Bachelor Plus - Dokumentation der Tagung 2014

DAAD

5 Jahre Bachelor Plus – Rückblick und Neuerungen

Zweite Tagung der Projektleiterinnen und Projektleiter im DAAD-Förderprogramm "Bachelor Plus"

28. November 2014
Ort: DAAD, Haus Süd, Kennedyallee 91-103, 53175 Bonn

Tagungsprogramm

Begrüßung und Einführung: Bestandsaufnahme zu fünf Jahren Förderung
Birgit Siebe-Herbig, DAAD

Vorstellung der zentralen Ergebnisse der B+-Programmevaluation
Katja Mehlis und Maximilian Ponert, Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM)

Lessons learnt: die aktuelle B+-Ausschreibung
Birgit Siebe-Herbig und Judith Schrumpf, DAAD

Impulsvortrag: Summer Schools erfolgreich ausrichten
Prof. Guenter Wozny, TU Berlin

Parallele Foren:

1. Studienstruktur und Akkreditierung im Fokus: Wie richte ich erfolgreich vierjährige Bachelorstudiengänge ein?

Im Rahmen des Förderprogramms „Bachelor Plus“ kann es zu der Neueinrichtung eines Studiengangs kommen, ohne dass es einen „Vorläuferstudiengang" gibt („Neueinrichtung"). Ein bestehender sechs- oder siebensemestriger Studiengang kann aber auch durch einen achtsemestrigen Studiengang abgelöst werden („Ablösung") mit der Folge, dass der bestehende Studiengang zum auslaufenden Studiengang erklärt wird. Oder der neue Studiengang ergänzt den bestehenden, es existieren also ein sechs- oder siebensemestriger Studiengang und ein achtsemestriger Studiengang („Ergänzung"). Im Forum 1 sollen diese unterschiedlichen Modelle präsentiert werden und dabei zwei Themenkomplexe im Vordergrund stehen: Zum einen basieren die Modelle auf unterschiedlichen „strategischen“ und hochschulinternen Entscheidungen auf der Ebene der Fakultäten/Fachbereiche/Institute. Diese Entscheidungen mit ihren zugrundeliegenden Motivationen, Überlegungen und Konsequenzen sollen im Forum erörtert werden. Zum anderen ziehen die unterschiedlichen Modelle auch Fragen der Akkreditierung bzw. der Reakkreditierung/Nachakkreditierung und der Weiterführung des Bachelorstudiengangs nach sich: was ist zu beachten in den unterschiedlichen Modellen? Wie kann ein schlankes und kostengünstiges Verfahren organisiert werden? Ist das Einrichten eines einjährigen Masters für B+-Absolventen notwendig bzw. sinnvoll?

2. Die ausländische Partnerhochschule im Fokus: Vertragsverhandlungen erfolgreich führen, doch mit welchen Gegenangeboten?

Das Förderprogramm „Bachelor Plus“, finanziert aus Mitteln des BMBF, dient der Internationalisierung der deutschen Hochschulen und soll die Mobilität deutscher Studierender fördern. Es sieht keinen wechselseitigen Austausch von Studierenden als Programmbestandteil vor. Daher richten sich die zuwendungsfähigen Maßnahmen in erster Linie an die „deutsche Seite“, Angebote für die ausländische Partnerhochschule sieht das Programm nur in eingeschränktem Maße vor (z.B. in Form von Kurzzeitdozenturen, Mittel zur Betreuung ausländischer Gaststudierender und für Sprachkurse). Das Forum 2 möchte vor diesem Hintergrund der Frage nachgehen, welche Angebote deutsche Hochschulen machen können, um ausreichend Studienplätze im Ausland (und diese möglichst ohne Studiengebühren bzw. mit deutlich reduzierten) vertraglich zu vereinbaren. Gerade für Zielländer mit hohen Studiengebühren ist dies keine einfache Aufgabe. Wie lässt sich dies insbesondere in solch schwierigen Fällen realisieren?

3. Studierende im Fokus: fachliche und sprachliche Vorbereitung des Auslandsaufenthaltes, Information & Betreuung professionell gestalten

Die fachliche und sprachliche Vorbereitung der Studierenden für ihren Auslandsaufenthalt ist das A und O bei Studiengängen mit integrierten Auslandssemestern. Werden in einem Studiengang sogar unterschiedliche Optionen hinsichtlich des Ziellandes und der dortigen Lehrsprache angeboten, stellt dies den Studiengang vor gesteigerte Anforderungen in Hinblick auf die Gewährleistung der Studierbarkeit. Neben diesen eher curricularen Fragestellungen spielen aber auch eine gelungene Bewerbung des neuen Studienmodells, sowie die Information von Studierenden im Vorfeld und die Betreuung während des Auslandsaufenthaltes eine große Rolle für die erfolgreiche Durchführung des Studiengangs. Das Forum 3 möchte sich dieser für Studierende wichtigen Fragestellungen annehmen. Unter Einbeziehung der Erfahrungen der Teilnehmenden soll ein Austausch über „Good Practice“ ermöglicht werden. Welche Erfolgsmethoden lassen sich identifizieren?

Plenum: Berichte aus den Foren 1-3 und Diskussion
Moderatoren:
Dr. Leslie Tramontini, Philipps-Universität Marburg (Forum 1)
Elodie Vittu, Buahaus-Universität Weimar (Forum 2)
Yolande Hoogendoorn, Technische Universität München (Forum 3)

Schlusswort und Ende des Veranstaltungstages
Birgit Siebe-Herbig, DAAD