BIDS - BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen


Achtung:
Geänderter Bewerbungsschluss – 27. Februar 2012
Geänderter Förderbeginn – 1. Mai 2012

Welche Ziele hat das Programm?
Das DAAD-Programm BIDS (BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen) zielt auf eine Erhöhung der Zahl der ausländischen Absolventen deutscher Auslands-, Sprachdiplom- und FIT-Schulen (im Folgenden: DS), die ein Studium in Deutschland aufnehmen. Das Programm unterstützt die Internationalisierungsstrategien deutscher Hochschulen sowie ihre Bemühungen, gut qualifizierte Studierende für ein Vollstudium zu gewinnen und angemessen zu betreuen. Damit sollen auch die Erfolge der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik auf dem schulischen Sektor gesichert werden.
Aus Mitteln des Auswärtigen Amtes stellt der DAAD Gelder für BIDS bereit, die seitens der Hochschule durch Matching Funds im Verhältnis 1:1 ergänzt werden müssen. Hierdurch sollen die deutschen Hochschulen angeregt werden, auch Drittmittel, etwa bei der Wirtschaft oder bei privaten Spendern, einzuwerben.
Inhaltlich ist BIDS einbezogen in die vom Auswärtigen Amt 2008 ins Leben gerufene Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH), an der neben dem DAAD die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), das Goethe-Institut und der Pädagogische Austauschdienst (PAD) mitwirken. Eine Übersicht über aller PASCH-Schulen/-Schultypen (s.o.) findet sich unter www.weltkarte.pasch-net.de.

Wer kann sich bewerben?
Bewerben können sich die Akademischen Auslandsämter/Internationalen Büros einzelner deutscher Hochschulen, von Hochschulgruppen oder Hochschularbeitsgemeinschaften. Bewerbungen von Fachbereichen, Fakultäten oder Studienkollegs sind ebenfalls möglich, sofern sie in übergreifende Internationalisierungsbemühungen ihrer Hochschule eingebunden sind.

Was wird gefördert?
BIDS 2012-13 umfasst folgende Maßnahmen:
Förderschiene I:

  • Ausrichtung von bis zu zweiwöchigen Probestudienwochen (z.B. Sommerschulen, Uni-Schnuppertage und -kurse) für künftige ausländische DS-Absolventen. Eine Einbindung derselben in Maßnahmen für abschlussnahe deutsche Schüler ist möglich.
  • Maximale Gesamtausgaben pro Maßnahme: € 20.000 (zuwendungsfähige Ausgaben)
  • Die Teilnehmer (Schülerinnen und Schüler sowie Begleitpersonal) erhalten eine Aufenthaltspauschale von € 40 pro Tag und / oder eine Reisekostenpauschale je nach Herkunftsland (s. Downloadbereich).
  • Je Teilnehmer kann eine Sachkostenpauschale von maximal € 250 durch die Hochschule in Anspruch genommen werden; je Maßnahme können jedoch höchstens insgesamt € 2.500 veranschlagt werden.
  • Diese Pauschale darf für im Rahmen der Probestudienwoche anfallende Sachkosten verwendet werden.
  • Die Probestudienwochen müssen zwischen dem 1.5.2012 und dem 31.12.2013 stattfinden.

Förderschiene II:

  • Vergabe von Motivationsstipendien an ausländische Absolventen von DS in Höhe von monatlich bis zu € 300 für eine Dauer von maximal 10 Monaten.
  • Maximale Gesamtausgaben je Gefördertem: € 3.000 (zuwendungsfähige Ausgaben).
  • Die Förderung der Stipendiaten muss zwischen dem 1.5.2012 und dem 28.2.2014 erfolgen, d.h. zwischen dem Sommersemester 2012 und dem Wintersemester 2013/14.
  • Die Motivationsstipendien sollen primär an grundständige Studierende ab dem ersten Hochschulsemester oder an Studienkollegiaten vergeben werden. In begründeten Fällen können sie auch an solche ausländische DS-Absolventen vergeben werden, die bereits in ihrem Heimat- oder einem Drittland erste Studiensemester absolviert haben und zum Studium an eine deutsche Hochschule wechseln möchten.
  • Die Auswahl der Stipendiaten und die Vergabe und Abwicklung der Stipendien erfolgen durch die Hochschulen selbst; für die Auswahl müssen Kriterien der fachlichen Leistung und der persönlichen Eignung ausschlaggebend sein.

Es können sowohl mehrere Einzelmaßnahmen innerhalb einer Förderschiene beantragt als auch Maßnahmen aus beiden Förderschienen miteinander kombiniert werden.
Zusätzlich dürfen bis zu 15% der Gesamtsumme der beantragten Mittel für Kontaktreisen (HS-Angehörige und Multiplikatoren, etwa Studien- und Berufsberatungslehrer/innen) veranschlagt werden. Hierbei sind die jeweils geltenden Pauschalen bindend (s. Downloadbereich).
Insgesamt dürfen die Gesamtausgaben pro Antragsteller / Hochschule jeweils für 2012 und für 2013 € 40.000 (zuwendungsfähige Ausgaben) nicht übersteigen, d.h. die beantragte DAAD-Förderung kann jeweils maximal € 20.000 betragen. Dies gilt auch dann, wenn die von der Hochschule jeweils eingebrachten Mittel € 20.000 übersteigen.

Welche Hochschulen und Fachrichtungen werden gefördert?
BIDS steht allen Hochschulen offen und ist fachübergreifend angelegt.

Projektverantwortliche(r)
Eine Person übernimmt als Projektverantwortliche(r) gegenüber dem DAAD die Koordination der jeweils geförderten Maßnahmen sowie der inhaltlichen und finanztechnischen Administrierung des Projekts und der fristgerechten Einreichung aller Dokumentationen und Nachweise beim DAAD. Dies sollte i.d.R. die Leiterin/der Leiter des Akademischen Auslandsamtes / Internationalen Büros sein.

Eigenbeteiligung der Hochschule: Matching Funds
Als Matching Funds gelten Drittmittel von Unternehmen, privaten Spendern oder Stiftungen (Drittmittelgeber), die auf ein entsprechendes Hochschulkonto (Kostenstelle) eingezahlt wurden und explizit für Probestudienwochen bzw. Motivationsstipendien für ausländische Schüler / Absolventen von DS oder für Kontaktreisen ausgewiesen sind. Die Drittmittelgeber sind im Antragsformular aufzuführen. Dem Antrag sind Nachweise beizufügen, aus denen die Höhe der vom jeweiligen Drittmittelgeber zur Verfügung bzw. in Aussicht gestellten Stipendienmittel hervorgeht.
Ebenfalls als Matching Funds veranschlagt werden können:

  • Mittel der antragstellenden Institution, die für das Vorhaben zur Verfügung gestellt werden (eigene Einnahmen)
  • Teilnehmergebühren (im Fall der Probestudienwochen)
  • nicht belegbare, geschätzte Einnahmen für Stammpersonal und Infrastruktur der antragstellenden Institution
  • Dem Antrag sind entsprechende Nachweise bzw. Bescheinigungen beizufügen.

In Zweifelsfällen hinsichtlich der Anerkennung der hochschulseits einzubringenden Eigen- und Drittmittel ist eine Klärung mit dem DAAD vor Antragstellung angeraten.

Antragstellung und Antragsunterlagen
Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über das DAAD-Portal. Bitte beachten Sie hierfür unbedingt den Leitfaden für die Antragstellung (s. Downloadbereich).
Dem Antrag beizufügen sind:

  • eine ausführliche Projektbeschreibung mit Angaben zur Verstetigung der hier beantragten Maßnahmen
  • ein detaillierter Zeitplan für jede beantragte Maßnahme
  • das von einem Mitglied der Hochschulleitung unterschriebene Formblatt "Befürwortung eines Projektantrags beim DAAD" (s. Downloadbereich)
  • ggfs. Formular "Bestätigung einer Projektassistenz" (im DAAD-Portal hinterlegt)
  • Nachweise über Eigen- und Drittmittel einschließlich der nicht belegbaren Ausgaben
  • ggfs. Nachweise über bestehende/angebahnte Kontakte mit den Partnerschulen


Welche Auswahlkriterien gibt es?
Über die Förderung der Anträge entscheidet eine vom DAAD einberufene Kommission. Kriterien für die Auswahl sind:

  • eine überzeugende Kooperationsidee
  • die inhaltliche Schlüssigkeit der Kooperationselemente
  • die Plausibilität des Finanzierungsplans
  • die Einbindung in bereits existierende oder anstehende Internationalisierungsstrategien
  • bereits bestehende Kooperationen mit und Kontakte zu DS


Antragsschluss
Antragsschluss ist der 27. Februar 2012.

Ansprechpartner und weitere Informationen
Ansprechpartnerinnen für weitere Auskünfte:
Dr. Esther May
0228-882 323
may@daad.de

Birgit Zelt
0228-882 849
zelt@daad.de


Weitere Informationen finden Sie unter: www.daad.de/bids.

Gefördert durch:

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