Hochschuldialog mit den Ländern des westlichen Balkans

DAAD

Das Programm „Hochschuldialog mit den Ländern des westlichen Balkans“, das aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) gefördert wird, knüpft an das 2016 beendete Programm „Akademischer Wiederaufbau Südosteuropa“ an. Durch dieses neue Förderprogramm soll ein Beitrag zur Stärkung der Zivilgesellschaften, zur Demokratieentwicklung und zum Abbau ethnischer Konflikte in der Zielregion geleistet werden. Dadurch trägt das Programm auch zur nachhaltigen Entwicklung der akademischen Lehre und Forschung, zur Nachwuchsförderung sowie zur grenzüberschreitenden fachlichen Zusammenarbeit in der Region bei.

Grafik StabiPakt SOE ©Beteiligte Länder in Südosteuropa

  • Kernländer: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Serbien
  • Weitere Kooperationsländer: Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Rumänien, Russland, Slowenien, Türkei und Ungarn können in die Projekte mit einbezogen werden.

Fördermaßnahmen

Durchführung folgender Maßnahmen sind förderfähig:

  • Workshops, Tagungen, Seminare, Studienreisen, Sommerschulen oder Konferenzen (reine Fachkonferenzen können nicht gefördert werden) in den o.g. Kernländern und/oder in Deutschland, mit Teilnehmern aus dem Hochschulbereich sowie aus der Zivilgesellschaft.
  • Personalmittel für Projektdurchführung und Betreuung
  • Sachmittel für die Planung, Durchführung und Nachbereitung der Veranstaltung
  • Reisemittel der Teilnehmer
  • Aufenthaltsmittel der Teilnehmer

Darüber hinaus können Gastaufenthalte und Kurzstipendien für Ausländer, die unmittelbar mit den beantragten Maßnahmen verbunden sind, gefördert werden:

  • Gastaufenthalte ausländischer Wissenschaftler aus den Kernländern an den Partnerhochschulen in Deutschland z.B. für Lehr- und Forschungsaufenthalte
  • (bis zu 3 Monaten)
  • Studien- und Forschungsstipendien für ausländische Studierende und Graduierte im Rahmen eines Studien- und Forschungsaufenthalts in Deutschland (zwischen ein bis drei Monate)

Antragsberechtigt sind deutsche Hochschulen bzw. deren Fachbereiche und Institute oder Forschungseinrichtungen, die partnerschaftliche Beziehungen zu Hochschulen oder Forschungseinrichtungen der genannten Regionen unterhalten.

Eine Übersicht über die aktuell geförderten Projekte 2017 finden Sie hier:

Kontakt

DAAD-Deutscher Akademischer Austauschdienst
Referat Kooperationsprojekte in Europa, Südkaukasus und Zentralasien/P23

Ljuba Konjuschenko
Tel.: +49 228 882-851
Fax: +49 228 882-9851
E-Mail: konjuschenko@daad.de