Deutsch-Arabische Hochschulkooperationen

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Programme für Hochschulkooperationen

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Internationalisierung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen (HAW.International) 

Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen sind vor allem wegen ihrer Praxisorientierung in Deutschland und in der Welt hoch angesehen. Viele dieser Hochschulen wollen sich international noch besser aufstellen. Der DAAD unterstützt deshalb Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von HAW bei ihren Auslandsaufenthalten und die Hochschulen bei Kooperationsprojekten mit internationalen Partnern. Hierzu fördern wir die Anbahnung von ersten Kontakten zu Institutionen im Ausland als auch die institutionelle Verankerung von internationalen Kooperationen innerhalb der Hochschule. Begleitend wird der DAAD ein Beratungs- Fortbildungs- und Dialogangebote aufbauen.

o   Antragsfrist für die deutschen Hochschulen und auch für die Stipendienbewerber ist der 31.05.2019

Ausschreibung 

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Internationalisierung der Lehramtsausbildung („Lehramt.International“)

Deutschlands angehende Lehrerinnen und Lehrer arbeiten in einem zunehmend globalisierten Umfeld. Internationale Erfahrungen und interkulturelle Kenntnisse helfen ihnen, gut zu unterrichten. Der DAAD unterstützt die Lehramtsstudierenden bei ihren Auslandsaufenthalten und die Hochschulen bei der Internationalisierung der Lehramts­studiengänge. Die Politik beraten wir dabei, strukturelle Hindernisse für die Öffnung der Lehramtsausbildung zu beseitigen.

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Internationale Mobilität und Kooperation digital

Zugang und Teilhabe an Forschung und Hochschulbildung gestalten sich zunehmend global. Physische Mobilität gepaart mit virtuellen Zugangs-, Lehrund Kooperationsoptionen eröffnen Potentiale für einen rasanten Strukturwandel mit grundlegenden Veränderungen des Lernens, des Wissens- und Kompetenzerwerbs sowie von internationalen Kooperationsmöglichkeiten. So bieten sich innovative Möglichkeiten für die Hochschulen, mit attraktiven Partnern grenzüberschreitend Angebote physischer und virtueller Mobilität für ihre Studierenden zu entwickeln, ihnen klar strukturierte und administrativ abgesicherte Formen der digital gestützten Teilhabe an internationalen Bildungsangeboten zu eröffnen, um selbst auf diese Weise hochqualifizierte Studierende auf internationaler Ebene anzuziehen. Hierdurch werden nicht nur lokale LehrLernbedingungen nachhaltig weiterentwickelt, sondern neue Formen der internationalen Kooperation etabliert. Dies gebietet u.a. eine verstärkte Ausrichtung von Lehre und Betreuung nach dem Modell der Student Journey.

Um die Internationalisierung und Profilbildung deutscher Hochschulen durch eine digital gestützte Ausrichtung von Lehre und Studierendenmobilität zu unterstützen, fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) das Programm „Internationale Mobilität und Kooperation digital“.

31.03.2019: Antragsschluss Stufe 1: Erarbeitung des Projektantrags
30.11.2019: Antragsschluss Stufe 2: Umsetzung des Projekts

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Hochschuldialog mit der islamischen Welt  

"Dialog durch fachliche Kooperation"

Seit 2006 fördert der DAAD mit seinem Hochschuldialogprogramm einen spannenden Typ von Hochschulpartnerschaftsprojekten, bei denen nach dem Konzept "Dialog durch Kooperation" der Kulturdialog mit der islamisch geprägten Welt im Zentrum steht. Dabei soll der Dialog durch fachliche Zusammenarbeit auf der Grundlage eines gemeinsamen wissenschaftlichen Interesses angeregt und nachhaltig gestärkt werden.

Gefördert werden Kooperationsprojekte deutscher Hochschulen mit Partnerinstitutionen in in der islamischen Welt in allen Fachgebieten, von Schauspiel über Stadtplanung bis Bauingenieurwesen und Medizin. Studierende und Nachwuchswissenschaftler(inne)n finden durch Austauschmaßnahmen wie z.B. Sommerschulen, Workshops und Konferenzen ihren fachlichen und auch persönlichen Weg zueinander. In den Projekten wird zudem ein Umfeld geschaffen, in dem explizit und begleitet oder aber "ganz nebenbei" religiöse oder allgemeine kulturelle Unterschiede oder Gemeinsamkeiten entdeckt und in der Kooperation verarbeitet werden. Neben der Stärkung des Dialogs sollen die Lehre modernisiert, Institute regional vernetzt und Beiträge zur Entwicklung der Gesellschaften geleistet werden.

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Studienreisen und -praktika von ausländischen Studierendengruppen in Deutschland

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert Studienreisen von ausländischen Studierendengruppen nach Deutschland. Studienreisen und Studienpraktika sollen nicht weniger als 7 Tage dauern; der Höchstförderzeitraum beträgt 12 Tage. 

Ziele der Förderung sind die Vermittlung fachbezogener Kenntnisse durch entsprechende Besuche, Besichtigungen und Informationsgespräche im Hochschulbereich (Studienreisen) bzw. durch Teilnahme an Fachkursen, Blockseminare, Workshops auf Einladung der Partnerhochschule (Studienpraktika).
Gleichzeitig soll die Begegnung mit einheimischen Studierenden und Wissenschaftlern zur Etablierung und Pflege von Kontakten zwischen deutschen und ausländischen Hochschulen beitragen und ein landeskundlicher Einblick in das wirtschaftliche, politische und kulturelle Leben gewonnen werden.


Die Anträge müssen so rechtzeitig eingereicht werden (über das DAAD Portal), dass sie zu folgenden Terminen im DAAD vorliegen:

  • 01. Februar jeden Jahres für Reisen ab dem 01. Juni
  • 01. Mai jeden Jahres für Reisen ab dem 01. September
  • 01. November jeden Jahres für Reisen ab dem 01. März

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Germanistische Institutspartnerschaften (GIP)

Die Germanistischen Institutspartnerschaften (GIP) sind ein bewährtes Instrument zur Förderung der deutschen Sprache im Ausland. Das Programm besteht seit 1993. Der regionale Schwerpunkt lag zunächst in Mittel- und Osteuropa und den Ländern der GUS. Seit 2008 steht das Programm auch für Vorhaben in Ländern Asiens, Lateinamerikas und Afrikas zur Verfügung.

Das GIP-Programm soll zusammen mit anderen Maßnahmen die Position der deutschen Sprache in den genannten Weltregionen stärken, besonders aber einen Beitrag leisten:

  • zur Entwicklung der Lehrinhalte und -formen an den Lehrstühlen für Germanistik bzw. Deutsch als Fremdsprache an den ausländischen Hochschulen (auch im Hinblick auf eine stärkere Berufsorientierung),
  • zur Förderung junger Wissenschaftler an diesen Lehrstühlen durch gemeinsame Betreuung von Promotionen und Habilitationen,
  • zur Weiterbildung der an diesen Lehrstühlen tätigen Hochschullehrer,
  • zur Qualifizierung künftiger Deutschlehrer an Hoch- und Sekundarschulen,
  • zur Entwicklung der Curricula und der Lehrmaterialien,
  • zur Förderung gemeinsamer Forschungsvorhaben,
  • zur Förderung des Austausches von Studierenden zwischen den beteiligten Lehrstühlen.

Das GIP-Programm zielt darauf ab, die örtliche Germanistik in Lehre und Forschung zu unter­stützen und in ihrem spezifischen Potential zu fördern. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förde­rung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Zukünftige Hochschullehrer sollen in die Lage versetzt werden, ihr Fach selbständig in Lehre und Forschung zu vertreten und sich inhaltlich und methodisch am wissenschaftlichen Diskurs zu beteiligen. 

Darüber hinaus wird eine lehr­stuhl- bzw. institutsübergreifende Ausstrahlung der GIP auf benachbarte Fächer angestrebt. Eine reine Sprachförderung ist nicht Ziel dieses Programms.

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Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland

Aufbau von Studienangeboten im Ausland, Internationalisierung der deutschen Hochschulen, Gewinnung hoch qualifizierter Wissenschaftler und Studierender, weltweite Wettbewerbsfähigkeit - das sind, kurz zusammengefasst, die Ziele des 2001 mit Mitteln des BMBF gestarteten Programms "Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland". Sie als Mitglied einer Hochschule haben mit diesem Programm die Möglichkeit, Ihre Hochschule auf dem internationalen Bildungsmarkt zu etablieren. Im Gegenzug

profitiert Ihre ausländische Partneruniversität von erstklassiger deutscher Hochschulbildung, innovativen Studienangeboten und der Möglichkeit, deutsche Studienabschlüsse zu vergeben.

Die Bandbreite der bisher geförderten Projekte ist groß und reicht vom Aufbau einzelner Studiengänge über die Gründung von Fakultäten und Instituten bis zum Aufbau ganzer Hochschulen. Für kleinere Vorhaben in Form von Sommerschulen im Ausland wurde zusätzlich ein eigenes Programm entwickelt.

Mit dem Sprung auf den internationalen Bildungsmarkt betreten Sie hochschulpolitisches Neuland. Sorgfältige unternehmerische Planung und verlässliche Partner sind wesentliche Voraussetzungen. Das Programm des DAAD hilft Ihnen, Ihr Projekt nach Aufnahme in die Förderung zum Erfolg zu führen:

  • durch eine mehrjährige Anschubfinanzierung
  • durch Beratung und Fortbildungen
  • durch Unterstützung im Projektmanagement
  • durch die Begleitung Ihres Projekts auch nach Förderungsende

Der DAAD legt besonderen Wert auf ein fundiertes Qualitätsmanagement, das den Erfolg der Projekte unterstützen soll.

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Integrierte internationale Studiengänge mit Doppelabschluss

Im Programm "Integrierte internationale Studiengänge mit Doppelabschluss" werden Studiengänge an Universitäten und Fachhochschulen gefördert, die nach einem teilweise an der deutschen und an der ausländischen Hochschule absolvierten Studium zu beiden nationalen Abschlüssen führen (als joint degree = Verleihung eines gemeinsamen Abschlusses oder als double degree = Verleihung der Abschlüsse beider Partnerhochschulen möglich). Mit den Studiengängen soll ein Beitrag zur weiteren Internationalisierung der Hochschulen und zur Verstärkung des Austauschs von Lehrenden und Lernenden geleistet werden.

Integraler Bestandteil des Studiengangs ist ein mindestens einjähriger Aufenthalt an der ausländischen Partnerhochschule bei Bachelor-Studiengängen bzw. ein mindestens einsemestriger Studienaufenthalt im Ausland bei Master-Programmen. Das Studium an der Partnerhochschule verläuft nach einem zwischen beiden Hochschulen abgestimmten Studienplan. Nach Möglichkeit studieren die deutschen Studiengangsteilnehmer zumindest zeitweise gemeinsam mit den am Doppelabschlussprogramm teilnehmenden Studierenden ihres Jahrgangs an der Partnerhochschule.

Das Programm steht allen Fachrichtungen an Universitäten und Fachhochschulen offen. Die aktuell geförderten Studiengänge befinden sich zu je ca. einem Drittel in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, den Sprach- und Kulturwissenschaften sowie den Ingenieurwissenschaften.

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Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften (ISAP-Programm)

Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaften sind institutionelle Kooperationsstrukturen zwischen deutschen und ausländischen Hochschulen, in denen Gruppen hoch qualifizierter deutscher und auch ausländischer Studierender einen voll anerkannten Teil ihres Studiums an einer Partnerhochschule absolvieren können.

ISAP sollen dadurch zugleich zur Internationalisierung der beteiligten Hochschulen beitragen, z.B. durch Vereinbarung von Credit-Transfer-Regeln, gemeinsame Curriculum-Entwicklung oder die Vorbereitung von Doppelabschlüssen.

ISAP sollen prinzipiell längerfristig angelegt sein. Die deutschen Hochschulen werden ermutigt, ihrerseits durch attraktive Studienangebote für ausländische Studierende die Grundlagen für einen dauerhaften beiderseitigen Austausch zu schaffen.

ISAP können in allen Fachrichtungen gefördert werden; der studentische Austausch muss sich jedoch im Rahmen fachbezogener Partnerschaften (auf Instituts-, Fachbereichs-, Fakultätsebene) vollziehen.

Da die EU-Mobilitätsprogramme ähnlichen Zielsetzungen dienen, können Partnerschaften mit Hochschulen in Teilnehmerländern dieser Mobilitätsprogramme im ISAP-Programm nicht gefördert werden.

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