25 O-Töne aus Europäischen Hochschulallianzen ECIU-University ECIU nutzt Challenge-Based Learning (CBL) um Lehre neu zu denken. Die Studierenden arbeiten in interdisziplinären, internationalen Teams gemeinsam mit Partnern aus Wirt- schaft, Gesellschaft oder Kommunen an realen, gesellschaftlich relevanten Problemen – vom Klimaschutz über Nachhaltigkeit bis zu Mobilität oder Digitalisierung. Dieser Ansatz fördert nicht nur fachliche und methodische Kompetenzen, sondern auch Teamarbeit, Kreativität und soziale Verantwortung – eine Lehr- und Lernform, die Hoch- schulen ermutigen kann, sich stärker an realen Herausforderungen zu orientieren und Studierende auf die komplexen Aufgaben der Zukunft vorzubereiten. Dr. Dorothea Ellinger, TU Hamburg | eciu.eu EUPeace EUPeace bietet mit dem „Handbook on Internationalising Teacher Education“ eine Blaupause für die Internationalisierung der Lehrkräftebildung: Das Handbuch liefert konkrete Vorschlä- ge, wie Lehramtsstudiengänge internationalisiert werden können – mit Fokus auf globale Kompetenz, interkulturelle Sensibilität und demokratiebewusste Erziehung. So unterstützt EUPeace Hochschulen dabei, ihre Lehrkräftebildung neu zu denken: Durch internationale Per- spektiven, Mobilität, inklusives Denken und gut dokumentierte Curricula können zukünftige Lehrkräfte besser darauf vorbereitet werden, in vielfältigen und global vernetzten Klassenzim- mern zu unterrichten. Dr. Michael Groll, Philipps-Universität Marburg | eupeace.eu EURECA-PRO EURECA-PRO zeigt, wie Hochschulen ihre Studienprogramme gemeinsam modernisieren und einen echten europäischen Lernraum schaffen können: durch das gemeinsame Cur- riculum, flexible Studienwege mit klarer Anrechnung von Leistungspunkten, gemeinsame Betreuungskonzepte sowie eine verlässliche technische Infrastruktur. Darüber hinaus entwickelt EURECA-PRO Bildung auf allen Ebenen der Jointness: von kurzen und langen Kursformaten mit Anerkennung an allen Partneruniversitäten über markenspezifische Micro-Credentials und Angebote für lebenslanges Lernen bis hin zu gemeinsam entwickelten Studienprogrammen aller Niveaus. Prof. Dr. Jutta Emes, TU Bergakademie Freiberg | eurecapro.eu CIVIS Blended Intensive Programmes (BIPs) verbinden digitale Vorbereitung mit kurzen, intensiven Präsenzphasen und werden von mindestens drei Hochschulen gemeinsam gestaltet. Durch die Abstimmung von Themenschwerpunkten, Richtlinien und Prozessen zwischen den CIVIS Uni- versitäten entstehen transdisziplinäre und grenzüberschreitende Lernräume, die Lehrende und Hochschulen inspirieren, innovative und zukunftsweisende Lehrmodelle zu entwickeln. So orien- tieren sich die Programme der Allianz immer an gesellschaftlich drängenden Themen wie Klima, Gesundheit, Mobilität, Digitalisierung und sozialem Wandel. Lars Banzhaf, Eberhard Karls Universität Tübingen | civis.eu/de