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Projet de Fin d'Etudes (PFE)

Ziel

Das Projet de Fin d'Études (PFE) ist ein umfassendes Abschlussprojekt am Ende des Studiums. Das Abschlussprojekt zielt darauf ab, Innovation und Selbstständigkeit zu entwickeln, das Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist in Arbeitsgruppen zu stärken. Studierende sollen durch das PFE Gelerntes innovativ in die Praxis umsetzen und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zielgruppe sind tunesische Studierende im Abschlussjahr des Master- oder Ingenieurstudiums. Ziel der Förderung ist es, sehr guten Studierenden das Kennenlernen der deutschen Hochschul- und Forschungslandschaft zu ermöglichen, Recherche und das Verfassen der Abschlussarbeit zu ermöglichen und Kompetenzen im Hinblick auf eine spätere Berufstätigkeit oder Promotion in einem internationalen Umfeld zur Berufsfähigkeit oder zum wissenschaftlichen Arbeiten zu erlangen.

Förderung und Voraussetzungen

Gefördert werden können Forschungs- und Studienaufenthalte für innovative Projekte von Studierenden im Rahmen der Abschlussarbeit an einer staatlichen bzw. staatlich anerkannten deutschen Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung. Die Anschlussstudierenden müssen in einem Vollzeit-Studiengang an einer staatlich anerkannten tunesischen Hochschule immatrikuliert sein. Bewerber müssen zu Stipendienantritt im Abschlussjahr des Studiums sein. Ein Gutachten des tunesischen Professors und eine schriftliche Zusage oder Vereinbarung (Konvention) über die Betreuung (Einladung und Be-treuungszusage) in Deutschland, die ausdrücklich auf das Vorhaben des Bewerbers Bezug nimmt, müssen den Bewerbungsunterlagen beigefügt werden. 

Ausreichende Sprachkenntnisse zur Realisierung des Vorhabens in Deutsch oder Englisch werden vorausgesetzt.

Antragsteller

Deutsche Hochschule/ Forschungsinstitution

in Kooperation mit tunesischen Partnern im Rahmen der PROGRAMMLINIE 2: Deutsch-Arabische Kurzmaßnahmen mit Hochschulen in den Transformationsländern

Dieses Programm gilt nur für Hochschulpartner. Einzelne Studenten können sich nicht um dieses Programm bewerben!!!

www.daad.de/transformation
www.changebyexchange.de

Förderanträge für Kooperations- und Austauschvorhaben werden in der Regel auf Instituts- oder Fachbereichsebene von einem/r Professor/In einer deutschen Hochschule oder einer deutschen Forschungseinrichtung mit Zustimmung der Hochschulleitung bzw. Leitung der Forschungsinstitution gestellt.

Der Antrag muss Bezug nehmen auf die Ziele des Programms „Transformationspartnerschaft“ und zum Aufbau und zur Intensivierung wissenschaftlicher Kontakte zwischen deutschen und tunesischen Hochschulen, Schaffung aktiver Beiträge zur Strukturentwicklung an den Partnerhochschulen und im Hinblick auf die Verbesserung von Lehre, Ausbildung und Beschäftigungsfähigkeit junger Absolventen dienen.

Antragsfristen für 2018:

  • 31.12.2017 für Maßnahmen zwischen dem 01.04.-31.12.2018
  • 31.03.2018 für Maßnahmen zwischen dem 01.07.-31.12.2018
  • 30.06.2018 für Maßnahmen zwischen dem 01.10.-31.12.2018

Bestandteile des Antrages

  • Antragsformular und Finanzierungsplan (Formulare im DAAD-Portal)
  • Befürwortung des Projektantrages durch deutsche Hochschulleitung (Vorlage s. DAAD-Homepage)
  • Projekt- und Zielbeschreibung
  • Darlegung der erfolgten Abstimmung mit Partnern (Konvention o.ä.)

Förderrichtlinien

Bewerbungsort und Ansprechpartner

Deutscher Akademischer Austauschdienst
Referat P24: Kooperationsprojekte in Nahost, Asien, Afrika und Lateinamerika
Kennedyallee 50
53175 Bonn
transformation@daad.de
www.daad.de/transformation

Förderung von Abschlussarbeiten

Für die Abschlussarbeiten nach Offenburg

Eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Offenburg und zwei tunesischen Ecole Nationales geht in die nächste Runde.

Alle Beteiligten und die internationalen Studierenden freuen isch über die Förderung der Abschlussarbeiten von vier tunesischen Studierenden durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst unter dem  Titel "“Sustainable Cooperation for Driving IoT Further". © Hochschule Offenburg

Nachdem die Zusammenarbeit mit zwei Workshops in Tunis und in Offenburg sowie einer Abschlussarbeit in Offenburg im vergangenen Jahr erfolgreich gestartet ist, konnte für 2017 erneut eine Förderung durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unter dem Titel "Sustainable Cooperation for Driving IoT Further (Coop4IoT)" gewonnen werden. In diesem Rahmen werden vier tunesische Studierende der Ecole Nationale des Sciences Informatique (ENSI) und der Ecole Nationale d'Ingénieurs de Tunis von März bis August am Institut für verlässliche Embedded Systems und Kommunikationselektronik (ivESK) der Hochschule Offenburg ihre Abschlussarbeit (Projet Fin d'Études) schreiben. Mit dieser werden die vier Studierenden der zwei tunesischen Ecole Nationales ihr fünfjähriges  Diplomstudium abschließen.

Die Themen rund um die Zuverlässigkeit und die Sicherheit des Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) sind herausfordernd, passen aber sehr gut zu den Qualifikationen der von Prof. Axel Sikora im Vorjahr persönlich ausgewählten Studierenden, die in der Vertiefungsrichtung "Embedded Systems" studieren. 

Quelle : http://www.hs-offenburg.de/nc/news-detail/article/fuer-die-abschlussarbeiten-nach-offenburg/ 

Projet de Fin d'Etudes (PFE) im Rahmen von Kurzmaßnahmen „Hochschulpartnerschaften“



Sup’Com Tunis intensiviert die Zusammenarbeit mit deutschen Partnern

Mehr PFE-Studierende 2016 in Deutschland als in Frankreich

 

Ein Drittel der Studierenden im letzten Studienjahr an der Sup’Com Tunis, eine der führenden Telekommunikationshochschulen in Tunesien, absolvieren das PFE (Projet de Fin d’Etudes) mit einem Studien- und Praktikumsaufenthalt in Deutschland. Partner sind die Universität Passau (6 DAAD-Stipendiaten), die HWTK Leipzig (5 DAAD-Stipendiaten), Telefonica Deutschland (6 Firmenpraktika) und eine weitere Firma in Deutschland (2 Firmenpraktika).

Die tunesischen Studierenden verbringen an den Partnereinrichtungen ein halbes Jahr, in denen sie in Tunesien Gelerntes innovativ in die Praxis umsetzen und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis stellen sollen. Das Abschlussprojekt zielt darauf ab, Innovation und Selbstständigkeit zu entwickeln, das Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist in Arbeitsgruppen zu stärken und tunesischen Absolventen studieren sowie Arbeiten und Praxis in einem internationalen Umfeld zu ermöglichen.

Der DAAD fördert die gemeinsame Betreuung von Abschlussarbeiten „Projet de Fin d'Etudes (PFE)“ zwischen der Sup’Com und den deutschen Hochschulpartnern Passau und Leipzig im Rahmen von Kurzmaßnahmen „Hochschulpartnerschaften“.Telefonica Deutschland vergütet die Firmenpraktikanten.

Die Universitätskooperation der Sup’Com mit Passau und Leipzig stellt für beide Partner eine win-win-Situation dar: der Austausch bringt den tunesischen Studenten Praxiserfahrung und interkulturelle Begegnung, deutsche Hochschulen und Firmen können Projekte an junge Telekommunkationstechniker vergeben und qualifizieren Nachwuchs für neue Firmengründungen/Filialen in Tunesien.

Prof. Mounir Frikha, Direktor der Sup’Com, DAAD Alumnus und selbst an der TU Braunschweig ausgebildet, freut sich: „Die Kooperation nach Deutschland entwickelt sich sehr gut. Mit Passau arbeiten wir an einem Doppelstudienabschluss, sodass der Austausch künftig noch intensiver werden kann.“    

                                                                               

                                                         @ Prof. Mounir Frikha, Direktor der Sup’Com Tunesien, DAAD Alumnus

In Vorbereitung des Deutschlandaufenthalts lernen die Studierenden intensiv Deutsch. Seit diesem Studienjahr gibt es eine Deutschlehrerin, abgeordnet vom Erziehungsministerium im Rahmen des Projekts „Deutschkolleg“ des Goethe-Instituts Tunis. Nachfrage und Interesse an Deutsch ist enorm, sogar die Kollegen an der Sup’Com lernen Deutsch.

Bericht: Beate Schindler-Kovats, Leiterin DAAD Büro Tunis

Bildnachweis: Webseite der Sup’Com: http://www.supcom.mincom.tn