Entwicklungsbezogene Postgraduiertenstudiengänge

Ausbildung von Fach- und Führungskräften für nachhaltige Entwicklung
Development-Related Postgraduate Courses. Educating Professionals for Sustainable Development.

02.04.2013: Ausschreibungstermin
15.06.2013: Antragsschluss

Welche Ziele hat das Programm?
Der DAAD vergibt in diesem Programm Individualstipendien an Teilnehmer aus Entwicklungs- und Schwellenländern für entwicklungsbezogene Postgraduiertenstudiengänge an deutschen Hochschulen. Mit der Stipendienvergabe sind folgende Zielsetzungen verbunden:

  1. Die Aus- und Fortbildung von Fach- und Führungskräften aus Entwicklungs- und Schwellenländern geschieht in Postgraduiertenstudiengängen (Master- und Doktorandenstudiengänge) aller Wissensbereiche, die sowohl für die Entwicklung der Länder als auch für die Lösung globaler Probleme von Bedeutung sind. Dabei sind die Studierenden aus Entwicklungsländern gleichzeitig als Mit-Akteure eines partnerschaftlichen Lernprozesses zu sehen.
  2. Mit dieser Aus- und Fortbildung von künftigen Entscheidungsträgern und Kooperationspartnern Deutschlands sollen die Personal- und Organisationsentwicklung in den Partnerländern unterstützt und dadurch nachhaltige Entwicklungseffekte erzielt werden. Dafür vermitteln die Postgraduiertenstudiengänge den Programmteilnehmern die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen. Die Absolventen sollen als sogenannte change agents ihre Erfahrungen und ihr neu erworbenes Wissen an andere weitergeben und als Multiplikatoren aktiv in internationalen Netzwerken an der Lösung landes-/regionalspezifischer und globaler Herausforderungen mitwirken. Dadurch sollen sie mittel- und langfristige Entwicklungsprozesse initiieren und begleiten und somit einen Beitrag zur Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen leisten.
  3. Parallel leisten die Postgraduiertenstudiengänge an den deutschen Hochschulen (auch an den Partnerhochschulen im Entwicklungsland, wenn es sich um einen grenzüberschreitenden Studiengang handelt) einen Beitrag zu deren weiterer Internationalisierung: Hier sollen die Teilnehmenden aus den Partnerländern einen Süd-Nord Wissenstransfer befördern, in dem sie ihr regionalspezifisches Know-how an Studierende, Lehrende und Forschende an den deutschen Hochschulen weitergeben und so deren entwicklungsländerbezogene Kompetenzen stärken.
Stipendien werden nur für die Studiengänge zur Verfügung gestellt, die seitens DAAD für eine Förderung in diesem Programm ausgewählt wurden. Das vorliegende Merkblatt beschreibt die Förder- und Auswahlkriterien und gibt interessierten Studiengängen Hinweise zur Antragstellung.

Wer kann einen Antrag stellen?
Deutsche Hochschulen mit internationalen Postgraduiertenstudiengängen, die sich ausdrücklich auch an Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern richten.
Bei grenzüberschreitenden Studienangeboten, die gemeinsam mit Partnerhochschulen in Entwicklungsländern angeboten werden und Studienphasen im In- und Ausland vorsehen, erfolgt die Antragstellung ebenfalls durch die deutsche Hochschule unter Mitzeichnung der Partnerhochschule.

Zielgruppen für Stipendien
Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern (i.d.R. sollte der letzte akademische Abschluss nicht länger als sechs Jahre zurückliegen, Abweichungen sind in berufsbegleitenden Studiengängen möglich) mit erstem akademischen Examen und mindestens zweijähriger Berufserfahrung aus Ministerien, zentralen Dienststellen, untergeordneten Behörden, Industrie- und Handelskammern, Unternehmen und Betrieben sowie Mitarbeiter in NROs und Entwicklungszusammenarbeitsprojekten bilden die vorrangig angesprochene Klientel dieses Programms. Somit richtet sich dieses Förderinstrument vorrangig an "Professionals"! (Eine Ausnahme bilden die derzeit in der Förderung befindlichen drei Doktorandenstudiengänge, die sich an jüngere Hochschullehrer und Wissenschaftler wenden.)

Welche Kriterien muss der Studiengang erfüllen?
Der Studiengang orientiert sich an den drei Zielen des Förderprogramms.
Der Studiengang ist akkreditiert bzw. unterliegt einem laufenden Qualitätssicherungsverfahren an systemakkreditierten Hochschulen.
Die Finanzierung der Postgraduiertenstudiengänge soll unabhängig von der Finanzierung der Teilnehmer gesichert sein. Sie sollten daher auch Selbstzahler oder eine aus anderen Finanzierungsquellen stipendierte Förderung vorweisen können, damit die dauerhafte Durchführung des Programms längerfristig nicht ausschließlich von Stipendien des DAAD abhängig ist.
Da aus BMZ-Mitteln keine Studiengebühren an deutschen Hochschulen finanziert werden können, wird die Befreiung der Stipendiaten von Studiengebühren erwartet.
Entwicklungsbezogene Postgraduiertenstudiengänge vereinen die folgenden vier Qualitätsmerkmale:
  1. Fachwissen: Sie dienen der wissenschaftlichen Ausbildung, vermitteln relevantes Fachwissen und reflektieren den neuesten Stand der Forschung sowie der jeweiligen fachlichen Konzeption und Methoden.
  2. Vermittlung überfachlicher Qualifikationen: Sie vermitteln Handlungs-kompetenzen, die die Absolventen befähigen, das erworbene Wissen in konkreten Arbeitszusammenhängen umzusetzen und damit Entwicklungsprozesse anzustoßen, gerade auch in Entwicklungs- und Schwellenländern.
  3. Vernetzung: Sie nutzen (oder streben an) Vernetzungsaktivitäten zur besseren Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis, zur Erhöhung der beruflichen Anschlussfähigkeit ihrer Studierenden, zur Unterstützung des Wissens- und Technologietransfers, zur Unterstützung der Strukturbildung in den Partnerländern u.a.m. Diese Vernetzungsaktivitäten (z.B. mit deutscher/internationaler EZ (Entwicklungszusammenarbeit), mit Partnerhochschulen im Ausland, mit Postgraduiertenstudiengängen in Deutschland, mit Alumni und Studierenden) begründen sich aus Profil und Bedarf der Studiengänge.
  4. Entwicklungsbezug – als umfassendes und verbindliches Merkmal. Sie richten sich in besonderem Maße an entwicklungsrelevanten Fragestellungen aus und orientieren sich dabei an einem modernen Verständnis von nachhaltiger Entwicklung. Sie berücksichtigen den zunehmenden Diversifizierungsprozess in den Entwicklungs- und Schwellenländern und verfolgen das Ziel, hoch qualifizierte Absolventen auszubilden, die ihre fachlichen und überfachlichen Kompetenzen für Entwicklungsprozesse, insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern, einbringen.
Besonders begrüßt werden Bewerbungen von Studiengängen mit grenzüberschreitenden und berufsbegleitenden Ausbildungsmodellen bzw. mit besonders innovativen Lehr- und Lernformaten.

Welche Maßnahmen können in welchem Zeitraum gefördert werden?
Nach erfolgreicher Aufnahme in das Förderprogramm erhält der Studiengang pro Studierendenjahrgang eine feste Stipendienquote (abhängig von der Bewerberlage und den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln). Die vergebenen Stipendien dürfen im Verhältnis zu den Bewerbungen eine Ratio von 1:5 nicht unterschreiten. Darüber hinaus werden für die Stipendiaten vorbereitende Deutschsprachkurse (i.d.R. zwei bis sechs Monate) an zentralen Sprachkursinstituten bzw. an Hochschulen finanziert. Die Administration der Stipendien erfolgt nach den gültigen Stipendienrichtlinien direkt über den DAAD durch das programmführende Referat.

Die Förderung umfasst außerdem die Bereitstellung von Tutoren- und Betreuungsmitteln über eine Rahmenvereinbarung mit dem DAAD. Die Höchstfördersumme für die Tutorenmittel beträgt derzeit bis zu 18.000€ p.a., für die Betreuungsmittel derzeit 80 € pro Stipendiat/pro Fördermonat. Im Rahmen der Tutoren- und Betreuungsmittel können zusätzlich weitere programmbegleitende Maßnahmen für die DAAD-Stipendiaten beantragt werden (Exkursionen, Netzwerktreffen, studienbegleitende Deutschkurse, Sachmittel- und Betreuungskostenzuschüsse für die Stipendiaten etc.).

Die Förderung wird für einen befristeten Zeitraum ausgesprochen, in der Regel für acht vollständige Studierendenjahrgänge bzw. für max. zehn Jahre für Studiengänge mit zweijährigem Intake. Nach Ablauf dieser Förderung kann sich der Studiengang erneut um Förderung in diesem Programm bewerben.

Auswahl und Auswahlkriterien
I. Studiengang
Die Auswahlentscheidung trifft eine unabhängige Kommission, die sich aus Fachvertretern von deutschen Hochschulen sowie aus Vertretern des BMZ, der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) und der HRK (Hochschulrektorenkonferenz) zusammensetzt.

Die Auswahlkriterien bei der Bewertung der eingereichten Anträge sind:
  1. Entwicklungsbezug: Das Studienangebot muss entwicklungspolitisch relevant sein:
    a) Es ist dargestellt, inwieweit es mittelbar einen Beitrag zur Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele (MDG) und zu nachhaltiger Entwicklung leisten kann.
    b) Das Studienangebot greift einen Bedarf aus Entwicklungsländern auf. Es erfüllt einen (spezifischen) Bildungsauftrag und vermittelt dort benötigte Kompetenzen für lokale/ regionale/ globale Problemlösungen.
    c) Der Studiengang wird von Teilnehmern aus Entwicklungs- und Schwellenländern ausreichend nachgefragt.
    d) Der Studiengang berücksichtigt die berufliche und regionale Expertise der Teilnehmer aus Entwicklungs- und Schwellenländern und macht sie sich zunutze (z.B. Lehrkonzepte).
    e) Das Studienangebot fördert den interdisziplinären Dialog.
    f) Mit der Vermittlung von relevantem Fachwissen und neuesten Forschungserkenntnissen wird eine bessere berufliche Qualifizierung der Teilnehmer für ihre spätere Tätigkeit gerade auch in ihren Herkunftsländern erreicht.
    g) Der Studiengang unterhält Kontakte zu außeruniversitären Partnern im EZ-Bereich (u.a. Einbindung in die Lehre, Betreuung, Vermittlung von Praktika, Feldforschungsaufenthalten etc.)
    h) Mit der Vermittlung überfachlicher Qualifikationen Sprachkenntnissen und durch Anwendungsbezug sollen die Teilnehmer befähigt werden, das erworbene Wissen im Berufsleben anzuwenden, und imstande sein, an Veränderungen/ Entwicklungen gerade auch in ihren Herkunftsregionen mitzuwirken.
    i) Der Lehrkörper verfügt über internationale Erfahrung, besonders in und mit Entwicklungsländern.
    j) Der Entwicklungsbezug des Studiengangs ist in den relevanten Antragsunterlagen (z.B. Modulhandbuch, Akkreditierungsselbstbericht, Informations- und Werbematerialien etc.) deutlich herausgestellt und beschrieben.
  2. Zielgruppen: Das Studienangebot richtet sich ausdrücklich auch an künftige Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern.
  3. Der Studiengang verfügt über ein Marketingkonzept (unter Nutzung hochschuleigener Instrumente und Einrichtungen), mit dem er zielgruppengerecht und auch erfolgreich ausreichend Teilnehmer einwirbt, die eine Studienplatzauslastung gewährleisten.
  4. Der Studiengang verfügt über ein effektives Betreuungskonzept, das der Diversität der Teilnehmer und den intendierten Programmzielen Rechnung trägt (u.a. fristgerechte Abschlüsse, extracurriculare Aktivitäten, soziale Betreuung, sprachliche Integration etc.).
  5. Der Studiengang ergreift wirksame Maßnahmen zur kontinuierlichen Qualitätssicherung und -verbesserung (u.a. Lehrberichterstattung, studentische Evaluation, Evaluations- und Monitoringinstrumente, Pflege und Aktualisierung der Module).
  6. Dem Studiengang liegt ein zielgruppengerechtes didaktisches Konzept zugrunde, das verschiedene Lehr- und Lernformen der wissenschaftlichen Weiterbildung verwendet und die besondere Heterogenität (fachlich wie interkulturell) der Zielgruppen berücksichtigt.
  7. Der Studiengang verfügt über ein tragfähiges Alumnikonzept (sys-tematische Verbleibdokumentation, strategische Überlegungen und Maßnahmen zur Sicherung der Ausbildungseffekte, Kooperationen, Vernetzungsaktivitäten, Nutzung des Alumnipotenzials für den Studiengang etc.).
  8. Der Studiengang ist institutionell durch seine Hochschule abgesichert.
    a) Er soll nicht nur mit der DAAD-Förderung überlebensfähig sein, durch die i.d.R. der kleinere Studierendenanteil gefördert wird und angebunden (z.B. durch Einbindung der Angebote zentraler Hochschuleinrichtungen, Einbindung in Instituts- bzw. Fakultätsübergreifende Vorhaben). Dies ist durch ein entsprechendes Schreiben durch die Hochschulleitung(en) zu dokumentieren.
    b) Der Studiengang lässt erkennen, dass er sich als Teil in der Internationalisierungsstrategie seiner Hochschule begreift.
    c) In Studiengängen, die sich um Neuaufnahme bewerben, muss zum Bewerbungszeitpunkt bereits mindestens der 1. Jahrgang erfolgreich abgeschlossen haben, und es sollen erste Erkenntnisse über den beruflichen Verbleib der Absolventen vorliegen.
    d) Die Personalausstattung des Studiengangs gewährleistet seine Leistungsfähigkeit.
    e) Der Studiengang stellt dar, welche weiteren Finanzierungsquellen er in anderen DAAD-Programmen sowie neben der DAAD-Finanzierung erschlossen hat bzw. erschließen wird.
  9. Der Studiengang lässt sein Bemühen (strategische Ziele und dazu-gehörige Maßnahmen) erkennen, dass er sich nachfrageorientiert weiterentwickelt und ein eigenes Vernetzungsprofil entwickelt:
    a) Er stellt dar, wie er die DAAD-Programmzugehörigkeit zum Ausbau von Hochschul- und Forschungskooperationen mit Entwicklungsländern (von persönlichen zu institutionellen Kooperationen), von Kooperationen mit außeruniversitären nationalen und internationalen Institutionen (u.a. Partner für Praktika, Exkursionen) nutzen möchte.
    b) Der Studiengang legt Wert auf die interkulturelle Integration der internationalen Studierenden, stärkt den Deutschlandbezug im Hinblick auf die Gewinnung der Absolventen als spätere Partner und Mittler Deutschlands.
    c) Beim geplanten Aufbau bzw. Ausbau von grenzüberschreitenden Ausbildungsmodellen (Cross-border-Studiengänge) stellt er Mehrwert und Synergien dar, die sich durch einen auf partnerschaftlicher Basis entwickelten Studiengang für die beteiligten Akteure ergeben.
    d) Er trifft Aussagen zum angestrebten Vernetzungsprofil (mit Studierenden, Alumni, mit anderen Studiengängen, mit deutschen und internationalen Partnern und Institutionen).
  10. Der Studiengang hat ein realistisches Nachhaltigkeitskonzept, das er stetig weiterentwickelt (z.B. durch berufsbefähigende Masterarbeiten, studienbegleitende Laufbahnberatung, Vorbereitung des beruflichen Wiedereinstiegs, Wissenstransferunterstützung, Alumniarbeit).
Darüber hinaus bewertet die Auswahlkommission, inwieweit der Antrag stellende Studiengang die vorhandene Programmpalette des Förderprogramms sinnvoll ergänzt.

II. Stipendien:
Stipendien werden vom DAAD nur für die im Programm geförderten Studiengänge vergeben. Die Liste der geförderten Studiengänge ist jährlich aktuell im Internet verfügbar:
http://www.daad.de/ast

Die Auswahlentscheidung über die Stipendien trifft eine Kommission, die sich aus Fachvertretern, Vertretern der Verwaltung der jeweiligen Hochschule(n) sowie aus Vertretern des DAAD zusammensetzt. Die Auswahl findet am jeweiligen Studiengang statt.

Auswahlkriterien/-verfahren für DAAD-Stipendiaten sollen sicherstellen, dass

  • vorrangig Kandidaten mit nachgewiesener entwicklungsbezogener Motivation erreicht werden, mit deren Ausbildung und Stipendierung erwartet werden kann, dass sie später gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und in ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld Veränderungen anstoßen und begleiten können (Motivation, entwicklungsbezogenes Engagement)
  • die Kandidaten über die notwendigen fachlichen Voraussetzungen verfügen, die einen erfolgreichen Studienabschluss in Deutschland erwarten lassen (Abschlussnote des ersten akademischen Examens, Sprachkenntnisse)
  • besonders Zugangsmöglichkeiten für Frauen und benachteiligte Gruppen bei Vorliegen der fachlichen Voraussetzungen und Nachweis von entwicklungsbezogenem Engagement gewährleistet sind.

    Antragstellung
    Antragsunterlagen:
    Der Antrag des Studiengangs muss mindestens folgende Angaben und Informationen in der hier vorgegebenen Reihenfolge enthalten und sollte nicht mehr als 15 Seiten (ohne Anlagen) umfassen:

    Einleitung: Motivation und Zielsetzung der Antragstellung in diesem Programm: Welche kurz-, mittel- und langfristigen Ziele sollen innerhalb der angestrebten Förderung erreicht werden? Wiederbewerber werden gebeten, Bezug auf das bisher Erreichte zu nehmen und darauf aufbauend darzustellen, welche kurz-, mittel- und langfristigen Ziele in einer weiteren Förderphase erreicht werden sollen.
    1. Darstellung von Struktur und Studieninhalt des Studiengangs unter Berücksichtigung der o.g. vier Merkmale Fachwissen, überfachliche Qualifikationen, Vernetzung, Entwicklungsbezug sowie der Zielgruppen des Studiengangs (einschl. Genderfrage) und ihrer beruflichen Anschlussmöglichkeiten nach Studienende (einschl. Praktika, Feldforschungsaufenthalte)
    2. Beschreibung der Zielgruppen des Studiengangs (Statistik zur Zusammensetzung der Studierenden, zur Bewerberlage, Informationen zum Verbleib der Absolventen)
    3. Darstellung des Marketingkonzepts des Studiengangs unter besonderer Berücksichtigung der Zielgruppenerreichung
    4. Darstellung des Betreuungskonzepts des Studiengangs (tutorielle, sachliche, fachliche und soziale Betreuung, Gewährleistung von fristgerechten Abschlüssen etc.)
    5. Darstellung des Qualitätssicherungskonzepts des Studiengangs
    6. Darstellung des didaktischen Konzeptes, der zu erwerbenden Kompetenzen und der Nutzung der vorhandenen Potenziale (z.B. vorhandene Berufserfahrung der Teilnehmer, Austausch mit deutschen Kommilitonen)
    7. Beschreibung des Alumnikonzepts des Studiengangs
    8. Darstellung des institutionellen Status des Studiengangs an der Hochschule: institutionelle Absicherung, Personalausstattung, sächliche und finanzielle Infrastruktur des Studiengang, Finanzierungskonzept (es werden nur Bewerbungen von finanziell abgesicherten Studiengängen akzeptiert), Einordnung in Internationalisierungsstrategie der Hochschule etc.
    9. Darstellung des vorhandenen und geplanten Vernetzungsprofils
    10. Darstellung des Nachhaltigkeitskonzepts des Studiengangs
    11. Anlagen:
      - Antragsdeckblatt (bitte als WORD-Dokument zurücksenden)*,
      - Unterstützungsschreiben der Hochschulleitung(en)*,
      *Vorlagen als Download: www.daad.de/epos
      - Modulhandbuch, (Re-)Akkreditierungsbescheid,
      - Zulassungs-, Prüfungs- und Studienordnungen,
      - Marketing-Beispiele (z.B. Flyer), ggf. Evaluierungsmuster, personelle Ausstattung einschließlich der Entwicklungsländerkompetenz des Lehrkörpers (Bitte verzichten Sie auf lückenlose Publikationslisten!), Statistiken zu Bewerbern, Studierenden, Alumni, erfolgreichen Abschlüssen, Abbrüchen etc.
    Das Zulassungsverfahren berücksichtigt, dass nur Bewerber für ein Stipendium vorgesehen werden können, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
    [list|ein mit überdurchschnittlichem Erfolg (oberes Leistungsdrittel) und entsprechendem Abschlussgrad abgeschlossenes, in der Regel vierjähriges Hochschulstudium
  • eine entsprechende Motivation und Leistungsbereitschaft
  • sehr gute Kenntnisse der Unterrichtssprache
  • eine einschlägige, mindestens zweijährige Berufserfahrung
  • eine aussichtsreiche Perspektive für den beruflichen Wiedereinstieg im Heimatland

Anträge der Studiengänge müssen sowohl in digitaler als auch in Papierform (kopierfähige Vorlage) eingereicht werden, wobei die Papierform für die Entscheidung ausschlaggebend ist!
Aufgrund begrenzter Aufnahmekapazitäten ist mit einer starken Wettbewerbssituation zu rechnen. Es können nur vollständige Anträge, welche alle Auswahlkriterien erfüllen, berücksichtigt werden.

Antragsfrist und -ort
Deutsche Hochschulen, die sich um Aufnahme in das Programm bewerben möchten, können ihre vollständigen Anträge bis zum 15. Juni 2013 beim DAAD in Bonn einreichen. Die Auswahl erfolgt i.d.R. zwei Monate später.
DAAD, Referat 431, z.H. Herrn Stefan Heinemann
Kennedyallee 50, 53175 Bonn

Kontakt und Beratung
Vor Antragstellung wird eine Beratung durch den DAAD mit ausreichend zeitlichem Vorlauf dringend empfohlen.
(Frau Anke Stahl: 0228-882 127; Herr Stefan Heinemann: 0228-882 298)

Weitere Informationen finden Sie hier.

HINWEIS: Eine Online-Antragstellung ist in diesem Programm nicht möglich. Daher bitten wir Sie, den unten angezeigten Link ins Hochschulportal zu ignorieren.

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