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17 LETTER 01/2014Campus Internationalisation is also a focus of your work as President of Justus Liebig University Giessen. What are your future plans there? Like any other university, we have to identify our stra- tegic partners. That’s a core element of the Internation- alisation Strategy 2.0 on which we are currently work- ing. It involves designating specific institutions and regions with which we would like to step up co­ operation – in Southern Africa or Australia, for exam- ple. For the first time, we are developing our own ­China strategy and a regional strategy that takes ac- count of the changes in Europe’s higher education landscape. We will continue to foster our long-stand- ing strategic partnerships with Colombia and Eastern Europe; in 2013, we celebrated the 50th anniversary of our partnership with Colombia. International co­ operation requires patience if it is to be successful. It is a mistake to believe that a decent internationalisation programme and money are enough to attract people willing to work together closely and trustfully from one day to the next. Researchers and academics must first identify common areas of interest – then working together can help build trust. e Zukunftsfähig: Modernes Foyer des JLU-Instituts für Physik Forward-looking: the modern foyer of JLU’s Physical Institute JLU-Pressestelle/RolfK.Wegst »INTERNATIONAL COOPERATION REQUIRES PATIENCE »INTERNATIONALE KOOPERATION BrAUCHT EINeN LANGEN ATEM intelligenten Doppelweg: Wir müssen einerseits mehr Studienangebote unter Nutzung des Englischen als „lin- gua franca“ anbieten und andererseits die Wissenschafts- sprache Deutsch stärken. Dafür müssen wir an den Uni- versitäten noch mehr Möglichkeiten bieten, die deutsche Sprache zumindest auf einem Grundniveau zu erlernen. Ein weiteres Ziel sollte die vernünftige, systematische An- erkennung von im Ausland erworbenen Leistungen sein. Ein Beispiel sind binationale Promotionsverfahren, bei denen zwei Doktortitel vergeben werden, obwohl die Promovierenden nur einen Teil ihrer Zeit in Deutschland verbringen. Internationalisierung steht auch im Mittelpunkt Ihrer Ar- beit als Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen. Was sind dort Ihre Zukunftspläne? Wie jede andere Universität müssen wir unsere strategi- schen Partner identifizieren. Das ist ein Kernpunkt der „Internationalisierungsstrategie 2.0“, an der wir aktuell arbeiten. Dort benennen wir konkrete Institutionen und Regionen, mit denen wir die Zusammenarbeit intensivie- ren möchten, etwa im südlichen Afrika oder in Australi- en. Wir entwickeln erstmals eine eigenständige China- Strategie und eine Regionalstrategie, die den Ver-­ änderungen des europäischen Hochschulraums gerecht wird. Unsere langjährigen strategischen Partnerschaften mit Kolumbien und Osteuropa werden wir weiter pflegen; in Kolumbien konnten wir 2013 das 50-jährige Bestehen unserer Partnerschaft feiern. Internationale Kooperation ist nur mit einem langen Atem erfolgreich. Man erliegt ei- nem Trugschluss, wenn man glaubt, ein vernünftiges In- ternationalisierungsprogramm und Geld genügen und schon finden sich die Leute, die von heute auf morgen ver- trauensvoll und intensiv zusammenarbeiten. Wissen- schaftler und Wissenschaftlerinnen müssen zunächst ge- meinsame Interessen definieren – dann kann durch die Zusammenarbeit Vertrauen wachsen. d

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