IPID - Kurzbeschreibung

Der DAAD fördert mit  Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in zwei Programmlinien die Etablierung international ausgerichteter Promotionsprogramme.

Zu den wichtigsten Zielen einer Neustrukturierung der Doktorandenausbildung in Deutschland gehört es, die Promotionszeiten kalkulierbarer zu machen und zu verkürzen, die Betreuungssituation zu verbessern sowie die Internationalisierung der Promotion voranzutreiben.

Hierzu werden zwei voneinander unabhängige Programmlinien angeboten, in denen erfolgreiche Projekte mit bis zu 100.000 Euro jährlich für maximal drei Jahre gefördert werden.

Programmlinie 1 "Internationalisierung der Doktorandenausbildung an deutschen Hochschulen" unterstützt die zur Erreichung dieser Ziele erforderlichen allgemeinen strukturellen Maßnahmen. Sie richtet sich an deutsche Hochschulen, die die Attraktivität und internationale Sichtbarkeit ihrer Promotionsangebote durch Bündelung von Ressourcen, Schärfung des Profils und Einführung zusätzlicher Betreuungsmaßnahmen stärken wollen. Gefördert wird die Einrichtung von Promotionsprogrammen mit internationaler Ausrichtung, die an einzelnen Fachbereichen/Fakultäten angesiedelt sind oder mehrere Fachbereiche/Fakultäten umfassen.

Programmlinie 2 "Bi-nationale Promotionsnetzwerke" unterstützt die Entwicklung grenzüberschreitender Promotionsprogramme, die die Mobilität der Doktoranden und die Zusammenarbeit deutscher und ausländischer Hochschulen auf dem Gebiet der Doktorandenausbildung in besonderer Weise fördern. Sie richtet sich an deutsche Hochschulen, die eine Zusammenarbeit mit ausländischen Partnerhochschulen auf dem Gebiet der Doktorandenausbildung initiieren oder vertiefen möchten und den Abschluss von Doppelpromotionen anstreben. Gefördert werden die Angebote der deutschen Hochschule für in- und ausländische Doktoranden.

Die Ausschreibung des Programmes und die Auswahl der Projekte erfolgte 2010. Weitere Ausschreibung sind vorerst nicht vorgesehen.

Auswahlergebnisse und Statistiken