Studieren in Deutschland

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Studiengebühren

In Deutschland hat der kostenfreie Zugang zu Einrichtungen der Hochschulbildung Tradition. Es werden derzeit in keinem Bundesland mehr Studiengebühren an öffentlichen Hochschulen erhoben.

Mit der Umstellung auf das Bachelor/Master/PhD-System hatten sich einige Bundesländer (ungefähr die Hälfte) entschieden, sich an das internationale Niveau anzupassen und Studiengebühren zu erheben. Nachdem das zunächst umgesetzt wurde, begann man jedoch ab 2010 damit, diese wieder abzuschaffen. Mit dem Wintersemester 2014/15 zog auch das letzte Bundesland - Niedersachsen - nach. Seitdem gibt es in ganz Deutschland keine Studiengebühren mehr an öffentlichen Hochschuleinrichtungen.

Die Studierenden müssen jedoch einen geringen Semesterbeitrag bezahlen, der für Transportkosten, Zugang zur universitären Infrastruktur und Strukturen der studentischen Selbstverwaltung verwendet wird. Dieser variiert von Bundesland zu Bundesland und kann sich - meist abhängig von den Kosten des öffentlichen Nahverkehrs - von ca. 40-300 Euro pro Semester (6 Monate) belaufen.