Partnerschaftsprogramm mit der Universität Tsukuba

University of Tsukuba

Allgemeine Informationen

Das Programm geht auf eine gemeinsame Initiative des DAAD und der Universität Tsukuba zurück. Es wird zu gleichen Teilen durch den DAAD und der Universität Tsukuba finanziert.
Auf deutscher Seite liegt die Zuständigkeit für die Programmabwicklung beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), auf japanischer Seite bei der Universität Tsukuba. Deutsche Antragsteller müssen sicherstellen, dass ihr Partner bei der Universität Tsukuba einen korrespondierenden Antrag stellt.
Förderungen werden ausschließlich für Mobilitätskosten (Reise und Aufenthalt) vergeben.
Die Mittel zur Durchführung des Programms erhält der DAAD aus dem Haushalt des Auswärtigen Amtes. Auf japanischer Seite wird das Programm durch die Universität Tsukuba finanziert.

Universität Tsukuba

Die Universität Tsukuba wurde 1973 gegründet. Als „Universität“ im wahrsten Sinne des Wortes wird an ihr in vielen natur- und geisteswissenschaftlichen Bereichen geforscht und gelehrt, so etwa auch in Kunst, Sport und Medizin. Besonders in den Gebieten der Kybernetik, Energiegewinnung aus Algenbiomasse und Schlafforschung genießt die Universität Tsukuba einen Ruf von Weltrang.

Die Philosophie der Universität Tsukuba ist die einer „offenen Universität“, so wird auf die Kooperation mit ausländischen Forschungs- und Lehrinstituten viel Wert gelegt. Mit über 320 Hochschulen und Instituten aus 60 Ländern bestehen Partnerschaftsabkommen. Darüber hinaus besitzt die Universität insgesamt 13 Auslandsbüros, um internationale Forschungs- und Bildungsaktivitäten zu unterstützen.

Das Bonner Office, das sich direkt gegenüber dem Hauptgebäude des DAAD befindet, fördert den wissenschaftlichen Austausch mit deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen. Die guten Beziehungen zwischen Deutschland und der Universität haben sich in den letzten Jahren weiter intensiviert, so besuchte Präsident Prof. Kyosuke Nagata wiederholt die deutschen Partnerinstitute und schrieb 2015 in einem Zeitungsartikel für den Tagesspiegel über die neuesten Reformen an japanischen Universitäten.

Zielsetzung

Absicht dieses Programms ist es, langfristige Partnerschaften zwischen deutschen Hochschulen/ Forschungseinrichtungen und der Universität Tsukuba durch die Förderung des Austauschs von Einzelpersonen und Gruppen zu pflegen. Das Programm zielt auf eine Festigung bestehender und Initiierung neuer Partnerschaften. Der Austausch umfasst Hochschulangehörige der Partneruniversitäten, insbesondere auch wissenschaftlichen Nachwuchs.

Fördervoraussetzungen

Das Programm steht Hochschullehrer/innen, Forscher/innen und Forschergruppen in allen akademischen Feldern offen, die in eine Zusammenarbeit mit der Universität Tsukuba eingebunden sind. Bevorzugt werden Vorhaben, die den Austausch von Nachwuchswissenschaftler/innen am Beginn ihrer Karriere und von jungen Hochschullehrer/innen vorsehen.

Ausschreibung

Kontakt

DAAD-Deutscher Akademischer Austauschdienst
Referat Projektförderung deutsche Sprache, Alumniprojekte, Forschungsmobilität (PPP)/P 33

Mirjam Horn
Tel.: +49 228 882-375
E-mail: m.horn@daad.de