Erfahrungsberichte von Menschen vor Ort

Mirco Lomoth

Schilderungen von Stipendiaten und Mitarbeitern, die für einige Zeit vor Ort leben, studieren und arbeiten, vermitteln einen lebhaften Einblick in das Land.

33 ugandische In-Country-Stipendiaten erhalten Urkunden

Doppelten Anlass zum Feiern gab es am 23. Juni in der Residenz des deutschen Botschafters, Dr. Peter Blomeyer: Zum einen für die 33 ugandischen DAAD-Stipendiaten, die seit dem Studienjahr 2014/15 mit einem In-Country-Stipendium gefördert werden und an diesem Tag ihre Urkunden aus den Händen des Botschafters überreicht bekamen. Zum anderen für die 2012 gegründete Association of Ugandan-German Alumni (AUGA), die an diesem Abend mit Botschafter Blomeyer ihren neuen Schirmherr begrüßen durfte.


Mit Blick auf die deutsche Nachkriegszeit betonte Blomeyer in seiner Rede den überragenden Stellenwert, den Bildung für den Aufbau eines Landes einnimmt. Die Stärke des In-Country-Programms bestünde gerade darin, dass es ugandischen Stipendiaten ermögliche, ihr Studium in ihrem eigenen Land zu absolvieren und so Forschungsergebnisse zu produzieren, die besonders  relevant für die Verhältnisse in Uganda sind.  Blomeyer wies auch darauf hin, dass das traditionsreiche In-Country-Programm seit den Anfängen nach der ugandischen Unabhängigkeit durch zusätzliche Mittel des Bundesminsiteriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit stetig erweitert und ausgebaut wurde. So werden in diesem Jahr mehr als 50 neue Master- und PhD-Stipendien an Ugander verschiedener Fachrichtungen vergeben, um an einer ugandischen oder ostafrikanischen Universität zu studieren und zu forschen. Mit der Neustrukturierung des In-Country/In-Region-Programms wird auch die regionale Dimension deutlich gestärkt, so dass in Zukunft noch mehr Stipendiaten außerhalb ihres Heimatlands studieren werden.

AUGA-Chairman Gerald Ahabwe, von 2008 bis 2010 DAAD-Stipendiat, unterstrich anschließend die positive Entwicklung des ugandischen Alumni-Verbands, der erst vor drei Jahren neu formiert wurde, aber bereits eine Reihe von Workshops und Seminaren für DAAD Alumni und Stipendiaten organisieren konnte. Er motivierte die neuen Stipendiaten, sich aktiv einzubringen und die vielen Vorteile und Möglichkeiten zu nutzen, die der DAAD seinen ehemalig Geförderten biete. So könne das bestehende Alumni-Netzwerk ausgebaut und die Kontaktpflege untereinander gestärkt werden. Dadurch ergebe sich gerade für junge Absolventen die Chance, vom Erfahrungsschatz der Älteren zu proftieren.


Neben den Stipendiaten der Makerere University befanden sich unter den Gästen auch Studierende der Mbarara University of Science and Technology, die an diesem Abend mit ihrem Programmkoordinator Patrick Twesigye angereist waren.
Nach der Urkundenverleihung lud der Botschafter die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Cocktail ein und wünschte den Stipendiaten viel Erfolg für die berufliche Zukunft.

Steven Heimlich
DAAD-Lektor

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