Tunis. Dr. Abuhadra vermittelt dem DAAD Tunis Kontakte in die libysche Hochschullandschaft
Dr. Dia Abuhadra, GIZ Koordinator für Libyen, beim Besuch im DAAD Büro Tunis. Dr. Abuhadra vermittelt dem DAAD Tunis Kontakte in die libysche Hochschullandschaft

Dr. Dia Abuhadra, GIZ Koordinator für Libyen, beim Besuch im DAAD Büro Tunis. Dr. Abuhadra vermittelt dem DAAD Tunis Kontakte in die libysche Hochschullandschaft 


@ Dr. Dia Abuhadra, GIZ Koordinator für Libyen, beim Besuch im DAAD Büro Tunis. Dr. Abuhadra vermittelt dem DAAD Tunis Kontakte in die libysche Hochschullandschaft 

Der DAAD knüpft daran an und lädt 11 Hochschulverantwortliche der wichtigsten libyschen Universitäten zu einem Seminar “Study and research in Germany” und “German-Arab Transformationspartnership“ nach Tunesien ein. Libyen ist – wie Tunesien – eins der Länder, die am Programm “Transformationspartnerschaft” des Auswärtigen Amtes partizipiert. Selbst wenn deutsch-libysche Kooperationsprojekte nicht in Libyen stattfinden können, Maßnahmen zur Unterstützung und zur internationalen Zusammenarbeit können dennoch gestartet und entwickelt werden – in Deutschland oder sur place in Tunesien.

Ziel des Seminars ist es, libyschen Hochschulen den Anschluss an die internationale Wissensgesellschaft auch weiterhin zu gewähren und möglichst viele tri- oder multilaterale Projektaktivitäten anzuregen. Libysche Partner treffen in Sousse am 16.4. auf tunesische Projektkoordinatoren, die in Strukturprojekten mit Deutschland kooperieren.  Die regionale Vernetzung kann auch für deutsche Partner ein Mehrwert sein und ihnen größere Fachnetzwerke eröffnen.

2014 hat der DAAD im Rahmen von Stipendienprogrammen und Projekten insgesamt 8 libysche Staatsbürger gefördert. 2015 wurde eine Forschungskooperation als Kurzmaßnahme im Programm Transformationspartnerschaft zwischen den Universitäten Saarbrücken und Benghazi unterstützt.

Programme und Fördermöglichkeiten für Libyen finden Sie unter: Link zu Länderseite Libyen www.funding-guide.de Libyen 

Bericht: Beate Schindler-Kovats, Leiterin DAAD Büro Tunis

Bildnachweis: Fatima Ayari