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Gute Gründe

Deutschland zieht immer mehr internationale Studierende und Forscher an

Die Zahl ausländischer Studenten steigt in Deutschland weiter an. Inzwischen machen Ausländer rund 12 Prozent aller Studenten in Deutschland aus. Die meisten kommen aus China, Indien und Russland.

Studenten im Hörsaal © Westfälische Hochschule

 Die Zahl der ausländischen Studenten an deutschen Hochschulen steigt weiter. Im vergangenen Jahr lag sie bei rund 322.000, laut  Bericht „Wissenschaft weltoffen 2016“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Das sei ein Anstieg um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr (301.000). In den vergangenen zehn Jahren stieg die Zahl sogar um knapp ein Drittel (32 Prozent).

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) begrüßte die Entwicklung. „In Zeiten, in denen es in vielen Ländern, auch in der EU, politische Strömungen gibt, die sich von mehr Weltoffenheit zu verabschieden scheinen, zeigen diese Zahlen: Unsere Wissenschaft ist international verflochten und gerade deswegen attraktiv und leistungsfähig“, betonte sie.

Ausländer machten im vergangenen Jahr 11,9 Prozent aller Studenten in Deutschland aus. Die meisten jungen Menschen, die mit einem ausländischen Bildungsabschluss an deutschen Hochschulen studierten, kamen aus China (30.300), gefolgt von Indien (11.700), Russland (11.500) sowie Österreich (9.900) und Frankreich (7.300). Beliebteste Fächergruppe bei Studenten aus dem Ausland waren die Ingenieurswissenschaften. Dort waren 23 Prozent der Ausländer an Universitäten eingeschrieben, an Fachhochschulen sogar 41 Prozent.

Auch die Zahl der ausländischen Wissenschaftler an deutschen Universitäten und Fachhochschulen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Im Jahr 2014 lag die Zahldes ausländischen wissenschaftlichen Personals an deutschen Hochschulen bei 40.000, ein Anstieg um 84 Prozent seit 2006.

Zufriedenheit mit dem Studium in Deutschland steigt

Auch die Zufriedenheit ausländischer Studierender in Deutschland steigt. Mehr als acht von zehn Studenten in Deutschland sind mit ihrer persönlichen Situation zufrieden,  fast jeder Dritte zeigt sich derzeit sogar rundum zufrieden; vor zwei Jahren lag der Anteil bei nur 20 Prozent.

Laut der Studenten sind diese besonders zufrieden mit der hohen akademischen Qualität der Bildungseinrichtungen, der guten Ausstattung der Hochschulen mit Dienstleistungen für Studierende aber auch dem ausgeprägten Studentenleben in deutschen Städten. Weiterhin geben zahlreiche Bewertungen an, dass an deutschen Hochschulen eine angenehme und stimulierende Umgebung zu finden ist, was ebenfalls zu dem guten Ergebnis beigetragen hat. Einige Kommentare zum Wetter bescheren Deutschland auch negative Bewertungspunkte.

Mehr als neun von zehn befragten Studenten nennen die Berufsaussichten (94 Prozent) und das persönliche Interesse (92 Prozent) als wichtige Motive für die Wahl ihres Studienfachs. Gegenüber 2014 haben damit die Berufsaussichten als Motiv deutlich an Bedeutung gewonnen.

Das sind gute Nachrichten für Deutschland: Internationale Studierende in Deutschland haben im vergangenen Jahr bessere Erfahrungen gemacht als noch 2015. Zu diesem Ergebnis kommt die Auswertung tausender Bewertungen Studierender auf der Onlineplattform STeXX.eu. 2015 lag der Durchschnittswert bei 8.7 (von 10), in diesem Jahr konnten die Hochschulen im Durchschnitt 8.9 Punkte erreichen. Damit liegt Deutschland auf Platz 11 der ‘’International Student Satisfaction Awards” 2016.

Text- und Bildquellen:

Deutsche Hochschulen sind international gut aufgestellt

Studie des British Council bestätigt Deutschland exzellentes Ergebnis bei der Internationalisierung seiner Hochschulen


Die Internationalisierung der deutschen Hochschulen belegt im internationalen Vergleich eine Spitzenposition. Dies ist das Ergebnis der vom British Council herausgegebenen Studie „The Shape of Global Higher Education“. Sie vergleicht die Rahmenbedingungen für die Internationalisierung von Hochschulsystemen in 26 Ländern. Deutschland zeichnet sich dabei noch vor den USA und Großbritannien durch ein besonders ausgewogenes Ineinandergreifen von Internationalisierungsstrategien und Hochschulstruktur, Qualitätssicherung sowie Mobilitäts- und Fördermaßnahmen ab.

Die Studie untersucht Hochschulsysteme in 26 Ländern anhand von 37 qualitativen Indikatoren in den drei Kriterien „Offenheit und akademische Mobilität“, „Qualitätssicherung und Anerkennung von Studienleistungen“ sowie „Zugang zum Hochschulsystem und Nachhaltigkeit“.

Die Untersuchung betont die guten Rahmenbedingungen für internationale Studierende in Deutschland. Das betrifft nicht nur den Hochschulzugang oder Fördermöglichkeiten für ausländische Studierende. Deutschland hat – wie nur wenige andere Länder – den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert. Ausländische Studierende können nach einem erfolgreichen Abschluss an einer deutschen Hochschule ihre Aufenthaltserlaubnis bis zu 18 Monate verlängern, um einen passende Arbeit zu finden.


 

Die deutschen Hochschulen sind außerdem geprägt durch eine große Offenheit und ein exzellentes Niveau von Forschung und Lehre sowie die starke Vernetzung durch internationale Forschungskooperationen.

Auch im Bereich der Transnationalen Bildung schneidet Deutschland sehr gut ab. Positiv hervorgehoben wird die wirkungsvolle Qualitätssicherung der bestehenden Hochschulprojekte im Ausland.

Die Studie wurde im Rahmen der „Going Global“ Konferenz für internationale Hochschulbildung in Kapstadt vorgestellt.

Quelle: Pressemitteilung des DAAD vom 6.5.2016

Der tunesische Ingenieur Bilel Kallel an der Uni Chemnitz:

"Die beste Verbindung von Theorie und Praxis: Ich promoviere in Deutschland."


Bilel Kallel aus Tunesien promoviert gerade an der Technischen Universität Chemnitz am Lehrstuhl für Mess- und Sensortechnik.

Er ist Elektromechanik-Ingenieur, graduiert an der Uni Sfax (Ecole Nationale d'Ingénieurs de Sfax) und hat einen Master of Science in Robotik.

Im Video erzählt er von seinem Leben in Deutschland, seinen beurflichen Zielen und den Unterschieden zwischen Tunesien und Deutschland. 

Germany - Ways to Success 

„Germany - ways to success” ist ein Film zum Studienstandort Deutschland. In ihm wirken sechs internationale Alumni, die alle in Deutschland studiert haben und nun entweder in ihren Heimatländern oder in Deutschland erfolgreich im Beruf stehen.

Die Botschaft: Ein Studium an einer deutschen Hochschule bietet vielfältige Möglichkeiten und mit einem deutschen Studienabschluss steigen die Chancen auf eine erfolgreiche Karriere.


Das Ranking der besten und interessantesten Universitäten Deutschlands 2015/2016

Auf der Webseite des DAAD gibt es das neue Uni-Ranking. Je nach Unterrichtsfach oder Universitätsstadt können Sie alle wichtigsten Infos finden. 

Mehr zum Thema

DAAD Tunis Schülerbroschüre

"Les études universitaires en Allemagne"
(April 2015)
Augedruckte Version im DAAD-Büro Tunis erhältlich

Hier

Internationales Ranking bescheinigt deutschen Hochschulen einen exzellenten Ruf

Hochschulbildung aus Deutschland weltweit gefragt

Die britische Zeitschrift „Times Higher Education“ hat in ihrem Bericht „World Reputation Ranking“ Deutschland  neben den USA und Großbritannien zu den Ländern mit den meisten Hochschulen unter den Top 100 des Rankings zugewiesen. Drei deutsche Hochschulen sind unter den Top 50, drei weitere unter den Top 100.

 „Das Ergebnis zeigt, dass die Anstrengungen die im Bereich der Hochschulen unternommen werden, Früchte tragen. Es zeigt auch die Wirkung des DAAD und der anderen Wissenschaftsorganisationen: Genaue Informationen über den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Deutschland und erfolgreiches Forschungsmarketing haben einen wesentlichen Teil zu dieser verbesserten Wahrnehmung der hohen Qualität beigetragen“, sagt DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel.

Das Ranking bestätigt einen positiven Trend, der sich auch mit Daten der Hochschulstatistik eindeutig belegen lässt. Seit Jahren steigt die Zahl ausländischer Studierender und Wissenschaftler an, Deutschland ist mittlerweile das wichtigste nicht-englischsprachige Gastland. Laut Statistischem Bundesamt haben sich im letzten Wintersemester rund 320.000 ausländische Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben, was einem erneuten Anstieg von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Deutschland wird daher sein von DAAD und Bundesregierung formuliertes Ziel, bis zum Jahr 2020 mindestens 350.000 ausländische Studierende zu erreichen, vorzeitig erreichen.

Das „World Reputation Ranking“ wird von der britischen Zeitschrift „Times Higher Education“ (THE) seit 2011 jährlich veröffentlicht. Es stellt eine Ergänzung zum renommierten „World University Ranking“ von THE dar, das Hochschulen weltweit nach ihren Leistungen in den Bereichen Forschung, Lehre, Innovationsfähigkeit und Internationalisierung bewertet.

Beim „World Reputation Ranking“ wurden gezielt Spitzenforscher aus über 140 Ländern befragt. Für das aktuelle Ranking sind mehr als 10.000 Antworten ausgewertet worden. Die THE-Rankings zählen neben dem “Academic Ranking of World Universities” der Jiaotong-Universität Shanghai (sog. Shanghai-Ranking) und den „QS World University Rankings“ zu den bekanntesten internationalen Hochschul-Rankings. Die Rankings stellen für Hochschulen weltweit ein wichtiges Marketinginstrument zur Anwerbung ausländischer Studierender und Forscher dar.

Unter den 100 Hochschulen, die laut aktuellem THE-Ranking den besten Ruf weltweit haben, finden sich auch sechs deutsche Hochschulen, die ihre Platzierung im Vorjahr zum Teil noch einmal deutlich verbessern konnten. Spitzenreiter ist die LMU München auf Platz 35, gefolgt von der Uni Heidelberg (Platz 38) und der HU Berlin (Platz 41).

Quelle: Pressestelle des DAAD

Eine Studie des British Council zeichnet deutsche Universitäten als die internationalsten der Welt aus. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Studienaufenthalte im Ausland lohnen sich in persönlicher wie in beruflicher Hinsicht.

  • Ein Auslandsaufenthalt eröffnet einen anderen Blick auf sich und auf andere, man begegnet anderen Sicht- und Handlungsweisen und Methoden, Probleme zu lösen.
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