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Akademische Nachqualifizierung geflüchteter Hochschulabsolventen (Kurs S12)

Viele Geflüchtete sind mit der Hoffnung nach Deutschland gekommen, hier ihren erlernten und praktizierten Beruf weiterführen zu können. Dieser Traum droht nach ihrer Ankunft häufig nicht nur an der Sprachbarriere, sondern auch an dem stark reglementierten Berufs- und Bildungswesen in Deutschland zu scheitern. Dabei bringen die Geflüchteten ein erhebliches Vor- und Praxiswissen mit, das auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt dringend gebraucht wird.

Durch Nachqualifikation im fachlichen, sprachlichen und methodischen Bereich werden die Chancen auf eine Beschäftigung im erlernten Beruf wesentlich verbessert.

Nachdem in Deutschland zunächst die Geflüchteten im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen, die ein Studium beginnen oder fortsetzen möchten, rücken nun auch stärker geflüchtete Studienabsolventen und -Absolventinnen in das Interesse der Politik und der Hochschulen.

Welche Maßnahmen der akademischen Nachqualifizierung für geflüchtete Hochschulabsolventen gibt es bereits in Deutschland? Welche Voraussetzungen müssen die Geflüchteten Studienabsolventen erfüllen, um an einer Nachqualifizierung teilnehmen zu können? Welche weiteren Faktoren müssen beachtet werden, um als Hochschule erfolgreich nachqualifizieren zu können? Diese und weitere Fragen werden im Seminar praxisnah anhand von best practice Beispielen diskutiert.

Wichtige Information:
Das Seminar findet vom 17.-18.10.2019 statt. Im Sonderprogramm 2019 ist der 25.-26.03.2019 angegeben.

Ansprechperson: Frauke Zurmühl, E-Mail: zurmuehl[at]daad.de

Ansprechpartner

Gladys Omete |

Telefon: +49 (228) 882 -599

Fax: +49 (228) 882 -9599

E-Mail: omete@daad.de

Praktika im Ausland für deutsche und internationale Studierende (Kurs 15)

Hochschulabsolventen, die ein Praktikum im Ausland abgeschlossen haben, werden von Arbeitgebern sehr geschätzt. Denn neben interkultureller und fremdsprachlicher Kompetenz zeichnen sie sich durch Widerstandsfähigkeit und Durchhaltevermögen aus. Bei Praktika im Ausland hat die Integration in ein Team aus dem Gastland einen hohen Stellenwert. Arbeitsorganisation und -prozesse können von den im Studium erlernten abweichen, Lösungsstrategien erscheinen mitunter als unkonventionell.
Im Auslandspraktikum können Erfahrungen gesammelt werden, die zu Flexibilität und Toleranz führen und damit die Fähigkeit, in internationalen Teams zu arbeiten, steigern. Im günstigsten Fall geht dies einher mit der Bereitschaft, beruflich und privat global verantwortlich zu handeln.
Die Wege ins Auslandspraktikum können mit Stolpersteinen gepflastert sein. Die Informationsangebote sind zwar vielfältig, mitunter aber auch unübersichtlich, Fördermöglichkeiten variieren je nach Fach und Zielregion.
Die Seminarteilnehmer erhalten Informationen zu Praktikumsprogrammen im europäischen und außereuropäischen Ausland. Außerdem werden die wichtigsten Förderungsmöglichkeiten und Praxisbeispiele vorgestellt.


Kontaktperson: Corinna Jörres, E-Mail: joerres[at]daad.de

Ansprechpartner

Corinna Jörres |

Telefon: +49 (228) 882 -672

Fax: +49 (228) 882 -9672

E-Mail: joerres@daad.de

Regionalkompetenz Mexiko (Kurs 49)

Mexikos Politik steht nach der Präsidentschaftswahl im Juli 2018 vor einem
Umbruch. Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes stellt ein Bündnis aus mehreren linksgerichteten Parteien den Präsidenten. Dabei war die Wahl alles andere als knapp: In der Geschichte der mexikanischen Demokratie konnte noch kein Präsidentschaftskandidat so viele Stimmen für sich gewinnen. Das verdeutlicht den Wunsch der Bevölkerung nach Veränderung und wirksamen Maßnahmen gegen Korruption, Armut, Gewalt und Straflosigkeit.
Der neue Präsident López Obrador hat auch für den Bildungsbereich substanzielle Neuerungen angekündigt, auch wenn er die genaue Stoßrichtung in seinem Wahlkampf noch nicht klar umrissen hat.
Wie geht es weiter mit Mexiko? Was ändert sich in der Hochschul- und Bildungspolitik und welche Auswirkungen hat dies auf die Kooperation mit Deutschland?
Das Seminar gibt einen umfassenden Überblick über die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation, die Hochschullandschaft und die größten Herausforderungen für das Wissenschaftssystem Mexikos. Darüber hinaus werden der Forschungssektor thematisiert und Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Kooperation sowie Förderprogramme vorgestellt.


Kontaktperson: Ursula Bazoune, E-Mail: bazoune[at]daad.de

Ansprechpartner

Ursula Bazoune |

Telefon: +49 (0) 228 882 -250

Fax: +49 (0) 228 882 -9250

E-Mail: bazoune@daad.de

Regionalkompetenz China (Kurs 50)

Die Entwicklung Chinas in den letzten Jahrzehnten ist beispiellos. In wirtschaftlicher Hinsicht, aber auch politisch ist China vom kommunistischen Entwicklungsland zu einem bedeutenden Global Player und einer Großmacht geworden.
Trotz politischer Differenzen, insbesondere im Hinblick auf die Menschenrechtslage und die Gewährleistung persönlicher Freiheitsrechte, verbindet China und Deutschland eine intensive Partnerschaft. Für Deutschland ist China der wichtigste Wirtschaftspartner in Asien. Umgekehrt ist Deutschland für China der wirtschaftliche und politische Schlüsselpartner in Europa. Und auch in der Bildungspolitik hat China durch tiefgreifende Reformen und stetig wachsende Investitionen einen großen Sprung in Richtung führende Wissenschaftsnation gemacht. Dementsprechend groß ist die gegenseitige Anziehungskraft für Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Länder und das Potential für Hochschulkooperationen auf Augenhöhe.
Das Seminar gibt einen umfassenden Überblick über die Hochschul- und Forschungslandschaft, die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, aktuelle Pläne und Maßnahmen sowie Förderprogramme. Beispiele aus der Praxis der Kooperation runden das Programm ab.


Kontaktperson: Birgid Fehrenbach, E-Mail: fehrenbach[at]daad.de

Ansprechpartner

Birgid Fehrenbach |

Telefon: +49 (0) 228 882 -639

Fax: +49 (0) 228 882 -9639

E-Mail: fehrenbach@daad.de

Professionelle Krisenkommunikation für Hochschulen (Kurs 16)

Die weltweite Sicherheitslage ist in den vergangenen Jahren fragiler geworden. Gleichzeitig haben sich die Hochschulen im Zuge der Internationalisierung in ihren internationalen Aktivitäten breiter aufgestellt: Lehrende, Studierende und Mitarbeitende sind weltweit unterwegs um zu lernen, forschen, Kooperationen auszubauen oder zu pflegen. Doch was passiert, wenn mal etwas passiert?
Wer in Krisensituationen unprofessionell oder gar nicht reagiert, kann den Ruf seines Projekts oder seiner Hochschule auf Jahre massiv beschädigen. Insbesondere auf Social-Media-Kanälen können sich unbedachte Äußerungen oder vorschnell veröffentlichte Informationen schnell verbreiten.
Wie können sich Hochschulen auf Krisensituationen vorbereiten, sodass trotz dünner Personaldecke eine zügige und professionelle Reaktion möglich ist? Welche Strategien sind für Hochschulen in welchen internationalen Krisenfällen hilfreich? Welche rechtlichen Aspekte (z.B. Datenschutz) müssen dabei beachtet werden?
In Vorträgen, Austauschrunden und anhand von Best-Practice Beispielen werden mögliche Strategien vorgestellt und erörtert. Für Fragen und Szenarien aus dem Teilnehmerkreis ist viel Zeit vorgesehen.


Kontaktperson: Lena Schräder, E-Mail: schraeder[at]daad.de

Ansprechpartner

Lena Schräder |

Telefon: +49 (0) 228 / 882 - 635

Fax: +49 (0) 228 / 882 - 9635

E-Mail: schraeder@daad.de