Ostpartnerschaften

DAAD/Referat P23

Die Ursprünge des Programms liegen in der Ostpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Gemäß Kulturabkommen vom 19. Mai 1973 ist zwischen dem DAAD und dem Auswärtigen Amt vereinbart worden, die Hochschulbeziehungen zur damaligen Sowjetunion und den sogenannten Ostblockstaaten zu verbessern und weiter auszubauen.

Mit den Fördermitteln des Programms soll ein Beitrag geleistet werden:

  • zum Austausch sowie zur Mobilität von Studierenden, Graduierten, Wissenschaftlern und Hochschullehrern zwischen den Partnerhochschulen,
  • zur Internationalisierung der deutschen und ausländischen Hochschulen,
  • zur Stärkung der partnerschaftlichen Beziehungen deutscher Hochschulen zu Hochschulen in Ostmittel-, Südost- und Osteuropa sowie dem Kaukasus und Zentralasien,
  • zum globalen Bildungs- und Wissenstransfer,
  • zum Ausbau internationaler Forschungskooperationen und zur Gewinnung von qualifizierten Nachwuchswissenschaftler(-innen).

Konkret will das Programm folgendes erreichen:

  • eine Festigung bestehender und eine Initiierung neuer, dauerhafter Partnerschaften mit Hochschulen der Zielregion,
  • eine nachhaltige strukturelle Verbesserung der Lehr- und Forschungsbedingungen an den Hochschulen in den Partnerländern,
  • eine fachlich breit angelegte Zusammenarbeit in Lehre und Forschung.

Förderbare Maßnahmen sind:

  • der Aufenthalt von ausländischen promovierten Wissenschaftlern, Dozenten, Assistenten, leitenden Verwaltungsbeamten zu Studien- oder Forschungszwecken bis zu einem Monat in Deutschland,
  • der Aufenthalt von ausländischen Graduierten, Doktoranden und Studierenden zu Studien- oder Forschungszwecken bis zu drei Monaten in Deutschland,
  • die Mobilität (nicht aber die Aufenthaltskosten) von deutschen promovierten Wissenschaftlern, Dozenten, Assistenten, leitenden Verwaltungsbeamten und Studierenden zu Studien- oder Forschungszwecken an die Partnerhochschule.

Informationen für Antragsteller

Von den Hochschulen wird für alle Partnerschaften, für die sie eine Förderung aus Ostpartnerschaften anstreben, ein Gesamtantrag gestellt. Koordinierung und Administration des Programms liegen in den meisten Hochschulen bei den Akademischen Auslandsämtern.

Den deutschen Hochschulen wird ein Förderbetrag für einen Zeitraum von drei Jahren in Aussicht gestellt. Die damit den Hochschulen eingeräumte Autonomie und Planungssicherheit soll sie ermutigen, bei ihren Partnerschaftsaktivitäten Schwerpunkte zu setzen und ein Partnerschaftskonzept zu entwickeln. Im dritten Jahr der Projektlaufzeit können die Hochschulen einen Neuantrag für die folgende Förderperiode stellen.

Download

Faltblatt 2016
(Zielsetzung, Voraussetzungen, Fördermaßnahmen, Programmentwicklung) (pdf)
Merkblatt 2016
(Zielsetzung, Verfahren, Richtlinien) (pdf)

Hochschullehrer mit Interesse an der Förderung einer Partnerschaft sollten sich zunächst unter Partnerschaften 2016 (pdf) informieren, ob ihre Hochschule bereits gefördert wird. Wenn ja, nehmen Sie bitte mit Ihrem Akademischen Auslandsamt Verbindung auf. Der DAAD kann in diesem Fall keinen Neuantrag entgegennehmen.

Soll innerhalb einer laufenden Förderperiode eine weitere Partnerschaft ins Programm aufgenommen werden, so ist dies nach Absprache mit dem DAAD möglich. Die Hochschule kann jedoch dafür keine zusätzlichen Mittel beantragen.

Befindet sich Ihre Hochschule noch nicht in der Förderung, kann ein Neuantrag (Erstantrag) gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass in einem Erstantrag mehrere Fachbereiche vertreten sein sollten.

Die Anträge sollten über das Akademische Auslandsamt Ihrer Hochschule eingereicht werden. Für Rückfragen steht Ihnen Referat P23 gern zur Verfügung.

Voraussetzung für eine Förderung ist ein abgeschlossener Hochschulkooperationsvertrag zwischen Rektoren/Präsidenten der jeweiligen Partnerhochschulen.

Kontakt

DAAD-Deutscher Akademischer Austauschdienst
Referat Kooperationsprojekte in Europa, Südkaukasus und Zentralasien/P23

Nora Israel
Tel.: +49 228 882-519
Fax: +49 228 882-9519
E-Mail: nora.israel@daad.de

Ausschreibung

Zur Ausschreibung (Datenbank Projektförderung)