Über den DAAD

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Über den DAAD

DAAD - Deutscher Akademischer Austauschdienst 

                                                                                   

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern.

Seit seiner Gründung im Jahr 1925 hat der DAAD fast 1,5 Millionen Akademiker im In- und Ausland unterstützt. Er wird als Verein von den deutschen Hochschulen und Studierendenschaften getragen. Seine Tätigkeit geht weit über die Vergabe von Stipendien hinaus: Der DAAD fördert die Internationalität der deutschen Hochschulen, stärkt die Germanistik und deutsche Sprache im Ausland, unterstützt Entwicklungsländer beim Aufbau leistungsfähiger Hochschulen und berät die Entscheider in der Kultur-, Bildungs- und Entwicklungspolitik.

Das Budget stammt überwiegend aus Bundesmitteln verschiedener Ministerien, vor allem des Auswärtigen Amtes, von der Europäischen Union sowie von Unternehmen, Organisationen und ausländischen Regierungen.

In Bonn befindet sich die Zentrale, außerdem unterhält der DAAD ein Hauptstadtbüro in Berlin. Ein Netzwerk von zahlreichen Außenstellen und Informationszentren, das jüngste hier in Tunis, hält Kontakt zu den wichtigsten Partnerländern auf allen Kontinenten und berät vor Ort.

DAAD zieht auf seiner Jahrespressekonferenz positive Bilanz für den Wissenschaftsaustausch

Steigender Bedarf an Stipendien im Wettbewerb um die besten Talente

 

Bonn/Berlin, 13.06.2017. Auf der Jahrespressekonferenz des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zogen DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel und Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland eine positive Bilanz. 2016 hat der DAAD Auslandsaufenthalte von 131.229 Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Professorinnen und Professoren gefördert. Bei den Geförderten aus dem Ausland konnten 55.754 Personen unterstützt werden. Im Vergleich zu 2015 (51.577) bedeutet dies einen Zuwachs von acht Prozent. Die Anzahl der Geförderten aus Deutschland ist mit 75.475 Personen im Vergleich zu 2015 (73.514) leicht gestiegen. Das Gesamtbudget belief sich dabei auf rund eine halbe Milliarde Euro.

 

   

„Die Zukunft Deutschlands wird ganz maßgeblich davon abhängen, ob es uns gelingt, die Internationalisierung unserer Hochschulen weiter voranzutreiben. Unsere Studierenden sollten die Möglichkeit haben, weltweit Erfahrungen im Studium zu gewinnen. Unsere Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen müssen ebenfalls mobil und in internationale Netzwerke eingebunden sein“, so DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel.

Eine besonders hohe Stipendiennachfrage verzeichnet der DAAD bei den ausländischen Graduierten. Außerdem sind strukturierte Master- und Promotionsprogramme von Studierenden und jungen Wissenschaftlern aus Entwicklungs- und Schwellenländern extrem nachgefragt. Die wichtigsten Zielregionen für deutsche Bewerber bleiben Westeuropa, Asien und Nordamerika.

Mit seinem weltweiten Netzwerk von Auslandsbüros fördert der DAAD neben Stipendien internationale Hochschulkooperationen. Dazu gehören unter anderem strategische Partnerschaften und thematische Netzwerke zwischen deutschen und ausländischen Hochschulen, Fach- und Exzellenzzentren, Deutschland- und Europazentren sowie Studiengänge und Ausgründungen deutscher Hochschulen im Ausland.


„Wissenschaftskooperationen sind für beide Seiten eine Win-win-Situation. Für die deutschen Hochschulen sind sie ein wichtiges Instrument, um sich im Ausland zu vernetzen. In Entwicklungs- und Schwellenländern sind deutsche Hochschulen gefragte Partner, weil sie Anstöße für Modernisierung oder Reformen im jeweiligen Land geben. Großes Interesse besteht an praxisorientierten Studiengänge nach dem Modell unserer deutschen Fachhochschulen“, sagt DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland. 

Innovative Kooperationsansätze verfolgt der DAAD im Bereich der transnationalen Bildung (TNB). Dabei handelt es sich um Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland. Weltweit werden mehr als 31.330 Studierende in 274 Studiengänge an über 60 Standorten, darunter 9 binationalen Hochschulen im Ausland ausgebildet. Von besonderer Bedeutung sind große Hochschulprojekte wie die Deutsch-Jordanische Universität oder die geplante Deutsch-Ostafrikanische Hochschule für angewandte Wissenschaften, da sie allein durch ihre Größe stark auf das ganze Hochschulsystem ausstrahlen. Drei dieser Hochschulen liegen im Nahen Osten und spielen eine wichtige Rolle bei der Aufnahme von Studierenden, die wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen vor allem in Syrien und im Irak, geflüchtet sind.

Um Flüchtlingen in der Region ein Studium zu ermöglichen, engagiert sich der DAAD seit 2016 außerdem als Konsortialführer im EU-finanzierten Projekt „Higher and Further Education Opportunities and Perspectives for Syrians“ (HOPES). Es bietet studierfähigen syrischen Flüchtlingen und bedürftigen Einheimischen einen verbesserten Zugang zur Hochschul- und Weiterbildung in Jordanien, Libanon, Ägypten, Irak und der Türkei ermöglicht.

Quelle: Pressestelle DAAD

Flüchtlinge an deutschen Hochschulen

DAAD legt Sonderprogramme zur Integration von Flüchtlingen in Deutschland auf

 

50.000 Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten wollen Schätzungen zufolge in Deutschland studieren. Sie ins deutsche Hochschulsystem zu integrieren, dabei hilft und unterstützt der DAAD mit einem großen Paket von über 300 Projekten und Maßnahmen.

Die größte Hürde für Flüchtlinge ist die Sprache: Sprach- und Vorbereitungskurse etwa an Studienkollegs helfen, die Sprachkompetenz für ein Studium zu erreichen. Mit dem Programm "Integra" fördert der DAAD derzeit 152 Projekte, mit denen rund 2 800 Plätze für Flüchtlinge an Studienkollegs oder in Fach- und Sprachkursen der Hochschulen bereitgestellt werden. Im Programm "Welcome - Studierende engagieren sich ca. 700 studentische Hilfskräfte an deutschen Hochschulen für die Integration von Flüchtlingen im Rahmen von Lerncafés oder Sprachpatenschaften.

Ein weiteres Projekt sind vom DAAD geförderte Tests zur Feststellung und Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen der Geflüchteten. Durch die Verfahren TestAS und von der Servicestelle uni-assist wird geklärt, ob Bewerber eine Chance auf eine Hochschulzulassung hat.

Um gerade erst angekommenen Flüchtlingen eine erste Orientierung zu ermöglichen,bietet der DAAD in seinem Infocenter telefonische Beratung an. Die Mitarbeiter informieren über Studienvoraussetzungen, Visa-Möglichkeiten oder Stipendien und helfen bei der Suche nach Sprachkursen sowie Ausbildungs- oder Studienplätzen. Ein Angebot, das von den Geflohenen angenommen wird: 46 000 Anfragen bearbeitete das Infocenter im vergangenen Jahr.

Rund 100 Millionen Euro stellt das Bildungsministerium (BMBF) für die nächsten drei Jahre zur Verfügung, um an bundesweit 180 Hochschulen Flüchtlingen den Weg in ein Studium zu ermöglichen. 

DAAD steigert seine Förderzahlen

Deutsche Hochschulen werden immer internationaler

       

Der DAAD Jahresbericht 2015, der am 31.5.2016 in Berlin vorgestellt wurde, belegt, dass deutsche Hochschulen immer internationaler werden. 2015 waren an Hochschulen in Deutschland 321 000 ausländische Studierende eingeschrieben, darunter viele DAAD Stipendiaten. Rund 75 000 Stipendiaten hat der DAAD 2015 gefördert, 52 000 aus dem Ausland, die meisten Bewerber kamen aus Russland, den USA und aus der Ukraine. Studieren und Forschen an deutschen Hochschulen wird immer attraktiver – Deutschland gehört zu den fünf beliebtesten Gastländern der Welt.

In den letzten 16 Jahren haben sich die Förderzahlen des DAAD beinahe verdoppelt. Waren es im Jahr 2000 rund 64 000 DAAD-Stipendiaten, sind es nun 2015 über 127 000 Studierende und Wissenschaftler, die mit den vielfältigen Programmen des DAAD gefördert werden. Allein im letzten Jahr verzeichnet der DAAD einen Zuwachs von 5% gegenüber dem Vorjahr.

Die DAAD Webseite www.daad.tn wird täglich ca. 70 000 mal angeklickt. Das DAAD Büro Tunis – seit 2012 das Außenbüro des DAAD für den Maghreb – pflegt eine eigene Webseite www.daad.tn und einen Facebookauftritt: DAAD Tunisie


Studieninteressierte und Forscher aus Tunesien, Algerien und Libyen können sich aktuell auf den DAAD Medien des DAAD Tunis informieren. Über 6 000 Fans verzeichnet die DAAD Facebookseite Tunisie und es werden täglich mehr…

                       

Bericht:  Beate Schindler-Kovats, Leiterin DAAD Büro Tunis 

90 Jahre DAAD


WIR FEIERN! Neun Jahrzente erfolgreicher wandel durch Austausch

1992 besucht ein Student aus Heidelberg die USA und organisiert in New York Stipendien für seine Kommilitonen. 1925 ensteht aus dieser Initiative heraus der DAAD. In diesem Jahr feiert der DAAD sein 90-jähriges Jubiläum, gemeinsam mit über 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Partnern auf der ganzen Welt.

  • Geschichte
    Chronik - Der DAAD von Anfang an

Aus einer studentischen Initiative heraus entstanden, wurde der DAAD 1925 offiziell gegründet. Bis heute ist er zu einer der weltweit größten Organisationen zur Förderung des akademischen Austausches herangewachsen. Die wichtigsten Meilensteine in der Historie des DAAD finden Sie hier.

  • Alumni-Magazin LETTER 01/15
    Jubiläumsausgabe 90 Jahre DAAD

Das Magazin für DAAD-Alumni LETTER erzählt spannende Geschichten aus Wissenschaft, Kultur, Deutschland und dem DAAD-Alumni-Netzwerk. Anlässlich des Jubiläums widmet sich Ausgabe 01/15 der Historie des DAAD sowie prägenden DAAD- Alumni. Lesen Sie den Jubiläums-LETTER hier.

  • Gestern Stipendiat - und heute?
    VIP-Galerie

Seit seiner Gründung vor 90 Jahren hat der DAAD mehr als zwei Millionen Akademiker im In- und Ausland unterstützt. Allein im Jahr 2014 förderte der DAAD über 121.000 Personen, davon rund 73.000 in Deutschland und 48.000 im Ausland. Einige prominente DAAD-Alumni aus der MENA-Region stellen sich Ihnen hier vor.

Quelle: www.daad.de