Stärkung und Ausbau der Regionalwissenschaften (STAR)

DAAD/Abbis

Deutschland war in den Regionalwissenschaften einst weltweit führend. Bis heute zeichnen sich diese oftmals durch ein hohes internationales Renommee aus und tragen wesentlich zum wissenschaftlichen Profil und zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit deutscher Hochschulen bei. Ein Großteil des deutschen Ansehens in Übersee geht auf große Forscher und Projekte in den Regionalwissenschaften zurück. Gleichzeitig sind außenwirtschaftliche und -politische Kontakte in den letzten Jahrzehnten komplexer geworden. Viele deutsche Wirtschaftsunternehmen sind als Global Player auf mehreren Erdteilen vertreten. Außenpolitische Veränderungen rücken frühere Randlagen stärker ins Blickfeld. Zugleich sehen sich die Regionalwissenschaften wie alle sog. Kleinen Fächer derzeit bedrohlichen Entwicklungen gegenüber. Bei knapper werdenden öffentlichen Mitteln und der Notwendigkeit, für größere Fächerverbünde die kritische Masse zusammenzubringen, sehen die Hochschulen sich gedrängt, Prioritäten zu setzen, die zu Lasten der Kleinen Fächer gehen. Regionalwissenschaften sind aber keine "Orchideenfächer", sondern liefern wichtige Erkenntnisse und Handreichungen für die Bewältigung der Herausforderungen, welche die Globalisierung in allen ihren Facetten an die Gesellschaft stellt. Der DAAD möchte die deutschen Hochschulen in ihren Bemühungen für den Erhalt regionalwissenschaftlicher Fächer unterstützen, indem er deren internationale Dimension stärkt. Die Förderung soll insbesondere kleineren regionalwissenschaftlichen Studiengängen zugutekommen, deren Fortbestand derzeit akut gefährdet ist.
Das Programm ist aktuell nicht ausgeschrieben.

Kontakt

DAAD-Deutscher Akademischer Austauschdienst
Referat Mobilitäts- und Betreungsprogramme/P14

Hans Jürgen Kaminsky
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