Deutsch-Kasachische Universität (DKU)

DAAD

Die vom DAAD mit Mitteln des Auswärtigen Amtes geförderte Deutsch-Kasachische Universität (DKU) stellt das größte Einzelprojekt des DAAD in Zentralasien dar und gilt als „Leuchtturmprojekt“ im Sinne der EU-Zentralasieninitiative von 2007.

Die DKU wurde 1999 auf Initiative von zwei deutschen Lektoren und einer kasachstanischen Germanistin gegründet. Der Hochschulbetrieb begann 1999 mit den Fächern Wirtschaft und Internationale Beziehungen. Seit 2007 wird, nach einer umfassenden akademischen Evaluierung, die DKU vom DAAD aus Fördermitteln des BMBF und des AA unterstützt. Die Förderung ist verbunden mit einer umfassenden Umstrukturierung.

Diese Neuorientierung der DKU basiert auf einem Regierungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Kasachstan.

Der akademische Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von für Kasachstan neuen, interdisziplinären Studiengängen in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen und Ingenieurwissenschaften. Die Curriculumsentwicklung erfolgt in enger Abstimmung mit einem Konsortium von Fachhochschulen unter Leitung des IHI Zittau. In fast allen Studiengängen sind Doppeldiplomabkommen unterzeichnet bzw. in Vorbereitung. So verbringen die besten Studierenden jedes Jahrgangs ihr letztes Studienjahr an der deutschen Partnerhochschule und machen dort den Abschluss. Unterrichtssprachen an der DKU sind Deutsch, Englisch und Russisch.

Kontakt im DAAD:

Dr. Gisela Zimmermann, Referat 222

zimmermann@daad.de

Zum Wintersemester 2011 beginnt ein interdisziplinärer M.A.-Studiengang Wassermanagement in Kooperation mit der FU Berlin. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in der Profilierung der DKU als Wasser- und Energiezentrum. Hintergrund ist die "EU-Zentralasieninitiative" der Bundesregierung von 2007, in welcher die Bereiche "Bildung" und "Wasser" einen besonderen Stellenwert einnehmen.

Zurzeit sind 450 Studierende an der DKU eingeschrieben. Ein Ausbau bis zu 1.000 Studierenden ist geplant.