Leuchtturmprojekte

By Mariordo (Mario Roberto Durán Ortiz) [CC-BY-3.0] via Wikimedia Commons

„Neue Partnerschaften (NoPa - Novas Parcerias)“

Seit 2010 kooperieren der DAAD, die GIZ und CAPES in dem Programm "Neue Partnerschaften (NoPa - Novas Parcerias)".

Während der ersten Förderphase wurden 8 Forschungskooperationsprojekte durchgeführt und mit einer großen Konferenz im Dezember 2013 in Brasilia abgeschlossen. Kurz nach dem ersten Call wurde im Rahmen der Deutschen Klima- und Technologieinitiative – DKTI das Programm iNoPa (integrierte Partnerschaften) zu den Themen Concentrating Solar Power und Biogas ausgeschrieben, in dem 7 Kooperationsprojekte zwischen deutschen und brasilianischen Hochschulen bis 2014 erfolgreich gefördert wurden. Die dritte Phase, NoPa II, startete im Dezember 2015 mit 5 Projekten in den Bereichen Tropenwald und Energie und wurde erfolgreich im Sommer 2017 beendet.

Das Programm "Neue Partnerschaften (NoPa - Novas Parcerias)" förderte so nachfrageorientierte Forschung und verknüpft Forschungsprojekte systematisch mit Entwicklungspartnern aus Politik und Praxis. Ziel war es, so zu forschungsbasierten Innovationen für nachhaltige Entwicklung in den Themenbereichen der deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit für Nachhaltige Entwicklung beizutragen. NoPa hab dabei synergetisch die Kompetenzen und das Instrumentenset der akademischen und der technischen Zusammenarbeit verknüpft.

Die NoPa Projekte wurden von GIZ, DAAD und CAPES gemeinsam gefördert. Diese institutionelle Partnerschaft zeichnete sich durch die ausgewogene Bündelung der Stärken jedes Partners mit einer klar definierten Arbeitsaufteilung aus. Dabei handelten CAPES, DAAD und GIZ jeweils federführend dort, wo sie ihre Kompetenzen am besten einbringen können: Die Förderungsorganisationen (CAPES und DAAD) betreuten die geförderten Hochschulkooperationsprojekte. Durch Vermittlung der GIZ wurden die Hochschulkooperationsprojekte und Nutzer von Forschungswissen bedarfsgerecht miteinander in Kontakt gebracht und die Forschungsprojekte je nach Bedarf hinsichtlich der Erhöhung ihrer nicht-akademischen Wirkungen beraten.

Alleinstellungsmerkmale des Projekts

  • Nachfrage der potentiellen zukünftigen Nutzer der Forschungsergebnisse war entscheidend für die Gestaltung der Projektausschreibung.
  • Das Projekt förderte die Bildung neuer Partnerschaften zwischen Forschern in Brasilien und Deutschland sowie mit zukünftigen Nutzern der Forschungsergebnisse in Politik, Praxis und Zivilgesellschaft.
  • Deutsch-brasilianische Forschungs- und Entwicklungsprojekte wurden umgesetzt, deren Ergebnisse für Entscheidungsträger im sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bereich interessant sind und wurden diesen zielgerichtet zur Verfügung gestellt.

Die Erfolge und umgesetzten Ziele der seit 2010 geförderten Hochschulkooperationsprojekte sind in der Dokumentation The NoPa Case – Reflections and Achievements nachzulesen. Das Buch wirft einen genaueren Blick auf die Erfolge der neu entstandenen Partnerschaften und ihren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung. Dazu rekapituliert der NoPa Case noch einmal in Kürze die Idee und Methodologie, reflektiert das Programm und berichtet von sechs erfolgreichen Forschungsprojekten. Gemeinsam mit der im Juli 2014 erschienen NoPa Toolbox dokumentiert der NoPa Case unsere gewonnenen Erfahrungen, die nun dazu genutzt werden sollen neue Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung zu bilden.

In Brasilien läuft zur Zeit noch bis Sommer die Implementierungsphase mit den brasilianischen Partnern. Abgeschlossen wird das Gesamtvorhaben mit einer Konferenz im Mai 2018 in Brasilien und einer Publikation über die Jahre 2010 bis 2018. 

Autor: Ilona Daun, DAAD

Quelle: www.nopa-brasil.net