Programmgruppe Transnationale Bildung (TNB) und Deutsche Hochschulprojekte im Ausland: Projektförderung und Stipendien für ausländische Studierende

DAAD

Das Engagement in transnationalen Bildungsangeboten hat sich zu einem Profilelement der deutschen Hochschulen mit starker Schubkraft für deren Internationalisierung und internationaler Positionierung entwickelt. Mit Förderangeboten für den Aufbau neuer TNB-Angebote, den qualitativen Ausbau erfolgreich etablierter TNB-Standorte, die Beteiligung an binationalen Hochschulen im Ausland sowie für die Vergabe von Stipendien zum Studium in deutschen TNB-Angeboten bietet der DAAD hierzu ein breitgefächertes Förderinstrumentarium an.

Aktuelles

Hintergrund

Im Rahmen der weltweiten Internationalisierung der Wissenschafts- und Hochschulsysteme bilden transnationale Bildungsangebote eine kontinuierlich erstarkende Programmrichtung, in deren Mittelpunkt nicht mehr die individuelle Mobilität von Studierenden, sondern die internationale Mobilität von Bildungsstrukturen und Bildungsinstitutionen zu interessierten Studierenden steht. Mit einem dezidiert kooperativen Ansatz haben sich deutsche Hochschulen als bedeutsame Akteure mit eigenem Profil im weltweiten TNB-Geschehen etabliert.

Mit Mitteln des BMBF unterstützt der DAAD die deutschen Hochschulen seit 2001 systematisch beim Aufbau von TNB-Präsenzen im Ausland. Das einstige Pilotprogramm entwickelte sich auf Basis langjähriger Erfahrung und in Anpassung an veränderte Bedarfe fort zur Programmgruppe TNB mit drei Einzelprogrammen zur passgenauen Förderung von TNB-Aktivitäten unterschiedlicher Ausprägung und Entwicklungsstadien. Das Basisprogramm „Transnationale Bildung – Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland (TNB-Studienangebote)“ bietet die Möglichkeit einer mehrjährigen Förderung für den Aufbau neuer TNB-Angebote, in den meisten Fällen angelegt als Einzelstudiengänge an Partnerhochschulen im Ausland. Das Ergänzungsprogramm „Transnationale Bildung – Stärkung und Exzellenz durch Profilbildung (TNB-STEP)“ unterstützt den qualitativen Ausbau und die Erweiterung bereits erfolgreich etablierter TNB-Präsenzen. Ein zweites Ergänzungsprogramm „Transnationale Bildung – Förderung binationaler Hochschulen“ („TNB – binationale Hochschulen“) fördert die Beteiligung deutscher Hochschulen an Betrieb und Weiterentwicklung binationaler Hochschulen im Ausland.

Ergänzend zu dieser Strukturförderung ermöglicht das Auswärtige Amt seit 2006 die Vergabe von Stipendien für ausländische Studierende in TNB-Angeboten.

Programmziele

TNB - Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland (TNB-Studienangebote) zielt darauf ab, zur weiteren Internationalisierung der deutschen Hochschulen und des Wissenschaftsstandorts Deutschland durch die Unterstützung bei Aufbau und Etablierung neuer Bildungsangebote im Ausland beizutragen. Diese sollten unternehmerisch geplant und perspektivisch auf die Erreichung finanzieller Eigenständigkeit angelegt sein.

Stärkung und Exzellenz durch Profilbildung (TNB-STEP) verfolgt das Ziel, deutsche Hochschulen bei der Profilierung ihrer unternehmerisch ausgerichteten und bereits implementierten TNB-Angebote durch den qualitativen Ausbau (u.a. Stärkung des Deutschlandbezugs, Entwicklung neuer Lehrkonzepte) und/oder die Zusammenführung von Studienangeboten (Ausbau der vorhandenen Angebote zu eigenständigen Fakultäten oder Kollegs) zu unterstützen.

Förderung binationale Hochschulen (TNB – binationale Hochschulen) verfolgt das Ziel, den Wissenschaftsstandort Deutschland durch eine qualitativ hochwertige und international sichtbare deutsche Lehre und Forschung an binationalen Hochschulen als „Leuchtturmprojekte“ im Ausland zu stärken. Dieses Engagement erhöht zugleich die Kapazität für die exzellente Ausbildung ausländischer Absolventen als Partner für die Wissenschaftskooperation mit Deutschland.

Deutsche Hochschulprojekte im Ausland: Stipendien für ausländische Studierende

Mit der Stipendienförderung zur Unterstützung leistungsstarker ausländischer Studierender im Studium am TNB-Standort im Ausland und bei Deutschlandaufenthalten soll die Attraktivität der transnationalen Studienangebote erhöht, ihre regionale Bedeutung gestärkt und ihr Deutschlandbezug hervorgehoben werden.

Ausschreibung

Kontakt

Deutscher Akademischer Austauschdienst
P21 – Referat Deutsche Studienangebote in Europa, Asien und Zentralasien
Referatsleitung: Frau Susanne Otte, 0228 / 882-219, E-Mail: otte@daad.de

P22 – Referat Deutsche Studienangebote in Nahost, Afrika und Lateinamerika
Referatsleitung: Frau Isabell Mering, 0228 / 882-8717, E-Mail: mering@daad.de

P25 – Referat Türkisch-Deutsche Universität und Deutsche Studienangebote in der Türkei
Referatsleitung: Frau Wiebke Bachmann, 0228 / 882-453, E-Mail: w.bachmann@daad.de

Programmgruppe TNB

Brigitte Basu
Referentin P22
Tel.: 0228 / 882-822
E-Mail: basu@daad.de
Lateinamerika

Sigrid Löns
Referentin P21
Tel.: 0228 / 882-684
E-Mail: loens@daad.de
Asien-Pazifik

Mathias Menden
Referent P25
Tel.: 0228 / 882-8742
E-Mail: menden@daad.de
Türkei

Christine Jost
Sachbearbeiterin P 22
Tel.: 0228 / 882-235
E-Mail: jost@daad.de
Nahost, Afrika

Suad Shumareye
Referentin P21
Tel.: 0228 / 882-819
E-Mail: shumareye@daad.de
Osteuropa, Zentralasien

Stipendien für deutsche Hochschulprojekte im Ausland

Anne Kathrin Jansen
Referentin P21
Tel.: 0228 / 882-795
E-Mail: jansen@daad.de
(vormittags)

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen zum Thema Transnationale Bildung sowie zum Kodex für deutsche Hochschulprojekte im Ausland finden Sie hier.

duz SPECIAL Oktober 2017: Transnationale Bildung made in Germany - Bilanz und Perspektiven (PDF)

Tagung „Transnationale Bildung made in Germany – Bilanz und Perspektiven“, Berlin 30. November 2016: Programm (PDF)

Präsentationen

Plenarvortrag: The wider picture – Current trends and developments in TNE – Dr. William Lawton (EuroMENA Research, UK) (PDF)

Aus den Workshops

Gefördert durch

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