Ostpartnerschaften

DAAD/Referat P23

Das Ostpartnerschaftsprogramm stärkt und fördert partnerschaftliche Beziehungen deutscher Hochschulen zu Hochschulen in Mittelost-, Ost- und Südosteuropa sowie den Ländern des Südkaukasus und Zentralasiens durch eine Förderung der Mobilität und leistet somit einen Beitrag

  • zum Ausbau von internationalen Beziehungen durch Bildung und Forschung,
  • zur Verbreitung und Förderung der deutschen Sprache im Ausland,
  • zur Förderung des interkulturellen Dialogs zwischen Menschen, sowie zur Krisen- und Konfliktbewältigung.

Es werden kurzfristige (bis zu drei Monaten) Austauschmaßnahmen zwischen den beteiligten Hochschulen gefördert.

Aktuelles

Derzeit wird das Programm „Ostpartnerschaften“ evaluiert. Am 13. Februar 2018 fand im Rahmen der Evaluierung an der Justus-Liebig-Universität Giessen eine Veranstaltung mit Vertretern der am Programm teilnehmenden Hochschulen statt. Es wurden die Ziele der Programmevaluierung erörtert und in Workshops u.a. Themen zur Internationalisierung der Hochschulen und zur administrativen Betreuung des Programms an den Hochschulen sowie die Umsetzung der Programmziele erörtert.

Hintergrund

Das Programm „Ostpartnerschaften“ existiert seit 1974. Es entstand im Zuge der „neuen Ostpolitik“, mit der vor über 40 Jahren das Ziel verfolgt wurde, die Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zur Sowjetunion und den Ostblockstaaten zu verbessern und weiter auszubauen. Seit dieser Zeit hat das Programm unterschiedliche Phasen durchlaufen, in denen sich die außenpolitischen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik in Bezug zu seinen östlichen Partnern teils fundamental geändert haben und noch ändern.

Gegenwärtig kooperieren im Ostpartnerschaftsprogramm über 90 deutsche Hochschulen mit ca. 290 Hochschulen der Region. Die Durchschnittszahl der geförderten Personen im Programm beläuft sich jährlich auf ca. 4500 Personen.

Programmziele

Das Programm will die Festigung bestehender und Initiierung neuer dauerhafter Partnerschaften zwischen deutschen Hochschulen und Hochschulen der Zielregion sowie eine fachlich breit angelegte Zusammenarbeit in Lehre und Forschung erreichen. Damit trägt das Programm zur Internationalisierung der deutschen und ausländischen Hochschulen bei.

Geförderte Projekte und beteiligte Partner

Kontakt

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Referat P23 – Kooperationsprojekte in Europa, Südkaukasus und Zentralasien

Ansprechpartnerin: Nora Israel

Telefon: +49 228 882-519

E-Mail: nora.israel@daad.de

Weiterführende Informationen

Gefördert durch: